Montag, 6. Juni 2011

Starker Schweizer Franken

Der Schweizer Franken wertet seit der Fianzkrise 2007 auf. Die Währung zieht Nutzen aus ihrem Nimbus als sicherer Hafen in Krisenzeiten. Seit 2007 gab es mehre Krisen wie die Bankenkrise, die darauf folgende Rezession, die hohen Schulden in den Vereinigten Staaten und im Euroraum bis hin zur Krise der Länder am Eurorand. Aus all diesen Krisen ging der Euro geschwächt unjd der Franken daraus gestärkt daraus hervor. Aktuell kostet die Währung nur noch 1, 21 Franken je Euro und befindet sich auf einem historischen Höchststand. 2007 kostete sie 1, 70 Franken.
Gerade die Spekulationen über eine Umschuldung Griechenlands führten seit April 2011 zu einer stärkeren Aufwertung des Schweizer Franken. Weltweit floß sehr viel Geld in die Schweiz. Die Griechen sollen Geld in Schweizer Franken anlegen, um bei einer Umschuldung nicht ihre Ersparnisse zu verlieren. Viele Ungarn müssen ihre in Schweizer Franken aufgenommenen Immobilienkredite zurückzahlen, weil damals die Zinsen günstig waren. Zur Tilgung müssen sie Schweizer Franken kaufen. Wegen der Hoffnung auf eine weitere Aufwertung des Franken verstärken Spekulanten die Aufwertungstendenz.
Nach Ansicht von Analysten ist der Franken bereits sehr teuer. Sollte es zu einem niedrigeren Kurs als 1, 20 Franken je Euro kommen, wird wahrscheinlich die Schweizer Notenbank intervenieren. Da der aktuelle Kurs nicht weiter von dieser Marke entfernt ist, hat der Franken nicht mehr viel Luft nach oben.

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