Sonntag, 12. Juni 2011

Tagebuch vom 12.06.11

Pfingsten ! Gähnende Leere im Kopf, was soll ich schreiben? Mein persönliches Befinden mag ich nicht offenbaren; es ist unwichtig. Ich bin Angehöriger des ddeutschen Volkes, staatsangehöriger der Bundesrepublik Deutschland und Bewohner meiner Heimatstadt. Auch wenn ich zu allen den vorgenannten gruppen gehöre, bleibe ich gleichzeitig ein Individuum mit eigenen Gedanken und Gefühlen. Wenn ich ins Aisland reise, fühle ich mich als Deutscher, Ich spreche zwar wenn möglich die Sprache meines Gastlandes, bin aber froh, wenn ich deutsch sprechen kann. Den Gepflogenheiten meiner Umgebung passe ich mich gerne an und bemühe mich, nicht negativ aufzufallen. In Deutschland zeige ich nicht gerne, aus welcher Stadt ich komme, weil meine Heimatstadt gerne als mondän verschrieen ist. Ich habe angesichts der jüngsten deutschen Geschichte große Schwierigkeiten, mich stolz als Deutscher zu fühlen. Dieses Gefühlt hat seine Ursache darin, dass ich mich in den letzten Jahren viel mit deutscher Geschichte beschäftigt habe. Aus diesem Schamgefühl ist es auch zu erklären, warum ich in meinen Beiträgen zum Zweiten Weltkrieg mich immer wieder für Untaten entschuldigt habe. Es ist für mich immer noch unfaßbar, wie Deutsche im Zweiten Weltkrieg sich so unmenschlich verhalten konnten. Wegen dieser Untaten kann ich gut verstehen, dass viele Deutsche Einsätze der Bundeswehr in Krisengebieten kritisch gegenüber stehen und sie zum teil auch ablehnen. Wegen der vielen vergangenen Propagandalügen ist die Bevölkerung politischen Begründungen für Einsätze der Nundeswehr sehr kritisch. Angesichts der vielfältigen Informationsmöglichkeiten wird es für Propagandamanipulationen immer schwieriger als in vergangenen Zeiten. Je besser infprmiert das Publikum ist, desto schwerer fällt es, das Publikum zu überzeugen.

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