Mittwoch, 6. Juli 2011

DAX und SMI Wochenbericht (04. - 08.07.11)

Felhlende Impulse aus den Vereinigten Staaten wegen ihres Unabhängigkeitstages sorgten am Montag, den 04.07.11, für einen ruhigen Verlauf an den europäischen Aktienmärkten. Nach der Mitteilung der Ratingagentur Standard & Poor`s, die geplante Beteiligung privater Finanzinstitutte an den Finanzhilfen für Griechenland als teilweisen Zahlungsausfall zu bewerten, ließen die Kurse der europäischen Bankaktien sinken.
In Frankfurt legte der DAX um 0, 4 Prozent auf 7450 Punkte zu.
Der SMI in Zürich stieg um 0, 2 Prozent auf 6248 Punkte.
Am Dienstag, den 05.07.11, änderten sich die Kurse an den europäischen Aktienmärkten bei einem lustlosen und umsatzarmen Geschäft wenig. Eine Branchentendenz war nicht erkennbar. Nach Ansicht eines Analysten ist in den kommenden Sommermonaten die Börsentendenz seitwärts. Erst im vierten Quartal 2011 werden die Kuse wieder anziehen. Die zuletzt stagnierenden Indikatoren verunsicherten die Anleger.
Der DAX in Frankfurt verlor bis kurs vor Handelsschluß 0, 2 Prozent und endete bei 7431 Punkten.
Der SMI in Zürich gabu um 0, 1 Prozent auf 6241 Punkte nach.
Die Herabstufung der Bonitätsnote Portugals durch die Ratingagentur Moody`s auf Ramschniveau und Chinas härtere Gangart in der Zinspolitik führten am Mittwoch, den 06.07.11, zu Kursverlusten an den europäischen Aktienmärkten. Nach der Ansicht von Moody`s besteht ein hohes Risiko für die Notwenigkeit eines zweiten Hilfspaketes für Portugal, um an die Kapitalmärkte zurückzukehren. Diese Einschätzung führte zu Sorgen über eine Ausweitung der Euro - Schuldenkrise auf andere Länder des Euro - Raumes. Vor allem Bankaktien erlitten Kursverluste.
Der DAX in Frankfurt verlor bis kurz vor Handelsschluß 0, 2 Prozent auf 7424 Punkte. Die Aktie der Commerzbank gab um mehr als 3 Prozent und die Aktie der Deutschen Bank um 1, 4 Prozent nach.
Der SMI in Zürich sank um 1 Prozent auf 6178 Punkte.
Nach der erwarteten Leitzinserhöhung auf 1, 5 Prozent, der Aufhebung der Ratinganforderungen für portugiesische Staatsanleihen als Sicherheit für Refinanzierungen und überraschend freundlichen Arbeitsmarktzahlen aus den Vereinigten Staaten stiegen am Donnerstag, den 07.07.11, die Kurse an den europäischen Aktienmärkten.
Der DAX in Frankfurt gewann bis kurz vor Handelsschluß 0, 6 Prozent und stieg auf 7478 Punkte. Nach einer Empfehlung von UBS legte der Kurs von SAP um 2, 4 Prozent zu.
Der SMI in Zürich stieg um 0, 7 Prozent auf 6222 Punkte.
Am Freitag, den 08.07.11, ließen schwächer als erwartet ausgefallene Arbeitsmarktdaten aus den Vereinigten Staaten die Kurse an den europäischen Aktienmärkten fallen. Außerhalb der Landwirtschaft entstanden im Juni 2011 in Amerika 18.000 neue Stellen, während Volkswirte durchschnittlich mit einem Stellenzuwachs von 105.000 gerechnet hatten. Die Zahlen für den Mai 2011 wurden gesenkt; die Arbeitslosenquote erhöhte sich auf 9, 2 Prozent.
Der DAX in Frankfurt sank bis kurz vor Handelsschluß um 0, 5 Prozent auf 7435 Punkte. Die Aktie der Deutschen Bank gab um 1, 4 Prozent nach. Die Aktie der Commerzbank stand nach einem Kursverlust von 2, 1 Prozent wieder unter 3 Euro.
Der SMI in Zürich gab um 0, 3 Prozent auf 6190 Punkte nach. Die Aktie von Nestlè gewann leicht dazu.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen