Dienstag, 19. April 2011

Tagebuch vom 19.04.11

Es ist mir gelungen, heute einige interessante Posts zu schreiben. Besonders hat es mich gefreut, dass es eine Leserin oder einen Leser aus Brasilien, überhaupt aus ganz Südamerika, in meinem Weblog gibt. Brasilien ist ein aufstrebendes Land, dessen wirtschaftliche undpolitische Bedeutung immer mehr zunimmt. Über Weihnachten und Silvester dieses Jahres fahre ich mit dem Schiff zum zweiten Mal nach Brasilien, und zwar in den Nordosten und auf den Amazonas bis nach Manaos. Zu gegebener Zeit werde ich darüber berichten.
Bei sonnigem und warmem Wetter habe ich auch heute wieder draußen auf meiner Terrasse gesessen und gegrillt. Es gab zwei Rostbratwürste. Morgen werde ich, wenn es das Wetter zulässt, Lachs und Nürnberger Rostbratwürstchen zubereiten.
Nach dem Grillen habe ich Musik von Schostakowitsch gehört, und zwar zunächst Streichquartette und dann Suiten für Jazz Orchester.
Wie ich bereits angedeutet habe, bin ich durch Plan International Pate eines zehnjährigen Mädchens aus Benin, dem früheren Dahomey. Ich habe ihr schon einige Male geschrieben. Ihren letzten Brief, in dem sie mir über ihre Heimat berichtet, werde ich wahrscheinlich nächste Woche beantworten. Gestern habe ich bei Wikipedia einen Artikel über Benin ausgedruckt, um mich mehr zu informieren. Jetzt überlege ich, wie ich meine Antwort kindgerecht formuliere. Das ist nicht so einfach, weil meine verstorbene Frau und ich keine Kinder hatten. Ich denke, ich werde einige Fragen zu ihrer Heimat stellen und dann von Ostern und dem Osterhasen schreiben. Vielleicht lege ich eine Karte mit einem Osterhasen bei.
Ich war erstaunt, dass die neue brasilianische Präsidentin eine Wahrheitskommission über die Verbrechen der brasilianischen Militärdiktatur einrichten will. Bevor ich vor kurzem Brasilien besucht habe, habe ich Brasilien nicht so bewusst wie jetzt wahr genommen. Der Blick ist wie immer auf die nächste Umgebung gerichtet.
Im Manager Magazin war eine große Reportage über die ehemals größte europäische Privatbank Sal. Oppenheim in Köln, die die Deutsche Bank übernommen hat. Über die Übernahme werde ich noch berichten.
Vor einiger Zeit hatte ich über Verhandlungen zwischen der Deutschen Bank und der Bank des Fürstentum Liechtenstein wegen des Verkaufs der BHF - Bank berichtet. Den inzwischen fertigen Vertrag musste die BAFin genehmigen. Eine Genehmigung hat die Behörde abgelehnt, weil sie der Bank aus Liechtenstein wegen der vergangenen Steueraffäre nicht getraut hat. Die Vertragsparteien haben den Verkauf abgesagt. Die Ablehnung kam völlig überraschend. Die Steueraffäre ist längst abgeschlossen. Die Begründung überzeugt nicht.

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