Dienstag, 8. Februar 2011

Tagebuch vom 08.02.11

Heute habe ich den fünften Teil von The War gesehen. In dieser Serie geht es nicht um die verschiedenen, weit verstreuten Kriegsschauplätze, sondern um die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges in den Vereinigten Staaten. Auch wenn das Land vom Bombenterror verscgont blieb, veränderte die Rüstungsproduktion mit ihren neuartigen Arbeitsbedingungen das Leben in den Städten, insbesondere im Süden der Vereinigten Staaten.
Bis zum Kriegsausbruch lebten in diesen Städten fast ausschließlich Weiße. Sie arbeiteten in kleinen und mittelgroßen Betrieben, die Schiffe oder Motoren herstellten. Nach dem Kriegsausbruch mussten diese Betriebe mehr produzieren. Ihre Arbeiter und leitenden Angestellten waren einberufen oder hatten sich freiwillig gemeldet. Ihre Stellen nahmen entweder Frauen, die nun stärker in den Arbeitsprozess eingebunden waren, oder Schwarze, die bis dahin außerhalb der Städte getrennt von den Weißen gelebt hatten, ein.
Die Frauen emanzipierten sich. Damit begann eine Entwicklung, die später zu einer starken Frauenbewegung führte.
Schwarze und Weiße mussten sich in den Städten aneinander gewöhnen. Es führte zunächst dazu, dass Weiße und Schwarze in getrennten bereichen lebten. Wenn die regierung anordnete, dass Schwarze bisher von Weißen wahrgenommene Aufgaben durchführen sollten, versuchten Weiße, diese Entwicklung zu verhindern. Zu dieser Zeit begann eine Entwicklung, die zu den großen Demonstrationen unter Martin Luther King führten.
Obwohl ich nicht in den Vereinigten Staaten lebe, versuche ich, diese Entwicklung zu begreifen und aus meiner deutschen Sicht zu beschreiben, ohne die Entwicklung kommentierend zu kritisieren. Sollten sich bei meiner Beschreibung Fehler eingeschlichen haben, bitte ich dafür um Nachsicht und Entschuldigung.
Diese Serie schildert den Krieg neuartig und interessant, wie es amerikanische Serien gut können. Sie reduzieren hroße historische Themen auf eine allgemein verständliche menschliche Persprektive.
Der amerikanische Historiker Weinberg hat es in seinem Buch "Eine Welt in Waffen" verstanden, wie der bedeutende griechische Historiker Thukydides die auf den verschiedenen Kontinenten verstreuten Kriegsschauplätze als einen großen Krieg zu erfassen und überzeugend zu beschreiben. Es gandelt sich um eine bedeutende schriftstellerische Leistung.


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