Mittwoch, 29. Februar 2012

Ausflug La Laguna, Garrachico und Icod auf Teneriffa

Heute habe ich den vorbezeichneten Ausflug unternommen. Hier ist mein Bericht:
Ich fuhr mit meiner Reisegruppe in die einstige Inselhauptstadt La Laguna, die heute zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Anschließend gingen wir in die Calle Obispo Rey, wo ein wahrer Spaziergang durch die Geschichte beginnt. Die Straße ist von Adelspalästen des 18. Jahrhunderts mit prunkvollen Fassaden gesäumt, zu denen auch La Casa de Los Capitanes gehört, dessen schönen internen Patio Sie besichtigen werden. Anschließend wechselt das Szenarium, wenn wir die Calle Viana entlang laufen, Hier gibt es keine Paläste mehr, sondern dafür bunte Bürgerhäuser in präkolumbianischem Stil. Auf der Autobahn geht es dann zum Botanischen Garten von Puerto de La Cruz, wo eine reiche Sammlung sehr sorgfältig gepflegter exotischer Pflanzen gewiss die Aufmerksamkeit der Gäste mit "grünem Daumen" wecken wird. Anschließend geht es die schöne Nordwestküste entlang bis zum Dorf Garrachico. Ein Spaziergang durch das reizvolle kleine Zentrum des Ortes führt zum Castillo de San Miguel, einer Festung aus dem XVI. Jahrhundert, jener Zeit, in der Garrachico noch der wichtigste Hafen der Insel war. Dann besichtigten wir Icod de los Vinos, ein Städtchen aus dem 18. Jahrhundert, dessen bedeutendste Sehenswürdigkeit der berühmte tausendjährige Drachenbaum ist, von dem man sagt, dass er 3000 Jahre alt sei. Anschließend ging es in die Gegend von Martianez, wo wir im Hotel Tenerife Playa zu Mittag essen konnten, während wir später das spektakuläre Panorama des Martianez Sees des Architekten Cesar Manrique genießen konnten. 

Dienstag, 28. Februar 2012

Santa Cruz de Tenerife

Ich bekam heute als Mitglied des Costa Clubs die Gelegenheit, auf Teneriffa einen Ausflug zu buchen. Diese Gelegenheit habe ich mir nicht entgehen lassen. Deshalb berichte ich heute, was im Hafeninfo aüber Santa Cruz de Tenerife steht. Im Hafeninfo heißt es:
"Sie hatte alle Charakteristiken einer spanischen Stadt, hat aber schon immer gewusst, wie sie ihre kulturellen Einflüsse und Herrschaften beibehalten konnte, um eine Art urbanes Monument der Gesundheit, Ruhe und Lebenslust zu werden. Nach der letzten Volkszählung des letzten Jahrzehnts hat Santa Cruz etwas mehr als 200.000 Einwohner. Es ist die Hauptstadt der Insel und natürlich auch der Provinz, die den gleichen Namen trägt und die Inseln La Palma, La Gomera und El Hierro mit einschließt. Santa Cruz ist eine sehr ruhige und freundliche Stadt, sehr vertraut und kann sich bei den verschiedensten Anlässen in eine Vergnügungsstadt verwandeln, die am Markt die Plätze und Straßen füllen und so ein sehr wirkungsvolles Szenario abgeben. Seine Gärten und die "Ramblas" werden von dem natürlichen, glänzenden Garcia Sanabria Park eingerahmt. Hier haben die Bewohner von Santa Cruz eine glückliche Institution ins Leben gerufen, nämlich das Museum "plen - air", das zur Kulturecke wwurde, in der Bücher präsentiert, Musik gehört oder einfach nur spazieren gegangen wird. Aber auch Ausstellungen mit weltberühmten Skulpturen, wie z.B. von Moore oder dem besten Künstler der Kanaren Josè Abad, finden dort statt. Um dieses lebende Herz der Stadt bewegt sich der Tagesablauf der Bewohner in einer sehr dynamischen und vergnüglichen Art, die an das typische Hin und Her der Inseln und deren Häfen erinnert. Santa Cruz ist zentraler Knotenpunkt der nach Amerika laufenden Routenund auch gleichzeitig Unterschlupf für bedürftige Schiffe und deren Mannschaft. Erster Anlegehafen nach der Überquerung des Atlantiks und letzter Halt vor der Ozeanüberquerung, erscheint Santa Cruz vom Meer her wie ein Amphitheater. Seine Bucht umschließt das Meer wie eine Schleife; fast wie zwei Arme, die ankommende Reisende umarmen möchten. Unabhängig von seiner landschaftlichen Faszination und der sympathischen Philosophie seiner Bewohner, die ein besonderes Talent dafür besitzen, jeden Fremden dazu zu bringen, sich hier heimisch zu fühlen, bietet Santa Cruz auch viele architektonische Reichtümer mit bestimmten Prestige. Zum Beispiel die Kirche De La Concepcion, die viele Besonderheiten einer Epoche einschließt und in der Santa Cruz grausamen Schlachten ausgesetzt war, oder die Kirche von San Francesco, die ein strahlendes Beispiel für das spanisch - portugiesische Barock des XVIII. Jahrhunderts ist. Der Palast de la Carta wurde im gleichen Stil und zur gleichen Zeit erbaut. So auch viele Paläste und Schlösser mit adligen Wappen, wie il Cabildo, San Juan, dessen beachtlicher Prunk nur wenige Minuten von einem menschlicheren, aber nicht weniger faszinierenden Ort entfernt liegt, nämlich dem Strand von San Andrès. Dort lebten Fischer, die für wenige Stunden auf dem Sand schliefen, bevor sie wieder auf das Meer hinausfuhren. Jetzt sind die Häuser von San Andrès sehr wertvoll, auch wenn sie damals nur eine einfache Unterkunft armer Leute darstellten."

Stadtrundfahrt Casablanca und Rabat

Gestern habe ich eine kombinerte Stadtrundfahrt Casablanca und Rabat gemacht.
Die Rundfahrt in Casablanca mit unserem Führer Raschid begann am Rathaus, einem imposanten Gebäude mit einem davor liegenden Platz. Anschließend besuchten wir eine Apotheke, wo uns der Apotheker Fabrikate der einheimischen Medizin vorführte. Danach ging es zu der Hauptattraktion der Sultan Hassan Moschee, eine der größten islamischen Gotteshäuser, beeindruckend in seiner Größe und Ausstattung. Im Anschluss daran besuchten wir in der Altstadt einen Markt mit Gewürzen, ein Erlebnis für die Sinne. Auch einen Sultanspalast in seiner Pracht und Größe konnten wir besichtigen.
Nach dem Mittagessen fuhren wir über die Autobahn in das 83 Kilometer von Casablanca entfernte Rabat, der marokkanischen Hauptstadt. Wir besichtigten den Königspalast von außen, ein imposantes Gebäude auf einem großen Platz, auf dem sich eine beeindruckende Moschee befindet. Daran schloss sich der Besuch des Mausoleums von König Mohammed V., dem Großvater des jetzt regierenden Königs Mohammed VI. an, ein gewaltiges Gebäude, in dem sich die Grabstätten der Könige Mohammed V. und Hassan II. befinden. Ihre Sarkophage sind in den Erdboden eingelassen. Von einer Gallerie aus kann man sie sehen. Daneben steht der Turm des Hassan, die Überreste einer im Mittelalter durch ein Erdbeben zerstörten Moschee. Davor stehen die Reste der Säulen. Den Abschluss der Stadtbesichtigung bildete der Besuch der Kasbah.

