In Griechenland und Italien bahnen sich Veränderungen an, nachdem sich gezeigt hat, dass die Regierungen Papandreou und Berlusconi nicht mehr über die erforderlichen Mehrheiten zum Regieren verfügen.
Papandreou hat sich zum Rücktritt entschlossen. Wer sein Nachfolger sein wird, wird sich wahrscheinlich bald zeigen. Es war notwendig, Griechenland zu zeigen, dass die Geduld der EU nicht unendlich währt und sie sich nicht dauerhaft an der Nase herumführen lässt.
Berlusconi hat keine Mehrheit im italienischen Parlament mehr. Nur weil die Opposition unter einander zerstritten ist, kann sie ihn noch nicht zum Rücktritt zwingen. Er selbst ziert sich noch.
Bei diesen Unsicherheiten werden die Börse, der Devisen- und Rentenmarkt noch eine Weile heftig schwanken.
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