Montag, 30. Januar 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (23. - 27.01.12) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Bösenwoche stieg der DAX weiter, und zwar 1, 9 Prozent.. Seit Anfang 2012 legte er fast zehn Prozent zu so gut wie selten zuvor. Reformen in Intalien und Spanien sowie die Hoffung auf eine Einigung  für eine Umschuldung Griechenlands ließen die Euro Krise in den Hintergrund treten. Unterstützend wirkt sich die Zuversicht, dass die deutschen Unternehmen sich der weiteren Konjunktureintrübung wohl ganz gut entziehen können, aus. Bei einer weiteren Entspannung der Schuldenkrise dürfte der DAX weiter steigen. Eine Pause nach raschen Anstieg ist fällig.
Nach dem Anstieg über den Widerstand bei 6170 / 6200 Punkten stieg der DAX  weiter. Da der DAX inzwischen auch den Widerstand bei 6430 bis 6483 Punkten überwinden, kann ein mittelfristiger Aufwärtstrend beginnen. Bei späteren Gewinnmitnahmen, liegt eine Untersützungslinie bei 5970 Punkten.
Der MDAX erreichte am Anfang der oben genannten Börsenwoche die zwischen 9870 und 10000 Punken liegende Widerstandslinie. Kann er diese überwinden, hat er Potenzial bis 10310 / 10380 Punkten. Ein Rückschlag endet bei der Unterstützungslinie von 9360 / 9460 Punkten. In der oben genannten Börsenwoche gewann der MDAX 1, 4 Prozent.
Im Gegensatz zu DAX und MDAX verlor der SMI in der vorbezeichneten Börsenwoche 1, 35 Prozent. Nestlè und Roche verloren an Wert.
Der Euro brach in der Börsenwoche vom 23. - 27.01.12 schwungvoll aus dem Abwärtstrendkanal aus. Er hat Aufwärtspotenzial bis rund 1, 31 und 1, 32 Dollar. Bei dieser Marke entscheidet sich, ob sich der Trend seitswärts dreht. Bei einer Trendwende besteht Potenzial bis 1, 36 Dollar. Bei einem Kursrückgang sind Verluste bis 1, 2328 und 1, 25 Dollar möglich.
Die Renditen zehnjähriger Bundes- und US amerikanischer Staatsanleihen stiegen 0, 09 und 0, 03 Prozent.
In der vorbezeichneten Börsenwoche prallte der Bund Future an der 140 Prozent Zone ab. Die untere Widerstandszone liegt bei 136, 80 Prozent und die obere bei 138, 70 Prozent.

Gewinner / Verlierer
  1. Commerzbank + 16, 7 %
  2. ThyssenKrupp + 5, 7 %
  3. SAP + 3, 2 %
  4. Deutsche Bank + 2, 8 %
  5. Allianz SE + 2, 6 %
  6. LEONI AG + 1, 28 %
  7. Nestlè - 0, 65 %
  8. Roche GS - 1, 69 %
  9. Heidelb. Druck - 7, 56 %

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