Sonntag, 26. Februar 2012

Casablanca

Morgen findet ein langer Tagesausflug nach Casablanca und Rabat in Marokko statt. Deshalb schreibe ich bereits Informationen über Casablanca. Im Hafeninfo heißte es:
"Die Stadt, die von Spionen, Betrügern und skrupellosen Geschäftsmachern wimmelt, existiert so, wie es in dem legendären Film mit Humphrey Bogart gezeigt wurde, nicht: wahrscheinlich wäre es wohl angebracht zu sagen, dass in diesem größten Casablanca Werbespot aller Zeiten, wie in jedem Film, der etwas auf sich hält, die auf die Stadt bezogene Fiktion recht extrem ist. Casablanca ist in Wirklichkeit eine sehr moderne Großstadt, die durch Unternehmer zum Erfolg gebracht wurde, die ihr Geld in den modernen, künstlichen Hafen investiert haben, der noch heute einer der größten und aktivsten Häfen Afrikas ist. Die industrielle und kommerzielle Aktivität der Stadt und seiner Vororte hängt also eng mit dem florierenden Hafen zusammen. Die Aktivität des Hafens ist der rote Faden, der sich durch die Geschichte der Stadt zieht, das Element, das das Interesse fremder Länder in Gestalt von Kolonisatoren und Investoren auf dieses Gebiet Marokkos konzentrierte. Casablanca ist das Herz der Industrie Marokkos, das erst 1955 nach der absoluten Unabhängigkeit von portugiesischen, arabischen, spanischen und französischen Einflüssen begonnen hat, aus eigener Kraft zu schlagen. Es war der viel beweinte König Mohammed V., der das Land vereinte und neu ordnete, der allerdings wenige Jahre nach Erreichen seiner Pläne von einem Herzinfarkt dahingerafft wurde. Die erste Siedlung, von der man Kenntnis hat, befindet sich denn auch in der Nähe des heutigen Hafens: Medina, entstanden auf den Ruinen der antiken, legendären und größtenteils unbekannten Stadt Anfa. Medina ist brodelndes Leben zwischen Sträßchen und Gassen, in deren Mitte sich die große Moschee befindet, mnach Mekka der zweite wichtige islamische Wallfahrtsort. Die Große Moschee ist von außergewöhnlichen Ausmaßen, sie gilt als eine der größten religiösen Monumente der Welt. In dem alten Teil Medinas wurden sehr geglückt die traditionellen architektonischen Lösungen auf moderne Art und Weise kopiert, und so die Atmosphäre und der Zauber der antiken arabischen Städte wiederbelebt. Um den Besuch Casablancas zu vervollständigen, muss man die Corniche, die Küstenstraße mit Panoramablick gesehen haben, die das reiche Viertel Anfa durchquert, in dem sich Schwimmbecken zwischen den steil zum Meer abfallenden Felsen verstecken und wo eine Vielzahl von Restaurants, Bars und Lokalen das Nachtleben in diesem Teil der Stadt zu einem dynamischen und unterhaltsamen Erlebnis werden lassen. 
Sehr schön ist auch Rabat, ganz in der Nähe von Casablanca: Palazzo Reale, das Mausoleum von Mohammed V. und der Hassan Turm geben ein fundamentales Beispiel für die islamische architektonische Kultur. Shopping wird hier in Marokko mit Ernst betrieben: hier wird um alles gehandelt, doch am Ende, so sagt ein hiesiges Sprichwort, macht man "das Geschäft immer zu zweit." Schön und widerstandsfähig, und wesentlich günstiger als ihre persischen oder türkischen Brüder: die Teppiche. Wunderschön auch die Artikel in marokkanischem Leder, die Kleinmöbel mit Einlegearbeiten aus Elfenbein oder Perlmutt, die traditionellen Kaftane. Was man sich nicht entgehen lassen darf, selbst wenn man keine Zeit oder Lust hat, den wahren und traditionellen Kuskus zu probieren, sind zumindest die Pfefferminztees, in deren Zubereitung eine antike Tradition liegt, die man gesehen haben muss.

Stadtrundfahrt Barcelona

Die Stadtrundfahrt in Barcelona war ein Erlebnis. Mit dem Bus fuhren wir auf den Hügel von Montjuic, von dem aus sich ein grandioses Panorama bietet. Die Sonne schien; die Sicht war prächtig. Anschließend ging es in den Parc Guell, wo der Architekt Gaudì ursprünglich geplant hatte, eine Wohnsiedlung zu errichten. Dieser Plan liess sich wegen der ungesicherten Finanzierung nicht verwirklichen. Es stehen aber vereinzelte Gebäude nach den Plänen von Gaudì. Den Abschluss bildete eine Außenbesichtigung der 1882 von Gaudì begonnenen riesigen Kirche Sagrada Familia. An ihr wird noch immer gebaut. Wann der Bau beendet sein wird, steht nicht fest.

Samstag, 25. Februar 2012

Barcelona

Heute legt das Schiff in Barcelona an. Ich mache eine Stadtbesichtigung. Im Hafeninfo heißt es:
"Barcelona ist die antike Hauptstadt Kataloniens, der Sitz der bischöflichen Universität. Gemeinsam mit Madrid ist es mit 3.000.000 Einwohnern die wichtigste Stadt Spaniens, das größte Industrie- und Handelszentrum des Landes, einer der größten Häfen des Mittelmeeres und ein wichtiges und internationales Luftverkehrs Kreuz. Barcelona liegt im Nordosten des Landes und erstreckt sich über eine Ebene, geschützt durch die Anhöhe Tibidabo und den Hügel Montjuic. Die Stadt war von 874 bis 1162 unabhängige Hauptstadt Kataloniens und im Mittelalter sogar Hauptstadt eines sehr mächtigen Kataloniens. Das Barcelona des XIII. Jahrhunderts, welches die weiter vom Mittelmeer gelegenen Städte beherrschte, konstruiert auch Schiffe, welche erhalten und bis heute im Marinemuseum zu bewundern sind. Barcelona war auch der erste Hafen Europas, der ein Marinegesetzbuch akzeptierte. Die folgende wirtschaftlich künstlerisch große Ära dauerte bis zum Ende des XIX. Jahrhunderts, dem Beginn der Industrialisierung. Politisch war das XX. Jahrhundert Zeuge eines kurzen Aufschwungs. Im Jahr 1931 wird Barcelona die Hauptstadt der Autonomen Republik Katalaniens, welche 1939 mit dem Einmarsch der Nationalistischen Truppen Francos endet. Im Jahr 1977 erhält Katonien die Autonomie wieder und Barcelona wird Sitz der Generalität de Catalunya, mit autonomem Parlament und Verwaltung. Sehenwürdigkeiten: Barcelona ist eine prächtige kosmopolitische Stadt mit zahlreichen Attraktionen. Der Hafen ist der wichtigste und modernste ganz Spaniens, mit einem Handelsverkehr von ca. 117 Mio. Tonnen. Vom Hafen erreicht man schnell das Stadtzentrum, entlang der anmutigen und farbenfrohen "Rambla", einer breiten Allee, reich an kleinen Geschäftenund Straßenhändlern. Nicht weit von der Plaza de Catalunya auf dem Monte Tabor steht die imposante Kathedrale, das schönste Gebäude der katalonischen Gotik, die der heiligen Eulalia gewidmet ist, der Patronin der Stadt. In der Krypta werden ihre Überreste vermutet. Die Kathedrale stammt vom Ende des XIII. Jahrhunderts, wurde aber erst im XV. Jahrhundert vervollständigt. Die Fassade und die Turmspitze  sind sogar vom Ende des letzten Jahrhundert. Der Barrio Gotico ist der alte Stadtkern, der von der imposanten Kathedrale beherrscht wird. Seine beeindruckenden gotischen Gebäude zeugen von der Glanzzeit der Stadt im Mittelalter. Es existieren auch noch einige Ruinen von römischen Gebäuden, wie z.B. vom Tempel des Augustus und von den antiken Mauern. Der Barrio Gotico beherbergt das Picasso Museum im Carrer de Montecada, welches die weltweit größte Sammlung von Werken des Künstlers besitzt. Die berühmteste Sehenwürdigkeit Barcelonas ist ohne Zweifel die Sagrada Familia. Im Jahre 1882 wurde sie vom großen Architekten  Gaudì begonnen, welcher sie als grosse Einheit mit drei großen Fassaden konzipierte, welche die Geburt, Leiden und Tod Christus repräsentieren. Nach dem Tode Gaudìs (1926) wurde der Bau verzögert, da ein konkretes Projekt fehlte. Barcelona ist reich an Beispielen des Modernen Stils. Der Parco Guell, von Gaudì als Wohnviertel geplant, wurde nur zur Hälfte realisiert und ist heute öffentliches Eigentum. Der Pueblo Espanol wurde für die Weltausstellung im Jahre 1929 errichtet. Er enthält vorlagegetreue und wirkungsvolle Rekonstruktionen einiger besonders charakteristischer Gebäude aller spanischen Städte aus dem Mittelalter und der Renaissance. Jeder Provinz ist eine Strasse gewidmet.

