Donnerstag, 14. Juli 2011

Tagebuch vom 14.07.11

Nachdem in den letzten Tagen sehr viel über eine Führungskrise bei der Deutschen Bank spekuliert worden ist, war es heute ruhig. So sollte es auch bleiben, damit die Bank nicht weiter ins Gerede kommt. Schließlich gibt es auch andere schwerwiegende Probleme bei der Bank wie die Klage der amerikanischen Regierung vor dem Bezirksgericht New York. Ob wirklich die Klage so unbegründet ist, wie die Anwälte der Deutschen Bank glauben machen wollen, wird das Gericht zu entscheiden haben. Das erste Argument gegen eine Haftung der Bank erscheint wenig überzeugend, weil die Deutsche Bank Mortgate IT übernommen hat. Sie ist damit Rechtsnachfolgerin der übernommenen Gesellschaft. In dem Übernahmevertrag kann allerdings geregelt sein, dass Mortgate IT für Verbindlichkeiten aus Rechtsgeschäften vor der Übernahme die Deutsche Bank von Haftungsansprüchen freistellt. Davon war in dem Schriftsatz der Rechtsanwälte der Deutschen Bank keine Rede. Deshalb überzeugt dieses Argument nicht.
Interessant ist, dass in Brasilien die Umweltgesetzgebung Konflikte zwischen der regierung und der Agrarindustrie offenlegt. Brasilien hat damit die gleichen Schwierigkeiten wie andere Industrieländer. Deshalb ist bes nachdenkenswert, ob Brasilien ein Industrieland ist. Schwellenland halte ich nach der wirtschaftlichen Größe nicht mehr für zutreffend.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen