Samstag, 26. Februar 2011

Tagebuch vom 25.02.11

Heute habe ich eine DVD von National Geographic mit dem Titel "Die großen Trecks der Tiere" gesehen. Daran hat mich das Wanderverhalten der Pottwale interessiert, weil es im Zusammenhang mit meinem Interesse an dem Roman "Moby Dick" steht. Die Pottwalmännchen und die Pottwalweibchen haben unterschiedliche Wanderrouten und treffen sich bei den Azoren, um sich zu paaren. Die Pottwalbullen sind etwa 70 Jahre alt, wenn sie sich paaren. Sie können in ihrem langen Leben - sie werden bis zu 500 Jahre alt - bis zu 2 Millionen Kilometer schwimmen. Auch die Pottwalkühe schwimmen ähnlich große Strecken. Sie leben in Verbänden. Die Pottwalbullen sind eher Einzelgänger, bis sie sich paaren. Die Pottwalkälber leben mit ihren Müttern etwa zehn Jahre zusammen, bis sie sich von ihnen trennen. Das Leben der Pottwale ist noch nicht vollständig erforscht.
Zum Stellungskrieg an der Westfront 1939 ist zu bemerken: Nach der Kriegserklärung Frankreichs und des Vereinigten Königreichs  an das Deutsche Reich am 03.09.1939 begann am 05.09.1939 eine begrenzte und symbolische Offensive der Franzosen gegen das Saargebiet. Die Wehrmacht zog sich an den stark befestigten Westwall zurück, ohne Widerstand zu leisten. Da es an der Westfront ruhig blieb, heißt diese Phase des Zweikten Weltkriegs "Sitzkrieg" (französisch; "drole de guerre", englisch: "phony war"). Bis auf vereinzelte Artilleriescharmützen griff niemand an.  Das Deutsche Reich setzte gegenüber den Franzosen ihre Propaganda ein: "Warum führt ihr Krieg?" oder "Wir werden nicht zuerst schießen".
Am 27.09.1939 wies Hitler das Oberkommando des Heeres an, einen Angriffsplan, "Fall Gelb", auszuarbeiten. Bis zum 25.10.1939 standen die Planungen. Nach ihnen sollten zwei Heeresgruppen durch die Niederlande und Belgien vorstoßen, um die alliierten Kräfte nördlich der Somme zu zerschlagen.
Wegen schlechter Witterungsbedingungen und weit größerer Verluste in Polen - 22 Prozent Verluste bei Kampfflugzeugen und 25 Prozent Verluste bei Panzern -  aks erwartet musste Hitler den geplanten Angriff 29 Mal verschieben, so dass  1939  kein  Angriff  stattfand.

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