Zu den Auswirkungen des Erdbebens in Japan auf die Allianz Re ist anzumerken:
Nach Schätzungen von Applied Insurance Research in Boston, die ihre Dienste rund 400 Versicherungen anbieten, sollen die Gebäudeschäden zwischen 15 und 35 Milliarden Dollar betragen. Wegen der noch nicht absehbaren Folgen der Tsunami Welle sei eine Gesamtschätzung der Schäden noch nicht möglich.
Wohngebäudeschäden würden durch staatliche Deckungen nach Angaben der Swiss Re getragen, so dass die Rückversicherung nicht eingreife.
Die Kosten der Versicherer für Betriebsausfälle seien noch nicht absehbar.
Den japanischen Markt, für ausländische Rückversicherer schwierig, dominieren heimische Anbieter. Bei der Sachversicherung teilen sich drei japanische Konzerne 90 Prozent der Beitragseinnahmen und übetragen nur einen Teil des Risikos bei Erdbebenschäden im Privatkundengeschäft ins Ausland nach Angaben der Munich Re.
Nach Angaben der Deutschen Kernreaktor Versicherungsgemeinschaft, die in Fukushima I und II Schäden im mittleren zwei - Millionen - Euro - Bereich deckt, dorften die deutsche Versicherungswirtschaft nicht bedeutsam treffen.
Wegen der schwierigen Marktsituation sind die Beitragseinnahmen internationaler Versicherungskonzerne relativ gering, nämlich bei der Munich Re 666 Milionnen Euro und ähnlich bei der Allianz Re, dem Rückversicherer der Allianz SE.
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