Savona

Meine Reise startete in Savona. Wegen der Einschiffung konnte ich den Ort nicht besichtigen. Im Hafeninfo heißt es:
"Christoph Kolumbus ist auch hier vorbeigekommen. Doch Achtung! Nicht, um zu Eroberungsfahrten im Dienste der spanischen Krone aufzubrechen. Nein, hier hielt er sich in den kurzen Pausen zwischen den Reisen auf, um seine Ländereien zu bestellen, um die vergangenen Reisen zu Papier zu bringen und um die kommenden im Geiste vorzubereiten. Auf den Höhen von Savona existiert noch heute die "Casa di Columbo", ein kleines Bauernhaus zwischen Gärten und Obsthainen. In Ligurien eines von vielen, das sich der Geburt und des Aufenthalts Kolumbus` rühmt: neben Savona sind auch Genua und Terrarossa di Moconesi im Rennen um diese Ehre. Doch wenn es in Savona ein historisch bedeutendes Monument gibt, dann ist es der Priamar, die Burg, die sich über den Anlegestellen erhebt und erst vor eingen Jahren restauriert wurde. Und es ist wohl das Vorgebirge des Priamar gewesen, wo sich die erste Gemeinde niedergelassen hat. Sie wurde von dem lateinischen Geschichtsschreiber Titus Livius als "Savo Oppidum Alpinum" erwähnt. Das war im Jahre 205 v. Chr.und es scheint, dass sich dieses Volk mit den Karthagern gegen Rom verbündet hatte. Die Bedeutung Savonas verfällt langsam, nachdem Rom die Stadt Vada Sabatia, das heutige Vado gründet. Nach den Einfällen der Barbaren hingegen wird die Stadt zu einer wichtigen byzantinischen Siedlung. Savona wurde 643 von den Langobarden unter König Rotari zerstört. Während des 9. und 10. Jh. aber steigt die Stadt zur Hauptstadt der Mark Aleramica auf und wird im Anschluss eine Freie Stadt. Die maritime und kommerzielle Bedeutung Savonas  wächst mit den zunehmenden Handelsbeziehungen mit Frankreich, Spanien und Nordafrika. Die Nähe zu Genua - noch heute leben die beiden Städte in einer eher konfliktbeladenen Nachbarschaft - hat Savona oft in Schwierigkeiten gebracht. Nach vielen Widerständen und Schlachten aber hat die Stadt die Vormacht der "Superba", wie Genua damals genannt wurde, anerkannt. Doch auch savona ist es gelungen, die eigene Position zu kräftigen und zwar mit den Papstwahlen von Sixtus IV. und Julius II. Dies war allerdings nach der Niederlage gegen die Genuesen im Jahre 1528 der letzte Moment an Berühmheit. Danach fiel die Stadt in eine tiefe Krise bis zum Aufstieg Napoleons. Als Teil des Königreiches von Sardinien  wurde sie erst 1927 als Provinz anerkannt. Heute ist die Stadt eng mit dem Hafen und der Festung Priamar verbunden, die das Wahrzeichen Savonas darstellt. Es gibt zwei verschiedene Erklärungsansätze des Namens "Priamar": der erste geht davon aus, dass sich hier die Worte "Pietro sul Mare" (Fels über dem Meer) verstecken, denn die Burg erhebt sich auf einem felsigen Vorgebirge über dem Ligurischen Meer. Die zweite Version erklärt den Namen als Ableitung von "Petra Mala" (schlechter Stein), denn in der Tat bestehen die Felsen, auf denen die Festung errichtet wurde, aus Sedimentgestein und sind deshalb sehr bröckelig. Hinter den Mauern der Festung, die eine Schule und ein Spielzentrum beherbergen, wuchsen Julius II: und Sixtus IV. auf. Und hier wurde 1191 nach dem Sieg der Ghibellinen  auch die Ernennung zur Freien Kommune gefeiert. Burg, Festung und auch Gefängnis: zwischen 1830 und 1831 wurde hier der italienische Patriot Giuseppe Mazzini gefangen gehalten. Während des Zweiten Weltkrieges wurde von der Festung der Verkehr im Hafen Savonas kontrolliert. Gleichzeitig diente sie als Bunker bei Bombenangriffen. Savona ist das bedeutendste Zentrum der westlichen Rivieraküste: ganz in der Nähe befinden sich einige der schönsten und wichtigsten ligurischen Badeorte, wie Alassio, Loano, Varazze und Alibissola. Letzteres ist bekannt für seine Keramikproduktion.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Devisen- und Rentenmarkt vom 22.02.12

Am Mittwoch, den 22.02.12, kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3217 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3230 Dollar
  3. 1 Euro = 106, 220 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2072 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 92 %
  2. Frankreich 2, 96 %
  3. Großbritannien 2, 13 %
  4. Italien 5, 49 %
  5. Japan 0, 98 %
  6. Österreich 2, 92 %
  7. Schweiz 0, 80 %
  8. USA 2, 04 %.

DAX, MDAX und SMI vom 22.02.12

Nach volatilem Auftakt sanken am Mittwoch, den 22.02.12, die Kurse an den europäischen Aktienmärkten. Folgende Ereignisse wirkten sich auf das Kursgeschehen aus:
  1. Die Senkung des Ausblicks im Hinblick auf die nächsten 12 bis 18 Monate für die europäischen Einzelhändler durch die Ratingagentur Moody`s,
  2. nachgebende Kurse der Einzelhändler und der Finanzbranche und
  3. der überraschende Rückgang des wichtigen Konjunkturindikators Einkaufsmanagerindex für die Eurozone im Februar 2012 unter die Marke 50.
Der DAX in Frankfurt sackte 0, 9 Prozent auf 6844 Punkte.
Der MDAX verlor ebenfalls 0, 9 Prozent und endete bei 10377 Punkten.
Der SMI in Zürich sank auch 0, 9 Prozent auf 6182 Punkte.

