Sonntag, 22. Mai 2011

DAX und SMI Wochenbericht (16. - 20.05.11) Schlußbetrachtung

Nach Ansicht der Analysten der Landesbank Hessen - Thüringen habe sich der deutsche Aktienmarkt trotz der Euroschuldenkrise und ohne fundamentale Einflüsse weiter gefestigt. Der DAX hat sich in der Woche vom 16. - 20.05.11 um die Marke von 7300 Punkten gehalten. Diese Stabilität überrascht, weil die Politik über eine Umschuldung Grioechenlands nachdenkt.
Die Euroschuldenkrise belastete zu Wochenbeginn den Aktienmarkt. Insbesondere am Dienstag, den 17.05.11, fielen die Kurse deutlich. Danach stiegen die Kurse wieder und blieben stabil. Trotz der Schuldenkrise und des fragilen Wachstums in den Vereinigten Staaten erfolgte keine nachhaltige Korrektur.
Die Berichtsaison der Unternehmen geht zu Ende. Von daher kommen keine fundamentalen Einflüsse mehr. Die Ergebnisse des ersten Quartals 2011 fielen erstaunlich gut aus. Trotz des unsicheren Umfelds hält der Aktienmarkt ein hohes Niveau, obwohl die guten Zahlen der Unternehmen in den Kursen enthalten sind.
Analysten erhöhen die Gewinnerwartungen der Unternehmen. Das beflügelt die Phantasie der Anleger. Nach ihren Erwartungen betrug die Gesamtrendite am Aktienmarkt in den kommenden zwölf Monaten 10 bis 15 Prozent. Wegen ihrer Erwartungen für höhere Gewinne je Aktie gehen sie jetzt von einer Gesamtrendite von 15 bis 20 Prozent aus.
Deutsche Bank Chef Ackermann bestätigte das operative Gewinnziel  von 10 Mrd. Euro für 2011. Für die Jahre 2012 und 2013 erwartet er 11 bis 12 Mrd. Euro. Auch diese Nachricht ist günstig für die Anleger. Es sind allerdings die Rsiken bei der Deutschen Bank zu beachten wie die Klagen gegen die Bank in den Vereinigten Staaten.
Der SMI trat in der Woche vom 16. - 20.05.11 auf der Stelle. Es bildete sich kein Gipfel. Seit rund einem Jahr bewegt sich der SMI seitwärts zwischen 6000 und 6600 Punkten. In den vergangenen sieben Monaten verringerte sich die Spanne mit Ausnahme der Sondereffekte durch die Katastrophen in Japan auf 5400 bis 6600 Punkte. Hauptgrund für die Stagnation soll der auf die Gewinne der Schweizer Unternehmen drückende starke Dollar sein.

Gewinner / Verlierer

  1. Allianz SE         - 2, 8 %
  2. Deutsche Bank      - 1, 3 %
  3. SAP                - 1, 0 %
  4. Nestlè             - 0, 27 %
  5. Roche GS           - 0, 07 %

Die Börse hat insgesamt in der Woche vom 16. - 20.05.11 verloren, ohne eine deutliche Korrektur nach unten zu vollziehen. Das hat bsich in den Kursen niedergeschlagen und zu Kusverlusten geführt. Besonders betroffen waren wegen der Euroschuldenkrise und der sich abzeichnenden sanften Umschuldung Griechenlands Banken und Versicherungen. Deshalb führen die Allianz und die Deutsche Bank die Liste an. SAP, Roche GS und Nestlè konnten sich dem Trend nicht entziehen.

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