Ich bin in Itajai. Im Hafeninfo heißt es: "Der Süden Brasiliens gliedrt sich in die drei Bundeslännder Parana, Santa Catarina und Rio Grande do Sul. Aufgrund seines fruchtbaren Ackerlandes gilt er als Kornkammer des südamerikanischen Landes. Die 168.000 Einwohner zählende Hafenstadt Itajai liegt im kleinsten dieser drei Bundesländer, in Santa Catarina. Die Stadt breitet sich an der Mündung des gleichnamigen Flusses auf rund 289 Quadratkilometern aus. Von prägender Bedeutung ist ihr Hafen, der der größte des Bundeslandes und der zweitgrößte Brasilies ist. Die Textil- und Schuhproduktion sowie die Fischerei sind die größten Industriezweige der Region. Doch berühmt ist sie vor allem tatsächlich wegen ihrer Fachwerkhäuser, der Schwarzwälderkirschtorte und des Oktoberfestes in Blumenau.
Im größten Fischereihafen des Landes wurde im Herbst des Jahres 2000 die erste speziell für Kreuzfahrtschiffe entworfene Pier Brasiliens mit einer Länge von 592 Metern eingerichtet. Die Kirche Matriz des Santissimo Sacramento ist aus kultureller und künstlerischer Sicht das wichtigste Denkmal der Stadt.Am Mercadi Publico, der 1917 entstand, gibt es kleine Geschäfte, in denen Kunsthandwerk angeboten wird, sowie einige Kneipen. Das Geschichtsmuseum der Stadt befindet sich im 1925 erbauten Rathaus und zeigt Kunstwerke, Möbel und Fotos, die die Entwicklung der Region dokumentieren."
So viel aus dem Hafeninfo. Bei der Ankunft in Itajai am späten Nachmittag hingen die Wolken dicht über dem Küstengebirge, so dass teilweise die obersten Etagen der Hochäuser durch Wolkenschwaden verhangen waren. Es hat sogar geregnet. Auf der Fahrt von Ilhabela war das Wetter sonnig. Die See war rau, aber die Stabilisatoren des Schiffes haben den Seegang ausgeglichen. Die Fahr t war ruhig und angenehm.
Weihnachten in den Tropen ist es etwas besonderes. Auf dem Schiff stehen geschmückte Tannebäume. Sogar eine Krippe ist vorhanden. Das Wetter paßt nicht zur weihnachtlichen Stimmung an Bord. Nach Heiligabend in Amman 1976 ist es jetzt das zweite Mal, dass ich Weihnachten in exotischen Ländern verbringe. Ich komme gut damit klar.
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