Sonntag, 1. Mai 2011

Tagebuch vom 01.05.11

Der Tag war sehr produktiv. Ich habe alle Dinge, die ich mir vorgenommen habe, erledigen können.
Am Abend habe ich bei herrlichem Wetter ohne Jacke draupen sitzen und grillen können. So häufig wie bis jetzt habe ich in noch keinem Jahr draußen sitzen können. Nach dem Und beim Grillen habe ich einen wunderbaren trockenen Sylvaner aus Franken, vermischt mit Wasser, getrunken. Nachher habe ich einen Gewürztraminer von Wolfberger, den ich mir vor Jahren aus Saarvrücken mitgebracht habe, zu mir genommen.
Nach dem Essen habe ich klassische Musik von Schostakowitsch, besser gesagt klassische moderne. gehört. Übrigens habe ich jetzt 30 CD`s von Franz Liszt anläßlich seines 200. Geburtstags bestellt.
Wenn ich Musik höre, denke ich manchmal darüber nach, wie sich mein Leben entwickelt hat. Ich komme immer mehr zu dem Ergebnis, dass mein Leben nicht immer planmäßig verlaufen ist. Insgesamt bin ich ein Suchender, weil ich nicht sagen kann, worin meine Bestimmung liegt. Es mag beneidenswerte Menschen, die diese Gewißheit haben, geben. Ich gehöre nicht dazu. Ich handele nach dem Grundsatz, erkenne dich selbst. Sich selbst zu erkennen, ist sehr schwer, weil die Selbsaterkenntnis von vielen Einflüssen, wie Freunden, Familie, Bekannten, Politischer Ansich oder auch persönlichen Vorlieben abhängt. Sich von Einflüssen frei zu machen, gelingt nur wenigen. Ich möchte das nicht von mir behaupten. Es gelingt mir ngelegentlich. Denn wenn man sich von Einflüssen frei macht, lebt man leicht sehr einsam. Wer viel schon gerne einsam leben ?

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