Freitag, 2. September 2011

Tagebuch vom 02.09.11

Es war richtig sommerlich warm, um draußen auf meiner Terrasse sitzen zu können. Ich habe Bratwürste gegrillt, zunächst ein Glas Sekt mit Limoncello und dann ein Glas Chianti getrunken. Nach dem essen habe ich Marcel Proust "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" gehört. Es ist einfach interessant, wie faszinierend Proust die Pariser Salons und die Gespräche der feinen Gesellschaft schildert. Es ist eine untergegangene Welt. Niemand unterhält sich heute so. Trotzdem ist der Roman von Interesse, weil er Einblicke in eine untergegangene Epoche gewährt. Er zeigt, wie die damalige Gesellschaft mit Homosexualität oder Lesbentum umgeht. Die Dreyfuss Affäre wird in ihrer gesellschaftlöichen Bedeutung deutlich. Adel und Snobs zeigen sich in ihren gesellschaftlichen Formen. Der Roman ist ein Kaleidoskop.
Als es sich eindunkelte, habe ich meine Fackeln und meine Petroleumlampe angezündet. Das warme Licht wirkt sehr beruhigend.
Morgen werde ich nicht so posten können wie heute, weil ich früh zu meinem orthopädischen Schuhmacher fahren muss, um meine veränderten Schuhe abzuholen.
Wenn ich von ihm zurückgekommen bin, werde ich über die Börse und die Finanzmärkte posten. Sollte dann noch zeit übrig sein, werde ich noch weitere Berichte schreiben. Die Deutsche Bank muss nämöich Stellen streichen. Es wird spannend sein, wo sie das durchführen will. Es deutet viel darauf hin, dass es die Sparte Investmentbanking treffen wird, weil dort zu viele und teure Mitarbeiter beschäftigt sind.

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