Sonntag, 15. April 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (10. - 13.04.12) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten, wegen der am Ostermontag geschlossenen Börse verkürzten Börsenwoche gab der DAX 0, 5 Prozent nach. Nach den guten Ergebnissen an der Börse in den vergangenen Monaten nahmen die Anleger Gewinne mit. Selbst wenn die Börse in den nächsten Wochen einen schwankenden Verlauf zeigen sollte, sind die Aussichten nicht schlecht. Seit Anfang 2012 hat der DAX 13 Prozent zugelegt. Nachdem der Index 6820 / 6840 Punkte unterschritten hat, ist ein Rückgang bis auf 6600 / 6650 Punkte möglich. Zwischen 6200 und 6430 / 6470 Punkten liegt ein Widerstand. Steigen die Kurse schnell wieder auf das vorösterliche Niveau, ist Luft nach oben bis 7000 oder sogar 7200 Punkte.
In der oben genannten Börsenwoche gewann der MDAX gegen den nachgebenden Trend 0, 7 Prozent. Nachdem der Index am 03.04.12 ein Acht - Monats - Hoch erreicht hatte, erfolgte ein Rückschlag nach dem seit Anfang 2012 erfolgten Anstieg. Bei 10400 Punkten verläuft ein Widerstand. Sollte er nicht halten, liegt bei 9830 / 9960 Punkten eine wichtige Unterstützungslinie.
In der genannten Börsenwoche sank der SMI 1, 49 Prozent. Der Index ist von seinem Jahreshoch von 6357 Punkten, das er Mitte März 2012 erreicht hatte, deutlich entfernt. Der Liquiditäts - getriebene Anstieg seit Anfang 2012 ist wohl vorläufig zu Ende. Die Besorgnis um die europäische Schuldenkrise rückt wieder in den Mittelpunkt des Interesses der Anleger. Die Renditen italienischer und spanischer Staatsanleihen sind wieder angestiegen. Daneben enttäuschten die Arbeitsmarktzahlen aus den Vereinigten Staaten. Am Mittwoch, dem 11.04.12, und am Donnerstag, dem 12.04.12, war die Stimmung an der Börse gut nach dem Verlust von Diestag, dem 10.04.12. Der weiter laufende Anleihenkauf der EZB, unerwartet gute Quartalszahlen von Alcoa und Gerüchte um das chinesische Wachstum sorgten für steigende Kurse. Aber die tatsächlichen Zahlen aus Peking sorgten am Freitag, dem 13.04.12, für einen schwachen Wochenausklang.
In der oben genannten Börsenwoche stieg der Euro gegenüber dem Dollar 0, 7 Prozent. Sollte der Euro die Unterstützungslinie bei 1, 2960 / 1, 30 Dollar durchbrechen, kann er bis auf 1, 2630 Dollar fallen. Bei 1, 3171 / 1, 32 Dollar verläuft ein massiver Widerstand.
Die Renditen zehnjähriger deutscher und US - amerikanischer zehnjähriger Staatsanleihen fielen 0, 04 und 0, 14 Prozent.
Der Bund Future erreichte zunächst 139, 38 Prozent, um dann 140 Prozent in Angriff zu nehmen. Bei 138, 40 Prozent liegt eine stabilisierende Unterstützungslinie.

Gewinner / Verlierer

  1. Roche GS - 0, 06 %
  2. Nestlè - 0, 89 %
  3. LEONI AG - 1, 20 %
  4. Adidas - 1, 30 %
  5. Deutsche Bank - 2, 29 %
  6. ThyssenKrupp - 2, 29 %
  7. SAP - 2, 31 %
  8. Allianz SE - 4, 31 %
  9. Commerzbank - 5, 17 %.

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