Gewinner / Verlierer

  1. Nestlè + - 0 Prozent
  2. SAP - 0, 6 %
  3. Heidelb. Druck - 0, 6 %
  4. Adidas - 0, 7 %
  5. Allianz SE - 0, 9 %
  6. ThyssenKrupp - 1, 0 %
  7. Roche GS - 1, 05 %
  8. LEONI AG - 1, 6 %
  9. Deutsche Bank - 2, 3 %
  10. Commerzbank - 2, 6 %.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Deutsche Bank: weiter Marktführer bei Zertifikaten für Privatanleger

Nach Angaben des Deutschen Derivate Verbandes ist die Deutsche Bank ende 2011 wie auch schon 2010 Marktführer bei Zertifikaten für Privatanleger. Die Zertikate und Hebelpapiere der Deutschen Bank haben einen Gesamtwert von 15, 4 Mrd. Euro. Die Deutsche Bank liegt vor der DZ Bank, dem Spitzeninstitut der Volks- und Raiffeisenbanken. Die Deutsche Bank hält einen Marktanteil von 15, 6 Prozent vor der DZ Bank mit 15 Prozent, gestiegen von 14, 3 Prozent.

Devisen- und Rentenmarkt vom 21.02.12

Am Dienstag, den 21.02.12, kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 32 03 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3222 Dollar
  3. 1 Euro = 105, 380 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2073 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 96 %
  2. Frankreich 3, 00 %
  3. Großbritannien 2, 21 %
  4. Italien 5, 40 %
  5. Japan 0, 97 %
  6. Österreich 2, 93 %
  7. Schweiz 0, 80 %
  8. Spanien 5, 06 %
  9. USA 2, 04 %.
Der Bund Future stand bei 138, 1 Prozent.

DAX, MDAX und SMI vom 21.02.12

Am Dienstag, den 21.02.12, sanken die Kurse an den europäischen Aktienmärkten. Folgende Ereignisse wirkten sich auf das Kursgeschehen aus:
  1. die nicht ungetrübte Erleichterung über das in der Nacht auf Dienstag beschlossene Hilfspaket für Griechenland über 130 Mrd. Euro und
  2. die verbleibenden Sorgen, ob die Hilfen reichen, das hoch verschuldete Land nachhaltig zu stabilisieren.
Der DAX in Frankfurt verlor 0, 5 Prozent und endete bei 6916 Punkten. Die Aktien der Deutschen Bank und von ThyssenKrupp verloren an Wert.
Der MDAX gab 0, 9 Prozent 10493 Punkte nach.
Der SMI in Zürich sackte 0, 4 Prozent auf 6220 Punkte.

Gewinner / Verlierer

  1. SAP - 0, 1 %
  2. Commerzbank - 0, 2 %
  3. Roche GS - 0, 50 %
  4. Nestlè - 0, 54 %
  5. Allianz SE - 0, 6 %
  6. Heidelb. Druck - 1, 0 %
  7. LEONI AG - 1, 0 %
  8. Adidas - 2, 1 %
  9. Deutsche Bank - 2, 2 %
  10. ThyssenKrupp - 2, 3 %

Dienstag, 21. Februar 2012

Deutsche Bak: Die Aufräumarbeiten gehen weiter

Wie ich gestern mitgeteilt habe, beabsichtigt der scheidende Josef Ackermann seinen Nachfolgern eine möglichst gut aufgestellte Deutsche Bank übergeben zu können. Nach der Bestätigung eines Vertreters der Stadt Mailand soll sich die Stadt mit der Deutschen Bank, der Hypo Real estate Tochter Depfa und zwei weiteren Instituten geeinigt haben, gegen eine Zahlung von 40 Mio. Euro ein Verfahren um komplexe Zinsprodukte beizulegen. Auch mit der Zweckgesellschaft Loreley der IKB sollen Vergleichsverhandlungen laufen, nachdem die Gesellschaft wegen Schadenserastz auf 440 Mio. Dollar aus mit US Hypotheken besicherten Wertpapieren geklagt hatte.

Devisen- und Rentenmarkt vom 20.02.12

Am Montag, den 20.02.12, kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3263 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3266 Dollar
  3. 1 Euro = 105, 470 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2075 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 96 %
  2. Frankreich 2, 97 %
  3. Großbritannien 2, 22 %
  4. Italien 5, 44 %
  5. Japan 0, 95 %
  6. Österreich 2, 93 %
  7. Schweiz 0, 78 %
  8. Spanien 5, 10 %
  9. USA 2, 00 %

DAX, MDAX und SMI vom 20.02.12

Am Montag, den 20.02.12, stiegen die Kurse an den europäischen Aktienmärkten. Folgende Ereignisse wirkten sich auf das Kursgeschehen aus:
  1. die Aussicht auf einen Beschluss weiterer Hilfen für Griechenland,
  2. die jüngsten Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten,
  3. die Senkung der Mindestreservequoten chinesischer Banken zur Ankurbelung des Wachstums und der Stützung der Kreditvergabe und
  4. die deutlichen Aufschläge bei Aktien aus den Sektoren Rohstoffe, Öl, Banken und Versicherungen.
Der DAX in Frankfurt stieg bis zum Nachmittag 1, 4 Prozent auf 6939 Punkte, ein Jahreshoch. Die Aktien der Commerzbank und der Deutschen bank gewannen an Wert.
Der MDAX gewann 1, 4 Prozent und endete bei 10584 Punkten.
Der SMI in Zürich legte 0, 13 Prozent auf 6246 Punkte zu.

Gewinner / Verlierer

  1. ThyssenKrupp + 3, 8 %
  2. LEONI AG + 2, 8 %
  3. Commerzbank + 2, 7 %
  4. Allianz SE + 1, 8 %
  5. Deutsche Bank + 1, 8 %
  6. Adidas + 1, 1 %
  7. SAP + 1, 1 %
  8. Heidelb. Druck + 0, 9 %
  9. Roche GS - 0, 25 %
  10. Nestlè - 0, 27 %

Montag, 20. Februar 2012

Deutsche Bank: Aufräumarbeiten

Vor seinem Ausscheiden will Josef Ackermann seinen Nachfolgern eine geordnete Bank hinterlassen. Dabei geht es um die Aufarbeitung juristischer Altlasten und die strategische und personelle Neuaufstellung.
Zur Bereinigung juristischer Altlasten liess Ackermann 2011 Rückstellungen in Milliardenhöhe bilden. Offiziell bezogen sie sich auf Klagen in den Vereinigten Staaten. Sie können aber auch dazu dienen, den möglichen Vergleich mit den Erben von Leo Kirch zu finanzieren. Es laufen nämlich Vergleichsverhandlungen. Dabei sind noch offene Fragen wie die Beteiligung von Herrn Breuer und  dessen Versicherungen sowie die Erklärung gegenüber den Aktionären der Bank, warum sich die Rechtsauffassung der Bank geändert hat, zu klären.
Bei der strategischen und personellen Neuausrichtung der Bank kann Josef Ackermann den Zeitpunkt der Bekanntgabe beeinflussen, aber die eigentliche Auswahl treffen seine Nachfolger. Eine Neuerung ist, dass Thomas Strauß, früherer Kommunikationschef bei Bertelsmann, dieses Amt bei der Deutschen Bank als Nachfolger von Stefan Baron, früherer Chefredakteur der Wirtschaftswoche, antritt.
Wichtig ist, wer die Nachfolger von Jain und Fitschen werden. Sicher scheint  zu sein, dass Stephan Leithner, zuständig für das Geschäft mit großen Firmenkunden, ein wichtige Rolle spielen wird. Finanzvorstand Stefan Krause und Privatkundenchef Rainer Neske bleiben der Deutschen Bank erhalten. Die Chefs der Vermögensverwaltung und des Geschäfts mit reichen Privatkunden - Kevin Parker und Pierre de Weck - stehen unter Beobachtung, weil Teile von Parkers Geschäft zum Verkauf stehen und nach einem altersbedingten Abgang de Wecks eine Annäherung an das Investmentbanking möglich ist. Auch die Zukunft von Risikovorstand Hugo Bänziger ist ungewiss.

