Donnerstag, 21. April 2011

Nachtgedanken

Etwas später als sonst gehe ich jetzt zu Bett. Ich habe nicht auf meiner Terrasse gesessen, obwohl es das Wetter erlaubt hätte, sondern ich habe einen alten Bekannten an meinem früheren Wohnort Golzheim besucht. Dort habe ich zu Abend gegessen und mich mit Bekannten unterhalten. Durch Gespräche erfahre ich neues. Es lohnt sich, gut zuzuhören. Das ist nicht so einfach, weil ich leicht dazu neige, anderen ins Wort zu fallen.
Nach Rückkehr von meinem Ausflug nach Golzheim habe ich in meinem Tagebuch geschrieben und anschließend Hörbücher gehört. Es waren Thomas Mann, Die Buddenbrooks und Der Tod in Venedig, Mark Twain bummelt durch Europa und Umberto Eco Im Namen der Rose. Die unterschiedlichen Texte zu hören, entspannt und beruhigt. Die bedächtige, genau beobachtende Schilderung von Thomas Mann fasziniert und erklärt seinen Weltruhm. Mark Twains Beobachtungen sind humorvoll und witzig. Umberto Eco stellt das mittelalterliche Klosterleben überzeugend dar.
Jetzt gehe ich ins Bett, sonst stehe ich morgen zu spät auf. Ich werde morgen, wenn ich rechtzeitig aufstehe, einiges erledigen können.

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