Montag, 31. Januar 2011

CFB Nr. 130 Neue Deutsche Börse Fragen

Wie bekannt ist, endet am 30.06.2011 der Mietvertrag mit der Deutschen Börse AG. Nach einer Mitteilung des Anlagedienstes Markt intern aus dem Jahre 2008 hat Deutsche Börse AG angekündigt, dass sie ihren Geschäftssitz von Frankfurt am Main nach Eschborn verlegen will. In der freien Enzyklopädie Wikipedia - Stichwort Deutsche Börse AG - steht, dass das Unternehmen sein Rechenzentrum in Frankfurt am Main lassen will. Dieses Rechenzentrum befindet sich bis zum Ende des laufenden Mietvertrages in der Fondsimmobilie. Jetzt zieht auch das Rechenzentrum mit um. Aus dem Lexikonartikel ergibt sich, dass das Unternehmen sich in eine von einem geschlossenen Immobilienfonds projektierte Immobilie eingemietet hat. Aus dem Verkaufsprospekt dieses Immobilienfonds ergibt sich, dass mit dem Projekt 2009 begonnen wurde. Grund für den Umzug von Frankfurt am Main nach Eschborn war die niedrige Gewerbesteuer in Eschborn.
Die auf der letzten Gesellschafterversammlung erfolgte Ankündigung, wegen der schwierigen Situation, einen neuen Mieter kurzfristig zu finden, könne bis 2013 keine Ausschüttungen erfolgen, ist unbefriedigend. Wenn der Anlagedienst Markt intern bereits 2008 von dem geplanten Umzug der Deutschen Börse AG gewußt hat, ist davon auszugehen, dass auch die RECURSA KG oder die Commerz Real diesen Plan gekannt haben. Trifft diese Annahme zu, hatten die verantwortlichen Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen genügend Zeit, sich um einen Nachmieter zu kümmern. Bei der nächsten Gesellschafterversammlung sollte Herr Dr. Gubelt oder ein anderer Mitarbeiter dazu befragt werden. Außerdem könnte dieses Thema von der in Gründung befindlichen Schutzgemeinschaft aufgegriffen werden.
Sollte die Nachvermietung unüberwindliche Schwierigkeiten bereiten, ist in Erwägung zu ziehen, ob die Fondsimmobilie verkauft wird und mit dem Erlös eine neue Immobilie, die sich besser als die alte vermieten läßt, erworben wird.

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