Sonntag, 19. Februar 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (13. - 17.02.12) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Börsenwoche gewann der DAX 0, 1 Prozent. Innerhalb von sieben Börsenwochen legte der Index insgesamt 15 Prozent zu. Die Aktie von SAP erreichte den höchsten Stand seit dem Jahre 2000. Dagegen hat ThyssenKrupp mit hohen Verlusten zu kämpfen. Der Konzern hat keinen Ausblick für das im September 2012 zu Ende gehende Geschäftsjahr gegeben. Der DAX bewegt sich in einer Spanne zwischen 6650 und 6840 Punkten. Darunter liegt eine Haltezone bei 6540 / 6580 Punkten. Sollte der Index die Spanne zwischen 6650 und 6840 Punkten verlassen, hat er Potenzial bis 7000 Punkte.
Der MDAX legte in der oben genannten Börsenwoche 0, 4 Prozent zu. Im Bereich zwischen 9400 und 9650 Punkten befindet sich eine solide Unterstützung. Bei steigendem Index liegt bei 10940 Punkten ein massiver Widerstand.
In der Börsenwoche vom 13. - 17.02.12 gewann der SMI in Zürich 1, 53 Prozent. Die Aktie von Nestlè, mit 24 Prozent im Index gewichtet, stützte die positive Entwicklung. Das positive Ergebnis von L'Oreal, an dem Nestlè mit 25 Prozent beteiligtg ist, und die eigenen guten Geschäftszahlen von Nestlè erfreuten die Marktteilnehmer.
In der oben genannten Börsenwoche verlor der Euro gegenüber dem Dollar 1, 4 Prozent. Der Euro konnte zwar den Bereich von 1, 32 Dollar verlassen, aber erst wenn er den Widerstand bei 1, 36 / 1, 3660 Dollar überwinden kann, kann von einem Aufwärtstrend gesprochen werden.
Die Renditen zehnjähriger Bundes- und US amerikanischer Staatsanleihen sanken 0, 1 und 0, 06 Prozent.
Der Bund Future konnte seinen Aufwärtstrend nicht verteidigen. Bei 136, 93 Prozent liegt ein Tief und bei 138, 60 Prozent ein erster Widerstand.

Gewinner / Verlierer

  1. LEONI AG + 5, 62 %
  2. Heidelb. Druck + 5, 57 %
  3. Adidas + 4, 5 %
  4. Nestlè + 4, 19 %
  5. SAP + 1, 7 %
  6. Roche GS - 0, 43 %
  7. Allianz SE - 1, 2 %
  8. Commerzbank - 2, 0 %
  9. Deutsche Bank - 3, 9 %
  10. ThyssenKrupp - 10, 0 %

Samstag, 18. Februar 2012

Brasilien: Lockheed P - 3 Orion

Ich hatte gestern über die Seeraumaufklärung der brasilianischen Marine berichtet. Das in diesem Bericht genannte Flugzeug ist die Lockheed P - 3 Orion, ein viermotoriges, propellerangetriebenes Flugzeug. Es wird weltweit als Seeaufklärer und U Boot Jagdflugzeug eingesetzt.  Es handelt sich um eine militärische Ableitung des Zivilflugzeuges Lockheed L - 188 Electra (Erstflug 06.12.1957).
Der Erstflug der P - 3 Orion erfolgte am 25.11.1959. Die Streitkräfte der USA stellten die Orion als P - 3A zum ersten Mal in ihren Dienst. Ab 1979 wurde sie außer Dienst gestellt. Ihr Nachfolger P - 3C übernahm ihre Aufgabe. Die letzte P - 3C wurde 1990 gebaut. In den Vereinigten Staaten wird die P - 3 Orion ab 2010 durch die P - 8 Poseidon von Boeing, einer Militärversion der B - 737 - 800, ersetzt.
Neben Brasilien setzt auch die Bundesluftwaffe die P - 3 Orion ein. Die brasilianische Luftwaffe soll zwischen 2011 und 2013 9 P - 3AM erhalten. Es dürften sich um ausgesonderte Maschinen handeln. Diese müssen modernisert werden.

Devisen- und Rentenmarkt vom 17.02.12

Am Freitag, den 17.02.12, kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3138 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3159 Dollar
  3. 1 Euro = 104, 390 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2083 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 91 %
  2. Frankreich 2, 97 %
  3. Großbritannien 2, 13 %
  4. Italien 5, 55 %
  5. Japan 0, 95 %
  6. Österreich 3 %
  7. Schweiz 0, 78 %
  8. Spanien 5, 21 %
  9. USA 2, 02 %.
Der Bund Future stand bei 138, 3 Prozent.

DAX, MDAX und SMI vom 17.02.12

Am Freitag, den 17.02.12, stiegen die Kurse an den europäischen Aktienmärkten. Auslöser für den Kursanstieg waren folgende Ereignisse:
  1. die jüngsten Daten vom Arbeitsmarkt aus den Vereinigten Staaten und
  2. die Zuversicht, dass ein zweites Rettungspaket für Griechenland zustande kommen könnte.
Der DAX in Frankfurt gewann 1, 3 Prozent und endete bei 6841 Punkten.
Der MDAX legte 1, 3 Prozent auf 10430 Punkte zu.
Der SMI in Zürich stieg 0, 24 Prozent auf 6232 Punkte.

Gewinner / Verlierer

  1. LEONI AG + 2, 9 %
  2. Heidelb. Druck + 2, 8 %
  3. Commerzbank + 2, 4 %
  4. Allianz SE + 2, 3 %
  5. Deutsche Bank + 2, 2 %
  6. Adidas + 0, 9 %
  7. Nestlè + 0, 54 %
  8. SAP + 0, 3 %
  9. Roche GS - 0, 49 %
  10. ThyssenKrupp - 0, 5 %

Freitag, 17. Februar 2012

Brasilien: Seeraumüberwachung

Die brasilianische Marine lässt bei EADS in Spanien ihre U Jagd- und Seeraumüberwachungsflugzeuge modernisieren. Bereits die erste von insgesamt acht modernisierten P - 3AM Orion ist am Luftwaffenstützpunkt Salvador einsatzbereit. Die brasilianische Luftwaffe konnte ursprünglich 12 Maschinen mit US Militärhilfe beschaffen und von ihr im maritimen Auftrag betrieben.  Von diesen 12 Maschinen sind bis Ende 2012 acht und eine Trainingsmaschine einsetzbar. Die Überholung bezieht sich schwerpunktmäßig auf die Einrüstung einer neuen Avionik, Führungsmittel und Aufklärungssensoren.

Devisen- und Rentenmarkt vom 16.02.12

Am Donnerstag, den 16.02.12, kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2997 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2982 Dollar
  3. 1 Euro = 102, 310 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2072 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 85 %
  2. Frankreich 2, 98 %
  3. Großbritannien 2, 10 %
  4. Italien 5, 76 %
  5. Japan 0, 95 %
  6. Österreich 3, 01 %
  7. Schweiz 0, 77 %
  8. Spanien 5, 3 %
  9. USA 1, 95 %.
Der Bund Future stan zweitweise bei 139, 47 Prozent.

DAX, MDAX und SMI vom 16.02.12

Am Donnerstag, den 16.02.12, ging die Kurse an den europäischen Aktienmärkten überwiegend zurück. Folgende Ereignisse wirkten sich auf das Kursgeschehen aus:
  1. Sorgen im Hinblick auf Griechenland und die Haltung der übrigen Euro Staaten und
  2. enttäuschende Unternehmensnachrichten.
Der DAX in Frankfurt sackte 0, 4 Prozent auf 6734 Punkte. Die Aktien der Commerzbank und der Deutschen Bank verloren an Wert.
Der MDAX verlor 0, 5 Prozent auf 10298 Punkte.
Der SMI in Zürich gewann gegen den Trend 0, 3 Prozent auf 6214 Punkte. Die Aktie von Nestlè gewann nach einem besser als erwarteten Umsatz im Geschäftsjahr 2011 an Wert.

