Freitag, 3. Juni 2011

Tagebuch vom 03.06.11

Heute ist mein 29. Hochzeitstag. Leider muss ich ihn nach dem Tod meiner Frau allein begehen. Unsere standesamtliche Hochzeit war denkwürdig. Ich wohnte damals in einer möblierten Junggesellenwohnung. Meine Frau arbeitete in Duisburg, ich noch in Düsseldorf. Die Trauzeugin meiner Frau kam aus Zagreb mit Verspätung an. Mein ursprünglicher Trauzeuge, ein Diplomat, musste absagen, so dass ich Ersatz beschaffen musste, ein Freund aus meiner Studentenzeit in Münster. Am Hochzeitstag fuhr meine Frau zum Schminken. Unser Hichzeitsstrauss wurde bei Nachbarn im Haus abgegeben und stand abends vor unserer Haustür. Die Trauung fand im Standesamt statt. Anschließend gab es einen kurzen mUmtrunk bei uns. Danach fuhren wir zum Essen. Später erfuhren wir dann, dass unsere Wirtin um ein Haar unser Essen verschlafen hat. Trotzdem war es eine unvergessliche >Hochzeit. Unsere kirchliche Trauung fand später statt, weil meine Schwiegereltern aus Zagreb anreisen mussten. Ich habe mit meiner Frau viele schöne Stunden erlebt. Schade, dass sie gestorben ist.

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