Bald ist die verkürzte Arbeitswoche nach Ostern vorüber. Viele Leute sind in Urlaub gefahren und werden am Wochenende zurückkehren. Diese Woche war das Wetter an den Ostertagen herrlich. Die letzten beiden Tage war es wechselhaft, so dass ich meine Terrasse nicht benutzen konnte.
Ich kese weiter den ersten Band der Europäischen Geschichte aus dem Propyläen Verlag. In dem Kapitel ging es um die Expansion der Osmanen von Anatolien nach Europa bis zur eroberung von Konstantinopel 1453. Konstantinopel war die Hauptstadt des Byzantinischen Reiches. Dessen Niedergang begann mit der Eroberung Konstantinopels im vierten Kreuzzug 1204, als der venezianische Doge die Kreuzfahrer veranlaßte, Konstantinopel wegen ausstehender Geldzahlungen der Byzantiner zu erobern. Der regierende Kaiser aus dem Hause der Paläoöogen floh nach Trapezunt. Ein Teil der Kreuzfahrer richtete sich in Konstantinopel ein und errichtete in Griechenland kleinere Fürstentümer, bis die Byzantiner, die in Trapezunt herrschten, sie aus Konstantinopel wieder vertrieben.
Vor dem Kreuzug von 1204 hatten die Seldschuken, ein Turkvolk, nach der Schlacht von Manzikert 1071 die Byzantiner aus Anatolien vertrieben und in Konya einen Staat errichtet. Die Rückeroberung der Byzantiner scheiterte 100 Jahre später mit einer weiteren Niederlage. Die Seldschuken riefen später die Ogusen, ein anderes Turkvolk, zu Hilfe, die kurz dananch die Seldschuken ablösten. Osman, der Sohn des Ogusenherrschers Orhad, nannte sein Volk in Osmanen um. Nit ihm begann der Aufstieg der Osmanen, bis sie Konstantinopel eroberten.
Nach der Eroberung sorgte Mehmet Fahti für einen raschen Wiederaufbau von Konstantinopel. Dazu berief er die Führenden Architekten und Künstler seiner Zeit.
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