Gewinner / Verlierer

  1. Nestlè + 2, 3 %
  2. SAP + 0, 6 %
  3. ThyssenKrupp + 0, 3 %
  4. LEONI AG + 0, 1 %
  5. Allianz SE - 0, 1 %
  6. Roche GS - 0, 18 %
  7. Adidas - 0, 3 %
  8. Deutsche Bank - 0, 5 %
  9. Heidelb. Druck - 1, 1 %
  10. Commerzbank - 1, 3 %

Donnerstag, 16. Februar 2012

ThyssenKrupp: Reinhold Achatz neuer Technologie Chef

Zum 01.04.12 soll Reinhold Achatz, der als Softwareentwickler 32 Jahre in führender Position bei Siemens tätig war, die Leitung des Zentralbereichs Corporate Technology, Innovation & Quality bei ThyssenKrupp übernehmen. Nach Heinrich Hiesinger ist er zweite prominente Siemens Manager, der in den Stahlkonzern wechselt. In seiner neuen Position berichtet Herr Achatz Herrn Hiesinger und ist unterhalb der Vorstandsebene angesiedelt. Mit dem Wechsel von Herrn Achatz verstärkt Herr Hiesinger seine Hausmacht bei ThyssenKrupp. Die personelle Verflechtung zwischen ThyssenKrupp und Siemens nimmt zu und gibt der Spekulation über eine Verflechtung beider Konzerne neue Nahrung.

Devisen- und Rentenmarkt vom 15.02.12

Am Mittwoch, den 15.02.12, kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3143 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3092 Dollar
  3. 1 Euro = 102, 730 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2073 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 87 %
  2. Frankreich 2, 83 %
  3. Großbritannien 2, 06 %
  4. Italien 5, 57 %
  5. Japan 0, 97 %
  6. Österreich 3, 38 %
  7. Portugal 11 %
  8. USA 1, 93 %.
Der Bund Future stand bei 139 Prozent.

DAX, MDAX und SMI vom 15.02.12

Am Mittwoch, den 15.02.12, stiegen die Kurse an den europäischen Aktienmärkten. Auslöser des Kursanstiegs war die Zusicherung Chinas, an einer Lösung der Staatsschuldenkrise in Europa mitzuwirken.
Der DAX in Frankfurt gewann bis kurz vor Handelsschluss 0, 4 Prozent und endete bei 6757 Punkten. Die Aktien der Allianz und der Deutschen Bank stiegen.
Der MDAX legte 0, 7 Prozent auf 10329 Punkte zu.
Der SMI in Zürich erhöhte sich um 0, 5 Prozent auf 6194 Punkte.

Gewinner / Verlierer

  1. Adidas + 2, 3 %
  2. LEONI AG + 1, 4 %
  3. Allianz SE + 0, 6 %
  4. SAP + 0, 5 %
  5. Nestlè + 0, 37 %
  6. Deutsche Bank + - 0 %
  7. Roche GS - 0, 06 %
  8. Heidelb. Druck - 0, 3 %
  9. Commerzbank - 1, 4 %
  10. ThyssenKrupp - 2, 9 %

Mittwoch, 15. Februar 2012

ThyssenKrupp: Verlust im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011 / 2012

Nach den am Montag, dem 13.02.12, bekannt gegebenen Quartalszahlen hat ThyssenKrupp einen Nettoverlust von 460 Mio. Euro erlitten. Die Nettoschulden belaufen sich jetzt auf 6 Mrd. Euro. Es wird deshalb auf lange Sicht für den Konzern wichtig sein, einen kapitalkräftigen Partner zu finden. Da Gerhard Cromme bei ThyssenKrupp wie auch bei Siemens Vorsitzender des Aufsichtsrats ist, gibt es immer wieder Spekulationen über eine Zusammenarbeit beider Unternehmen. Selbst wenn es keine offiziellen Bestätigungen gibt, können Spekulationen sich auf die Kursentwicklung auswirken. Wegen der Probleme in der Stahlsparte von ThyssenKrupp ist die Aktie zur zeit kein Kauf.

Devisen- und Rentenmarkt vom 14.02.12

Am Dienstag, den 14.02.12, kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3194 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3169 Dollar
  3. 1 Euro = 102, 850 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2075 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 90 %
  2. Frankreich 2, 94 %
  3. Großbritannien 2, 08 %
  4. Italien 5, 5 %
  5. Japan 0, 97 %
  6. Österreich 3, 28 %
  7. Schweiz 0, 81 %
  8. Spanien 5, 3 %
  9. USA 1, 95 %.
Der Bund Future stand bei 138, 45 Prozent.

DAX, MDAX und SMI vom 14.02.12

Am Dienstag, den 14.02.12, fielen nach volatilem Handelsauftakt die Kurse an den europäischen Aktienmärkten. Folgende Ereignisse wirkten sich auf das Kursgeschehen aus:
  1. der geringer als erwartet ausgefallene Einzelhandelsumsatz im Januar 2012 in den Vereinigten Staaten - plus 0, 4 statt erwarteter 0, 8 Prozent,
  2. Verkäufe auf breiter Front und
  3. ein besser als erwartet ausgefallener ZEW Index in Deutschland über die Konjunkturerwartungen im Februar 2012 - ein überraschendes Zehn Monats Hoch.
Der DAX in Frankfurt verlor 0, 3 Prozent und endete bei 6718 Punkten. Nach einem Verlust im ersten Quartal und einem geringer als erwartet ausgefallenen Umsatz verlor die Aktie von ThyssenKrupp deutlich an Wert.
Der MDAX sank 0, 4 Prozent auf 10248 Punkte.
Der SMI in Zürich ging 0, 3 Prozent auf 6159 Punkte zurück.

Gewinner / Verlierer

  1. Heidelb. Druck + 1, 6 %
  2. SAP + 1, 1 %
  3. Adidas + 1, 0 %
  4. Nestlè + 0, 18 %
  5. Commerzbank - 0, 7 %
  6. Allianz SE - 0, 9 %
  7. Roche GS - 1, 52 %
  8. Deutsche Bank - 2, 4 %
  9. LEONI AG - 2, 7 %
  10. ThyssenKrupp - 4, 2 %

Dienstag, 14. Februar 2012

ThyssenKrupp: anstehende Veröffentlichung der Zahlen für das erste Geschäftsquartal

ThyssenKrupp veröffentlicht seine Zahlen für das im Oktober 2011 begonnene erste Geschäftsquartal. Analysten gehen von einem geringer als im Vorjahr ausgefallenen bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern.

Devisen- und Rentenmarkt vom 13.02.12

Am Montag, den 13.02.12, kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3253 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3254 Dollar
  3. 1 Euro = 102, 860 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2090 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 96 %
  2. Frankreich 2, 86 %
  3. Griechenland 29, 8 %
  4. Großbritannien 2, 14 Prozent
  5. Italien 5, 542 %
  6. Japan 0, 98 %
  7. USA 1, 97 %.
Der Bund Future stand bei 138, 27 Prozent.

