Gleich gehe ich zu Bett. Es ist Zeit für meine Nachtgedanken. Gestern war ich in Walporzheim bei meinem Weinseminar. Ich konnte keine Nachtgedanken schreiben, weil ich mein Notebook nicht mitnehmen wollte. Ich hätte sonst zu viel Gepäck mit mir schleppen müssen.
Erst heute komme ich wieder dazu, meine Nachtgedanken zu schreiben. Vor dem Zu Bett Gehen ist es Zeit, Bilanz zu ziehen. Inzwischen war ich so oft in Walporzheim, dass ich eine Pause einlegen werde, bis ich am nächsten Weinseminar teilnehmen werde. Die Abläufe ähneln sich. Das Menue ist immer gut, aber die verkosteten Weine gleichen sich. Gestern habe ich von anderen Teilnehmern gehört, dass es in Assmannshausen am Rhein ähnliche Veranstaltungen durchführt. Ich werde mich informieren. Auch die Kosten spielen eine Rolle. Ein Haushaltsbuch ist eine wichtige Informationsquelle, um die Kosten im Auge zu behalten.
Beim Ziehen der Bilanz ist zu überlegen, wie mein Verhältnis zu meinem früheren Dienstherren zu bewerten ist. Besonders wichtig ist, ob ich noch an Dezernatsveranstaltungen teilnehmen soll. Die bevorstehende Auflösung meiner Behörde und der stattfindende Personalwechsel führen dazu, dass ich viele Kolleginnen und Kollegen nicht mehr kenne. Es wird sich abzeichnen, dass ich nicht mehr an Veranstaltungen teilnehmen werde. Dabei spielt sicher auch eine Rolle, dass ich immer mit Distanz meinem Beruf gegenüber gestanden habe, weil es neben dem Beruf immer ein anderes Leben gegeben hat. Dieses andere, von mir selbst bestimmte Leben ist heute von ausschlaggebender Bedeutung.
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