Donnerstag, 17. Februar 2011

Argentinien Geschichte

Argentinien ist nach Brasilien das zweitgrößte Land des südamerikanischen Kontinents und verdient es deshalb, in seiner geschichtlichen Entwicklung gesondert geschildert zu werden.

Vorbemerkung

Es handelt sich um einen geschichtlichen Abriss ohne Anspruch auf wissenschaftliche Vollständigkeit. Der Abriss soll interessierten Leserinnen und Lesern dazu dienen, sich kurz über die Geschichte Argentiniens zu orientieren oder sich auf eine Reise vorzubereiten.

Vorgeschichte und Kolonialzeit

Nach neueren Forschungen besiedelten die Menschen das heutige Argentinien von Nordamerika aus um 15.000 v. Chr. Die im Pampa - Raum ansässigen Stämme Het (Querandies) und Tehuelches (Aonikenk und Guanunakuna), bis zum Eintreffen der Spanier nicht sesshaft lebend, verfügten keine nennenswert entwickelte Technologie. Die Stämme im Nordwesten des Landes (z. B. die Diaguita) betrieben ab der Zeit des frühen europäischen Mittelalters Ackerbau und Viehzucht und verfügten über weit fortgeschrittene architektonische Kenntnisse. Im 13. und 14. Jahrhundert dehnte sich das Inka - Reich stark nach Süden aus. Die Inka drangen um 1450 in weite Teile des Nordwestens Argentiniens bis in den Norden der heutigen Provinz Mendoza ein.
Amerigo Vespucci erreichte Argentinien 1502. Die Spanier kolonisierten Argentinien im 16. Jahrhundert in zwei Richtungen: Von Peru aus eroberten sie die nordwestlichen Teile des Landes, während sie vom Atlantik aus Niederlassungen am Rio de la Plata gründeten, darunter Buenos Aires, wo sie sich 1580 dauerhaft niederließen, nachdem sie 1536 am Widerstand der indigenen Pampabewohner gescheitert waren, eine Siedlung zu gründen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen