Nachdem ich an den vorangegangenen Tagen "Wetten, dass .." und "Menschen Bilder Emotionen" gesehen hatte, habe ich mich heute meinen Hörbüchern gewidmet. Mein I pod zeichnet sie alphabetisch und nach Ziffern geordnet auf, so dass unterschiedliche Hörbücher aufeinander folgen. Es fing an mit einem Roman von Raymond Chandler "Der lange Abschied". Philipp Marlowe bringt einen Freund, der seine Frau erschossen aufgefunden hat, über die mexikanische Grenze, wo er in ein Flugzeug steigt, um zu entkommen. Weil die Polizei bei dem Detektiv die Telefonnummer des Tatverdächtigen findet, verhört und verhaftet sie ihn, bis der Tatverdächtige tot aufgefunden und das Verfahren eingestellt wird, so dass er freizulassen ist. Der Fall scheint abgeschlossen, aber es führen immer wieder Spuren zu ihm hin.
Daran schlossen sich Kapital aus dem Zauberberg von Thomas Mann an. Hans Castorp besucht seinen Vetter in einem Schweizer Lungensanatorium. Der Autor schildert die behandelnden Ärzte, das Pflegepersonaal und die Patienten. Hans Castorp bekommt Fieber und wird untersucht.
Im Anschluss folgen Kapitel aus Golo Mann "Deutsche Geschichte im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert". Mann schildert Grundtatsachen der deutschen Geschichte. Es folgt Bismarcks Entlassung und eine Charakterisierung von Bismarcks Persönlichkeit. Der Verfasser schildert die vielfältige und nervöse Persönlichkeit Bismarcks. Die Grundprobleme der Weimarer Republik stellt er dar in literarisch äußerst eleganter Form dar.
Zum Schluss kommt Joseph Roth "Hiob", Erlebnisse einer jüdischen Familie im Zarenreich zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts.
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