Seit dem 21.03.11 streiken rund 100.000 brasilianische Bauarbeiter in den grossen Infrastrukturprojekten im Landesinneren und an der Küste im Nordosten des lLandes und fordern zwischen 15 und 30 Prozent Lohnzulagen, Prämien und Verbesserungen der Arbeitsbedingungen. Die Regierung fürchtet eine Ausdehnung des Streiks auf andere Landesteile und Branchen. Der Generalsekretär der Regierung sorgt sich, dass sich die Bauprojekte für die Fußballweltmeisterschaft 2014 verzögern könnten.
Außer den brasilianischen Baukonzernen Odebrecht und Camango Corrèa sind ausländische Unternehmen wie GdF Suez, das federführend das 3.500 Megawatt - Kraftwerk Jirau am Amazonaszufluss Rio Madeira baut, in die Streiks mit einbezogen. Nachdem es dort in der vergangenen Woche bei zwei Staudammprojekten unter den insgesamt 40.000 Arbeitern gewaltsam zugegangen ist, setzte die Regierung das Militär ein, um die öffentliche Sicherheit wieder herzustellen. Wegen der angespannten Lage können die Bauarbeiten länger still stehen, so dass sich die Fertigstellung der Staudämme, Raffinerien, Kraftwerke und Hafenanlagen wegen der anhaltenden Streiks verzögern kann.
Diese Projekte zählen zu den wichtigsten Vorhaben der Regierung, um die brasilianische Wirtschaft bei einem erwarteten jährlichen Wachstum von durchschnittlich 4, 5 Prozent ausreichend mit Elektrizität und Treibstoffen zu versorgen. Die den Gewerkschaften nahe stehende Regierung von Präsidentin Dilma Roussef versucht, zwischen Baufirmen und Gewerkschaften zu vermitteln. Das ist schwierig, weil Bauarbeiter knapp sind und die Arbeitslosigkeit in der Baubranche mit 2 Prozent so niedrig ist wie noch nie. Die Bauindustrie hat in den vergangenen vier Jahren eine Million Bauarbeiter neu eingestellt. Die Löhne in der Bauindustrie nehmen seit 2010 am stärksten zu.
Bauarbeiter verdienen mit Zulagen und Sonderprämien so viel wie Angestellte mit einer technischen Zusatzqualifikation. Die Gewerkschaften wollen mehr Einfluss auf die Politik der seit Jahresbeginn regierenden Präsidentin nehmen. Sie hat keine eigene Gewerkschaftsbasis. Ihrer Regierung gehören weniger Gewerkschafter an als bei ihrem Vorgänger.
Außerdem streiten sich die beiden großen Gewerkschaften CUT und Forca Sindical über den Führungsanspruch bei den Infrastrukturprojekten. Die wachsende jährliche Inflation von rund 6 Prozent beflügelt die Gehaltsforderungen. In den abgelegenen Gebieten der Infrastrukturprojekte steigen die Preise für Lebensmittel, Dienstleistungen und Transport stark an. Es ist unklar, ob die Regierung sparen will, um die Inflation einzudämmen oder eine Inflation zu tolerieren. Allerdings hat die Notenbank bereits die Zinsen geändert.
Außer den brasilianischen Baukonzernen Odebrecht und Camango Corrèa sind ausländische Unternehmen wie GdF Suez, das federführend das 3.500 Megawatt - Kraftwerk Jirau am Amazonaszufluss Rio Madeira baut, in die Streiks mit einbezogen. Nachdem es dort in der vergangenen Woche bei zwei Staudammprojekten unter den insgesamt 40.000 Arbeitern gewaltsam zugegangen ist, setzte die Regierung das Militär ein, um die öffentliche Sicherheit wieder herzustellen. Wegen der angespannten Lage können die Bauarbeiten länger still stehen, so dass sich die Fertigstellung der Staudämme, Raffinerien, Kraftwerke und Hafenanlagen wegen der anhaltenden Streiks verzögern kann.
Diese Projekte zählen zu den wichtigsten Vorhaben der Regierung, um die brasilianische Wirtschaft bei einem erwarteten jährlichen Wachstum von durchschnittlich 4, 5 Prozent ausreichend mit Elektrizität und Treibstoffen zu versorgen. Die den Gewerkschaften nahe stehende Regierung von Präsidentin Dilma Roussef versucht, zwischen Baufirmen und Gewerkschaften zu vermitteln. Das ist schwierig, weil Bauarbeiter knapp sind und die Arbeitslosigkeit in der Baubranche mit 2 Prozent so niedrig ist wie noch nie. Die Bauindustrie hat in den vergangenen vier Jahren eine Million Bauarbeiter neu eingestellt. Die Löhne in der Bauindustrie nehmen seit 2010 am stärksten zu.
Bauarbeiter verdienen mit Zulagen und Sonderprämien so viel wie Angestellte mit einer technischen Zusatzqualifikation. Die Gewerkschaften wollen mehr Einfluss auf die Politik der seit Jahresbeginn regierenden Präsidentin nehmen. Sie hat keine eigene Gewerkschaftsbasis. Ihrer Regierung gehören weniger Gewerkschafter an als bei ihrem Vorgänger.
Außerdem streiten sich die beiden großen Gewerkschaften CUT und Forca Sindical über den Führungsanspruch bei den Infrastrukturprojekten. Die wachsende jährliche Inflation von rund 6 Prozent beflügelt die Gehaltsforderungen. In den abgelegenen Gebieten der Infrastrukturprojekte steigen die Preise für Lebensmittel, Dienstleistungen und Transport stark an. Es ist unklar, ob die Regierung sparen will, um die Inflation einzudämmen oder eine Inflation zu tolerieren. Allerdings hat die Notenbank bereits die Zinsen geändert.
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