Samstag, 12. März 2011

Nachtgedanken

Samstags gehe ich gerne später zu Bett, weil ich am Sonntag ausschlafen kann. Ich trage dann meinen schnurlosen Kopfhörer und geniesse es, klassische Musik, wie heute, oder Hörbücher oder Jazzmusik zu hören. Ich importiere jeden Tag fünf CD`s. um sie dann anschließend auf meinem iPod zu synchronisieren. Insofern ist der iPod etwas Feines. Außerdem besitze ich noch sehr viele Langspielplatten, die nur darauf warten, in meine Mediathek überspielt zu werden.
In ähnlichem Umfang verfüge ich über eine Bibliothek, die darauf wartet, gelesen zu werden. Sobald mein rechtes Auge am grauen Star operiert ist, werde ich wieder gut lesen können. Dann kann ich wieder mit meinem Leseprogramm beginnen.
Als Rentner ist es niemals langweilig. Neben Musik hören, reisen und lesen habe ich ja auch noch seit neuester Zeit meinen Weblog, der mir zunehmend Freude bereitet. Er blüht, wächst und gedeiht, so dass ich mich wie ein Gärtner fühle, wenn ich sie sehe, wie viele meiner Posts auf Interesse stoßen.
Mein Lebensmotto lautet: Ich hoffe nichts, och fürchte nichts, ich bin frei. Dieser Satz steht auf dem Grab von Nikos Katzanzakis, dem Verfasser von Alexis Sorbas, das sich auf der Stadtmauer von Heraklion befindet. Damit ist gemeint, dass ich mich von nichts beeindrucken lassen darf. Ich muss mein Leben selbst gestalten, auch wenn ich bei anderen Leuten anecke. Allerdings heißt das nicht, dass ich auf niemanden Rücksicht nehmen soll. Ohne Höflichkeit und Mitmenschlichkeit geht es nicht. Das eigene Gewissen ist die Richtschnur des eigenen Handelns.
Wenn ich einmal schreibe, geht gelegentlich der Pegasus mit mir durch. Ich bitte dafür um Verständnis, weil ich nicht geschwätzig sein wollte.

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