Donnerstag, 31. März 2011

Tagebuch vom 31.03.11

Früh aufgestanden und gut gefrühstückt, habe ich meinen Kontrolltermin in der Uniklinik wahrgenommen. Das Ergebnis war sehr gut. Es besteht begründete Aussicht, dass meine Wunden vollständig verheilen.
Elektro Arnold hat meinen Fernseher repariert. Der Schnee auf dem Bildschirm ist ganz verschwunden.
Nach der Rückkehr von der Uniklinik habe ich gepostet. Zunächst ging es um einen Streik der brasilianischen Bauarbeiter im Landesinnern und im Nordosten. Betroffen sind zwei brasilianische Bauunternehmen und GdF Suez das ein Wasserkraftwerk an einem Zufluss des Amazonas baut. Wegen bereits geschehener Gewalttätigkeiten musste das Militär eingreifen. Der Streik kann die Fertigstellung von Infrastrukturprojekten verzögern und Baumaßnahmen für die kommende Fußballweltmeisterschaft beeinträchtigen. Die Regierung befürchtet eine Ausweitung des Streiks und ein Übergreifen auf andere Branchen. Deshalb versucht sie, den Streik zu schlichten. Eine Schlichtung ist schwierig, weil wegen des Booms in der Bauindustrie die Arbeitskräfte knapp sind. Die Bauarbeiter sind jetzt schon sehr gut bezahlt. Die beteiligten Gewerkschaften streiten sich um den Führungsanspruch bei den Bauarbeitern. Außerdem wollen sie mehr Einfluß auf die Regierungspolitik. Die neue Präsidentin hat im Gegensatz zu ihrem Vorgänger keine Hausmacht bei den Gewerkschaften. Wegen der anziehenden Inflation steigen in den entlegenen Landesteilen die Preise für Lebensmittel und Dienstleistungen sowie die Transportkosten. Die Regierungspolitik gegenüber der Inflation ist unklar. Mit anderen Worten Lateinamerikas größte Volkswirtschaft hat erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten.
Die Finanzkreise in Frankfurt spekulieren über eine Kapitalerhöhung bei der Commerzbank. Es ist spannend.
Das wirtschaftliche Geschehen zu beobachten, ist faszinierend.
Nach dem Mittagessen und meinem Einkauf habe ich mir eine DVD über den Corn Palace in Mitchell South Dakota angesehen, wo ich anlässlich meiner letztjährigen Reise durch die vereinigten Staaten gewesen bin.
Insgesamt war der heutige Tag sehr produktiv.

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