Sonntag, 24. Juli 2011

DAX, M - DAX und SMI Wochenbericht (18. - 22.07.11) Schlußbetrachtung

Die EU - Regierungs- und Staatschefs verhinderten am Donnerstag, den 21.07.11, ein Auseinanderbrechen der Euro - Zone. Ob die gefundene Lösung die bestmögliche Lösung war, ist aus ordnungspolitischer Sicht zu bezweifeln. Die kommenden Wochen und Monate werden zeigen, ob die gefundene Lösung gut, zumindest vernünftig oder Stabil ist.
Die Markttreilnehmer an den Finanzmärkten nahmen die Einigung mkit Appaus auf, wie die Kursgewinnen der Aktien und des Euro zeigten. Seit Wochen standen die europäische Schuldenkrise und zunehmend auch der Etat - Streit in den Vereinigten Staaten im Mittelpunkt der Finanzmärkte. Die europäische Lösung sollte für Beruhigung sorgen. Auch in den Vereinigten Staaten beginnen sich die Positionen von Demokraten und Republikanern anzunähern. Nach dem Kern der europäischen Lösung weitet sich die Finanzstabilitätsfaszilität (European Financial Stability Facility, EFSF) aus.
Viele Marktteilnehmer in Europa freuten sich, dass es nicht zu einer Situation gekommen ist, deren unkontrollierbare Auswirkungen niemand seriös einschätzen konnte. Am Ende der Woche stieg der SMI um rund 1, 7 Prozent. Neben der Schuldenkrise richteten die Anleger ihr Augenmerk auf die Berichtsaison der Unternehmen. Besonders die Zahlen von Roche ließen den Aktienkurs steigen.
Seit einem Jahr gewann der M - DAX 32 Prozent und gehört damit zu den besten Aktienindizes der Welt. Seine Schwergewichte melden Erfolge. Der Index enthält zahlreiche Wachstumsunternehmen mit wenig konjunkturabhängigen Geschäftsfeldern. Große Investoren interessieren sich für Unternehmen im M - DAX. Nach Prognosen für 2011 erhöhen die Unternehmen im Index im Durchschnitt ihre Gewinne um drei Viertel.

Gewinner / Verlierer

  1. Roche GS           + 5, 36 %
  2. Allianz SE         + 3, 2 %
  3. Deutsche Bank      + 3, 0 %
  4. SAP                + 1, 6 %
  5. Nestlè             + 0, 49 %
  6. Thyssen Krupp      - 2, 9 %

Nach langer Zeit zeichnet sich ein freundliches Bild ab. Lediglich Thyssen Krupp tanzt aus der Reihe.

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