Nestlè, regional gut verankert, von einem umsichtigen Management gut geführt, mit einer Eigenkapitalbasis von mehr als 50 Prozent überstand den Krisenmonat August 2011 bei einem Kurs von 49 Franken relativ unbeschadet. Gleichwohl traf den Konzern der Zerfall von Dollar und Euro im Verhältnis zum Schweizer Franken. Das zeigt ein Vergleich der Umsatzrechnung in Franken und Dollar im letzten Halbjahresbericht. In den fortgeführten Geschäftsbereichen - ohne Alcon - ging der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozent auf 41 Mrd. Franken zurück. In Dollar wäre er um 14 Prozent gestiegen.
Trotz der sich eintrübenden Wirtschaftsstimmung bewerten befragte Analysten die Aktie überwiegend positiv und setzen ein Kursziel zwischen 46 und 61, 50 Franken.
Nestlè ist ein Ruhekisen und zahlt seit 1923 jedes Jahr eine Dividende. Beim Verkaufsschlager Nespresso kämpft das Unternehmen auch mit harten Bandagen.
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