Spekulationen, nach Griechenland und Portugal könne sich die europäische Staatsschuldenkrise auf Italien und Spanien ausdehnen, ließen am Montag, den 11.07.11, den Euro unter Druck geraten. Der Euro sank auf 1, 4019 Dollar. Der Schweizer Franken gewann fast zwei Prozent und stieg auf den rekordwert von 1, 1694 Franken je Euro. Mitte März 2011 bezahlten Anleger noch 1, 32 Franken für einen Euro. Bereits am Freitag, den 08.07.11, verlor der Euro nach dem Anstieg der Risikoaufschläge für italienische Staatsanleihen. Das zweite Rettungspaket für Griechenland belastet außerdem die Stimmung an den Devisenmärkten. Es bleibt vor allem unklar, in welchem Umfang Banken, Versicherungen und Investmentfonds an dem rettungspaket beteiligt werden sollen, ohne dass die Ratingagenturen dem hoch verschuldeten Land einen Zahlungsausfall bescheinigen. Auf die Beteiligung privater Gläubiger legen außer Deutschland die Niderlande, Österreich und Finnland Wert.
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