Heute Abend bin ich zu Hause geblieben, obwohl ich zunächst geplant hatte, in den Nikolausgrill zu gehen. Das Wetter war regnerisch, so dass ich davon abgesehen habe. Es gab italienische Hausmannskost, nämlich grüne Paprika, gefüllt mit Mazarella, dann rote Paprika, gefüllt mit Thunfisch, und zum Schluiß Ölsardinen. Dazu habe ich österreichischen Sekt mit Limoncello getrunken. Es hat wunderbar geschmeckt.
Danach habe ich die Wirtschaftswoche gelesen. Roland Tichy hat sich kritisch zur europäischen Schuldenkrise geäußert.
Robert Mandou schrieb zur europäischen Geschichte im 18. Jahrhundert. Es handelt sich um Band drei der Propyläen Geschichte Europas. In diesem Kapitel geht es darum, dass ab 1740 neue europäische Herrscher die Politik bestimmen und Kriege wie der Schlesische Krieg zwischen Österreich und Preußen in der Politik eine Rolle zu spielen beginnen. Das Buch ist gut geschrieben. Es macht Laune, es zu lesen.
Bis eben habe ich Marcel Proust "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" gehört. Dieses Hörbuch beschäftigt mich jetzt schon mehrere Monate. Marcel Proust beschreibt seine persönlichen Empfindungen im Umgang mit Frauen im Spiegel zeitgenössischer Ereignisse. Es ist interessant zu hören, weil ich den Inhalt mt der Mystery Methode vergleiche, in der der Verfasser beschreibt, mit welch subtilen Methoden Frauen Männer beurteilen. Zum Glück bin ich davon nach plötzlichen Tod meiner Frau nicht mehr betroffen, weil mich Frauen nicht mehr interessieren.
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