Freitag, 17. Juni 2011

Tagebuch vom 17.06.11

Der Weggang von Axel Wieandt bei der Deutschen Bank macht deutlich, wie drängend es allmählich wird, die Nachfolge des 2013 ausscheidenden Josef Ackermann zu regeln. Mit Recht haben sich Aktionäre darüber beklagt, wie wenig Clemens Börsig unternimmt, um aktiv die Nachfolge zu entscheiden. Für die Deutsche Bank ist die offene Frage, wer Josef Ackermann nachfokgt, ein Ärgernis. Es ist symptomatisch, wie entscheidende Fragenmöglichst lange offen gehalten werden, um allen Möglichkeiten gerecht zu werden. Mut zu Entscheidungen könnten schaden. Mut zu Entscheidungen fodern alle gerne. Vor solchen Sonntagsreden sollte man uns beschützen.

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