Im Februar 2011 hatte Pimco, ein Tochterunternehmen der Allianz SE, amerikanische Staatsanleihen im Wert von 28 Mrd. Dollar verkauft und Positionen auf fallende Preise amerikanischer Staatsanleihen aufgebaut. Die Preise sind aber nicht gefallen, sondern gestiegen. Pimco erwartet aber weiterhin, dass Anleger sich wegen der hohen amerikanischen Staatsverschuldung von Anleihen trennen werden. Ende Juni 2011 läuft ein Stützungsprogramm der amerikanischen Notenbank aus. Um die Zinsen niedrig zu halten, hatt die Bank Staatsanleihen im Wert von 600 Mrd. Dollar gekauft. Wegen dieses Kaufprogramms hält Pimco die Preise für Anleihen künstlich überhöht. Bereits in der letzten Woche waren nach schlechten amerikanischen Konjunkturdaten die Anlehenpreise deutlich gefallen. Auch der Immobilienmarkt schwächelt. Ersz eine neue Rezession wäre ein Anlass, die negative Haltung zu Staatsanleihen zu ändern.
Andere Fonds halten trotz ungünstiger Konjunkturdaten einen Preisanstieg für Staatsanleihen nicht für ausgeschlossen.
Es bleibt abzuwarten, ob die Wette von Pimco aufgeht.
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