DAX, MDAX und SMI vom 13.02.12

Am Montag, den 13.02.12, stiegen die Kurse an den europäischen Aktienmärkten. Folgende Ereignisse beeinflussten das Kursgeschehen:
  1. der Ausgang der Abstimmung im griechischen Parlament in der Nacht zum Montag - nach Angaben des griechischen Parlamentssprechers Filippos Petsalnikos stimmte eine Mehrheit von 199 Abgeordneten für weitere Einsparungen gegenüber 74 Ablehnungen und
  2. die Beratung der Finanzminister der Eurozone am 15.02.12 über das zweite Rettungspaket für Griechenland.
Der DAX in Frankfurt stieg 0, 7 Prozent auf 6742 Punkte. Die Aktie der Commerzbank gewann an Wert.
Der MDAX legte 0, 2 Prozent auf 10272 Punkte zu.
Der SMI in Zürich gewann 0, 7 Prozent und endete bei 6175 Punkten.

Gewinner / Verlierer

  1. LEONI AG + 4, 2 %
  2. Commerzbank + 1, 9 %
  3. Heidelb. Druck + 1, 9 %
  4. Allianz SE + 1, 3 %
  5. Deutsche Bank + 1, 0 %
  6. Roche GS + 0, 99 %
  7. Adidas + 0, 9 %
  8. Nestlè + 0, 56 %
  9. SAP - 0, 2 %
  10. ThyssenKrupp - 0, 4 %

Montag, 13. Februar 2012

Deutsche Bank: Wette auf toxische Hedge Fonds Anlagen

Gemeinsam mit der Firma Rosebrook Capital will die Deutsche Bank einen neuen Fonds zum Aufkauf von illiquiden Hedge Fonds Vermögenswerten mit einem geplanten Volumen von 500 Mio. Dollar auflegen. Mehr als drei Jahre nach der Pleite von Lehman Brothers greifen Banken nach toxisch geltenden Aktiva wie risikobehaftete US Immobiliendarlehen. Vor kurzer Zeit hatte Credit Suisse der regionalen Notenbank von New York derartige Wertpapiere im Wert von 7 Mrd. Dollar abgekauft. Diese hochriskanten Geschäfte sollte ein Privatanleger meiden.

Bericht vom internationalen Finanzmarkt

Vor einem Jahr hätten die gewalttätigen griechischen Proteste vom Fraitag, den 10.02.12, und die verbalen Ausfälle eines griechischen regierungsmitgliedes gegen die europäischen Geberländer schwerwiegende Turbulenzen auf den Finanz- und Kapitalmärkten ausgelöst. Auf den Aktienmärkten fielen zwar die Kurse, aber die insgesamt erfreulich verlaufene Börsenwoche vom 06. - 10.02.12 endete mit einem leichten Verlust.
Der Markt für Staatsanleihen bewegte sich moderat. Nach der erneut verschobenen Entscheidung über das griechische Hilfspaket stiegen die Rsikoprämien für italienische und spanische Staatsanleihen um einige Basispunkte.
Die Lage in Griechenland ist nach wie vor ganz schlecht. Stimmen die Finanzminister der Euro Gruppe dem nachgebesserten Ausgabenreduzierungspaket der griechischen Regierung am Mittwoch, dem 15.02.12, nicht zu, droht am 20.03.12 die Insolvenz Griechenlands. Die meisten Investoren rechnen mit einem weiteren Hilfspaket für Griechenland, aber alle gehen von einem erneuten Hilfspaket in absehbarer Zeit mit einem weiteren Schuldenschnitt und einem möglichen Ausscheiden Griechenlands aus dem Euroraum aus.
Die Kreditrisiken in den Banken außerhalb Griechenlands sind seit Ende 2009 von gut 200 auf rund 80 Mrd. Dollar gesunken. In den vergangenen Monaten nahm die Bereitschaft der Politiker, andere Länder im Falle eines Ausscheidens von Griechenland abzuschirmen, zu.
Unternehmen und Haushalten bemühen sich, ihre Verschuldung zu verringern. Große Teile Europas leiden unter einer Rezession. Die am Mittwoch zur Veröffentlichung anstehenden Daten zum Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal 2011 lassen einen Rückgang um 0, 3 bis 0, 4 Prozent erwarten. In den Vereinigten Staaten erwarten Analysten einen Anstieg der Industrieproduktion im Januar 2012 um 0, 7 Prozent nach 0, 4 Prozent im Dezember 2011. Am Donnerstag, den 16.02.12, sind verbesserte Daten vom Immobilienmarkt in den Vereinigten Staaten möglich.
Am Dienstag, den 14.02.12, will Italien erneut Anleihen emittieren. Außerdedm will Italien Geldmarkttitel im Wert von 12 Mrd. Euro begeben, um die Rückzahlung fälliger Titel zu finanzieren. 

ThyssenKrupp: Spekulation über Zusammenarbeit mit Siemens

Nachdem sich ThyssenKrupp notgedrungen von seinem Edelstahlgeschäft trennen musste, kursieren Überlegungen und Spekulationen, wie ThyssenKrupp ohne Stahlgeschäft weiter existieren kann. Der Konzern verfügt über ein aussichtsreiches Technologiegeschäft mit den Sparten Aufzüge, technische Komponenten und Anlagebau. Das Technologiegeschäft lässt sich aber durch Zukäufe nicht ausbauen. Im Anlagebau kann nur eine Zusammenarbeit mit Siemens erfolgversprechend sein. Deshalb gibt es eit einiger Zerit Überlegungen und Spekulationen hinter vorgehaltener Hand, ob ThyssenKrupp und Siemens langfristig zusammenarbeiten könnten. Gerhard Cromme ist für weitere fünf Jahre 2011 zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats von Siemens gewählt worden. ThyssenKrupp Chef Hiesinger leitete vor seinem Weggang die Industriesparte von Siemens. Es bleibt abzuwarten, wie die weitere Entwicklung bei ThyssenKrupp verläuft.

Sonntag, 12. Februar 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (06. - 10.02.12) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Börsenwoche stieg der DAX um 2, 0 Prozent, wenn er auch am Freitag, den 10.02.12, zurückging. Der Index erklomm in den vergangenen Tagen ein Sechs Monats Hoch. Manche Analysten trauen ihm einen Anstieg auf 7000 Punkte zu. Niedrige Zinsen und fehlende Anlagemöglichkeiten lassen Aktien als bevorzugte Anlagen erscheinen. Deutsche Aktien haben wegen des zu erwartenden weltweiten Konjunkturaufschwungs ein starkes Aufwärtspotenzial. Bei 6415 / 6470 Punkten liegt eine Unterstützungslinie.  Auch bei 6350 Punkten verläuft ebenfalls eine Unterstützung. Erst wenn der DAX unter 5970 Punke sinkt, ist die mittelfristige Erholung gebrochen.
Der MDAX legte in der oben genannten Börsenwoche 1, 4 Prozent zu. Im Januar 2012 gewann der Index 11, 5 Prozent und im Februar 2012 ebenfalls sechs Prozent. Der seit November 2011 laufende Aufwärtstrend bei 9350 Punkten dürfte wohl noch eine Weile intakt sein.
Im Gegensatz zu DAX und MDAX verlor der SMI in der Börsenwoche vom 06. - 10.02.12 0, 29 Prozent. Die defensiven Schwergewichte Roche und Nestlè stützten den Index. Sein Kursrückgang auf Wochensicht ist auf den Kursverlust vom Freitag zurückzuführen, als sich die europäische Schuldenkrise bemerkbar machte. An den anderen Wochentagen bewegte sich der SMI meistens im Plus. Seit Jahresanfang hat er 3 Prozent zugelegt.
Der Wechselkurs des Euro gegenüber dem Dollar gewann in der vorbezeichneten Börsenwoche 1, 5 Prozent. ann der Euro aus dem Widerstandsbereich bei 1, 32 Dollar ausbrechen, hat er Potenzial bis 1, 36 Dollar. Bei 1, 3025 / 1, 3050 Dollar verläuft eine Unterstützung. Unterschreitet der Euro diese Unterstützung, kann er bis 1, 2870 / 1, 2875 oder 1, 25 Dollar fallen.
Die Renditen zehnjähriger Bundes- und US amerikanischer Staatsanleihen gewannen in der oben genannten Börsenwoche 0, 19 und 0, 22 Prozent.
Der Bund Future bewegt sich seit acht Wochen in einer Seitwärtsspanne zwischen 136, 70 und 140, 20 Prozent.  Es bleibt abzuwarten, wie sich der Anleihemarkt entwickelt.

