Mittwoch, 17. August 2011

Tagebuch vom 17.08.11

Nach einem unerwarteten Rückgang des Wirtschaftswachstums sind die Aktienkurse am Dienstag, den 16.08.11, wieder gesunken. Weshalb der Rückgang unerwartet war, bleibt ein Geheimnis, weil bereits vorher die Rede davon war, dass die Konjunktur zurückginge. Der Verlauf der Börsenkurse deutet auf einen bevorsteheden Crash hin. Die Prognosen von Banken, Ratingagenture und Finanzfachleuten zeigen, wie wenig sie eigentlich aus vorangegangenen Krisen gelernt haben. Nachdenkliche Töne sind unerwünscht. Es ist wichtig, kühlen Kopf zu bewahren und eigenständige Entscheidungen zu treffen. Bissige Kommentare sind ein Zeichen der Schwäche.
Über Vermögen nachzudenken, bleibt in Deutschland die Sache einer Minderheit. Vermögen zu haben, gilt als anstößig und ruft Neid hervor. Über Geld spricht niemand gern. Gerne jammern die Menschen über hohe Steuern. Der Staat soll alle Leistungen erbringen. Eine Rundumversorgung kostet viele Geld. Dieses Geld erhält der Staat nur über die Steuern. Wer weniger Steuern zahlen will, muss deshalb folgerichtig auch seine Ansprüche an den Staat zurückschrauben. Dafür muss er dann selbst vorsorgen, um eine private Rundumversorgung zu haben.

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