Wenn es auch herbstlich kühl war, konnte ich mit einem Glas Whiskey und einem Glas Rioja draußen auf meiner Terrasse sitzen und Marcel Proust "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" hören. Mittlerweile wird es schon recht früh dunkel. Ich sitze in meiner Wohngegend allein draußen, aber es ist schön.
Marcel Proust zu hören, ist ein Genuß. Sein Stil und seine Beobachtungsgabe sind beenindruckend. Große Schriftsteller sind zeitlos. Ihre Beobachtungen und Schilderungen treffen ins Herz. Das gilt für Balzac, Melville, Shakespeare, Dostojewski, Gogol, Homer, Vergil, Ovid, Herodot, Thukydides oder Schiller. Auch wenn sie zu sehr unterschiedlichen literarischen Bereichen schreiben, ist ihnen allen eine genaue Beobachtungsgabe eigen. Ich weiß nicht, ob meine Feststellungen besonders originell sind, aber ich schreibe nur meine eigenen Beobachtungen nieder. In einem Tagebuch sollten solche Darlegungen erlaubt sein. Es sind gewissermaßen ungeordnete Formulierungen. Ich nlasse meinem Pegasus die Zügel schießen. In einem persönlichen Gespräch habe ich bemerkt, sind solche Beobachtungen leider nicht mehr zeitgemäß. Es ist bedauerlich, aber dafür habe ich jetzt mein Tagebuch, dem ich solche Feststellungen anvertauen kann. So kann ich mir auf diese Weise Luft verschaffen. Meine Bemerkungen fließen mir dann leicht in den Computer. Wer weiß, vielleicht gibt es auch noch andere Leute, die ähnlich empfimdem wie ich. So gibt es wohl auch eine Community ähnlich denkender Menschen. Es vwäre schön, wenn es sp wäre.
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