Gewinner / Verlierer

  1. Commerzbank + 14, 3 %
  2. Roche GS + 3, 44 %
  3. Deutsche Bank + 2, 9 %
  4. LEONI AG + 2, 71 %
  5. ThyssenKrupp + 2, 2 %
  6. SAP + 1, 2 %
  7. Allianz SE + 1, 1 %
  8. Nestlè + 1, 03 %
  9. Adidas - 1, 2 %
  10. Heidelb. Druck - 14, 50 %

Samstag, 11. Februar 2012

Devisen- und Rentenmarkt vom 10.02.12

Am Freitag, den 10.02.12, kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3241 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3189 Dollar
  3. 1 Euro = 102, 430 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2098 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 99 %
  2. Frankreich 2, 87 %
  3. Großbritannien 2, 22 %
  4. Japan 0, 99 %
  5. Spanien 5, 36 %
  6. USA 1, 98 %.
Der Bund Future stand bei 138, 27 Prozent.

DAX, MDAX und SMI vom 10.02.12

Am Freitag, den 10.02.12, gingen die Kurse an den europäischen Aktienmärkten zurück. Folgende Ereignisse wirkten sich auf das Kursgeschehen aus:
  1. die Verzögerung beim Rettungspaket für Griechenland nach dem Zurückhalten der Finanzhilfe durch die Finanzminister der Euro Gruppe am Donnerstagabend, den 09.02.12, als Ausdruck der Enttäuschung über die streitenden griechischen Politiker und der Aussicht auf eine mögliche Rücknahme der noch nicht in Gesetzesform vorliegenden Sparzusagen und
  2. Unternehmenszahlen von Einzelwerten.
Der DAX in Frankfurt verlor 1, 7 Prozent auf 6674 Punkte. Die Aktien der Commerzbank, der Deutschen Bank und von ThyssenKrupp gaben deutlich nach.
Der MDAX ging 1, 2 Prozent auf 10231 Punkte zurück.
Der SMI in Zürich sank 0, 7 Prozent auf 6125 Punkte.

Gewinner / Verlierer

  1. Nestlè + 0, 09 %
  2. SAP - 0, 4 %
  3. Adidas - 0, 5 %
  4. Roche GS - 0, 73 %
  5. Allianz SE - 1, 9 %
  6. LEONI AG - 2, 9 %
  7. Deutsche Bank - 3, 8 %
  8. ThyssenKrupp - 4, 2 %
  9. Commerzbank - 5, 2 %
  10. Heidelb. Druck - 6, 0 %

Freitag, 10. Februar 2012

Devisen- und Rentenmarkt vom 09.02.12

Am Donnerstag, den 09.02.12, kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3251 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3288 Dollar
  3. 1 Euro = 102, 630 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2103 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 2, 04 %
  2. Frankreich 2, 90 %
  3. Großbritannien 2, 23 %
  4. Japan 0, 99 %
  5. Portugal 12, 36 %
  6. USA 2, 04 %
Der Bund Future stand bei 137, 29 Prozent.

DAX, MDAX und SMI vom 09.02.12

Am Donnerstag, den 09.02.12, stiegen die Kurse an den europäischen Aktienmärkten. Folgende Ereignisse beeinflussten das Kursgeschehen:
  1. die Einigung der griechischen Politiker über die für das neue Rettungspaket geforderten Sparmaßnahmen,
  2. die unveränderten Leitzinsen der Bank of England und der EZB und
  3. die Ausweitung des Wertpapierkaufprogramms der Bank of England um 50 Mrd. Pfund auf 325 Mrd. Pfund.
Der DAX in Frankfurt stieg 0, 2 Prozent auf 6761 Punkte.
Der MDAX blieb unverändert bei 10315 Punkten.
Der SMI in Zürich gewann 0, 2 Prozent und endete bei 6164 Punkten.

Gewinner / Verlierer

  1. Commerzbank + 1, 5 %
  2. Roche GS + 0, 55 %
  3. Deutsche Bank + 0, 3 %
  4. Nestlè + 0, 19 %
  5. LEONI AG - 0, 1 %
  6. SAP - 0, 2 %
  7. ThyssenKrupp - 0, 3 %
  8. Adidas - 0, 8 %
  9. Allianz SE - 1, 8 %
  10. Heidelb. Druck - 6, 8 %

Donnerstag, 9. Februar 2012

Adidas: Kurzporträt

Als Aktionär ist es für mich wichtig zu wissen, was für ein Unternehmen adidas ist. Dabei kommt es mir auf ein Kurzporträt ohne die komplizierte Firmengeschichte an.
Die adidas AG, am 18.08.1949 gegründet, mit Firmensitz in Herzogenaurach, benannt nach Adi (Adolf) Dassler, beschäftigt unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Herbert Hainer und des Aufsichtsratsvorsitzenden Igor Landau 42541 Mitarbeiter (Stand Dezember 2010) und erwirtschaftete 2010 einen Umsatz von 11, 990 Mrd. Euro. Die Gesellschaft ist ein deutscher Sportartikelhersteller mit den Marken Adidas, Reebok und TaylorMade und nach Nike das weltweit größte seiner Art. Seit dem 17.11.1995 notiert der Konzern im Deutschen Aktienindex (DAX) an der Frankfurter Wertpapierbörse.

Devisen- und Rentenmarkt vom 08.02.12

Am Mittwoch, den 08.02.12, kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3281 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3274 Dollar
  3. 1 Euro = 102, 110 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2114 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 97 %
  2. Frankreich 2, 85 %
  3. Großbritannien 2, 21 %
  4. Italien 5, 53 %
  5. Japan 1, 00 %
  6. Portugal 13 %
  7. Spanien 5, 2 %
  8. USA 2, 00 %.
Der Bund Future stand bei 137, 72 Prozent.

DAX, MDAX und SMI vom 08.02.12

Am Mittwoch, den 08.02.12, stiegen die Kurse an den europäischen Aktienmärkten oder tendierten seitwärts. Folgende Ereignisse wirkten sich auf das Kursgeschehen aus:
  1. Optimismus über weitere griechische Sparmaßnahmen angesichts der andauernden Verhandlungen und
  2. besser als erwartet ausgefallene Gewinne zahlreicher Unternehmen.
Der DAX in Frankfurt legte 0, 2 Prozent auf 6768 Punkte zu. Die Aktien der Commerzbank, deren Tochter BRE Bank einen höher als erwartet ausgefallenen Gewinn präsentierte, und der Deutschen Bank, die nach einem Bericht 100 Filialen ihrer Tochter Norisbank schließen und die Bank als Internetbank weiterführen will, gewannen deutlich an Wert.
Der MDAX stieg 0, 2 Prozent auf 10329 Punkte.
Der SMI in Zürich gewann 0, 3 Prozent und endete bei 6172 Punkten.

Gewinner / Verlierer

  1. Commerzbank + 7, 4 %
  2. LEONI AG + 4, 1 %
  3. ThyssenKrupp + 2, 6 %
  4. Deutsche Bank + 2, 2 %
  5. Heidelb. Druck + 1, 1 %
  6. Allianz SE + 0, 9 %
  7. Roche GS + 0, 87 %
  8. Nestlè - 0, 09 %
  9. SAP - 0, 5 %
  10. Adidas - 1, 0 %