Donnerstag, 25. August 2011

Thyssen Krupp: Verkauf von Xervon

Im Mai 2011 kündigte der Thyssen Krupp Chef Hiesinger kurz nach seinem Amtsantritt an,  den Stahl- und Industriekonzern durch Verkäufe zu straffen, die Nettoverschuldung von rund sechs Mrd. Euro zu senken und Spielraum für Investitionen im Technologiesektor zu schaffen.
Die Sparte ziviler Schiffbau ließ sich nicht verkaufen.
Xervon, Firmensitz in Düsseldorf, letzter Umsatz 670 Mio. Euro, 9.000 Mitarbeiter, Spezialist für Industriedienstleistungen, konnte Hiesinger jetzt an die Remondis - Gruppe verkaufen. Die Vertragsparteien schwigen zum Kaufpreis. Die Firma ist ein weltweit tätiges Unternehmen für technische Dienstleistungen bei Bau und Instandhaltungen  in den Branchen Chemie, Petrochemie, Gerüstbau, Energiewirtschaft und dem Management von Standorten.
Bereits 2009 wollte Thyssen Krupp Xervon verkaufen. Wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 scheiterte der Verkauf an den ungünstigen Umständen.  Jedoch im Oktober 2010 griff das Management die Verkaufsabsichten wieder auf.  Die Aufsichtsräte beider Unternehmen und die Kartellbehörden müssen den Verkauf noch genehmigen.

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