Donnerstag, 31. Mai 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 30.05.12

Belastet von den Sorgen um die spanische Bankenkrise, gaben am Mittwoch, dem 30.05.12, die Kurse an den europäischen Aktienmärkten deutlich nach.
Der DAX in Frankfurt sank 1, 9 Prozent auf 6275 Punkte.
Der MDAX sackte 1, 8 Prozent auf 10226 Punkte.
Der SMI in Zürich fiel 0, 31 Prozent auf 5897 Punkte.

Gewinner / Verlierer

  1. Nestlè + 0, 54 %
  2. Roche GS - 0, 46 %
  3. Commerzbank - 1, 2 %
  4. Deutsche Bank - 1, 2 %
  5. Allianz SE - 1, 4 %
  6. SAP - 1, 6 %
  7. Adidas - 1, 9 %
  8. LEONI AG - 2, 4 %
  9. ThyssenKrupp - 3, 1 %.
Am Mittwoch kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2426 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2438 Dollar
  3. 1 Euro = 98, 380 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2010 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 28 %
  2. Frankreich 2, 45 %
  3. Großbritannien 1, 65 %
  4. Italien 5, 87 %
  5. Japan 0, 85 %
  6. Österreich 2, 30 %
  7. Schweiz 0, 62 %
  8. USA 1, 64 %.
Der Bund Future stand bei 145, 33 Prozent.

Mittwoch, 30. Mai 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 29.05.12

Unbelastet von den beunruhigenden Signalen der spanischen Bankenkrise und dem nachlassenden Verbrauchervertrauen in den Vereinigten Staaten, aber angetrieben von dem Programm der chinesischen Regierung zur Konjunkturstabilisierung, stiegen am Dienstag, dem 29.05.12, die Kurse an den europäischen Aktienmärkten.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 1, 6 Prozent auf 6425 Punkte.
Der MDAX legte 1, 6 Prozent auf 10425 Punkte zu.
Nachdem die Börse in Zürich am Pfingstmontag geschlossen hatte, schloss der SMI am Dienstag bei 5927 Punkten.

Gewinner / Verlierer

  1. LEONI AG + 4, 5 %
  2. ThyssenKrupp + 2, 4 %
  3. Adidas + 2, 0 %
  4. Commerzbank + 1, 4 %
  5. SAP + 1, 2 %
  6. Deutsche Bank + 0, 7 %
  7. Nestlè + 0, 64 %
  8. Roche GS + 0, 20 %
  9. Allianz SE - 0, 3 %.
Am Dienstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2535 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2523 Dollar
  3. 1 Euro = 99, 640 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2015 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 38 %
  2. Frankreich 2, 43 %
  3. Großbritannien 1, 76 %
  4. Italien 5, 76 %
  5. Japan 0, 86 %
  6. Österreich 2, 29 %
  7. Schweiz 0, 64 %
  8. USA 1, 79 %.
Der Bund Future stand bei 144, 35 Prozent.



Dienstag, 29. Mai 2012

DAX und MDAX vom 28.05.12

Feiertagsbedingt hatten die Börse in Zürich und der Devisen- und Rentenmarkt geschlossen.
Bedingt durch die kritische wirtschaftliche Lage in Spanien, insbesondere der Unklarheit darüber, wie viele Banken Staatshilfen benötigen, sank der DAX in Frankfurt nach schwankendem Verlauf bis kurz vor Handelsschluss 0, 3 Prozent auf 6321 Punkte.
Hingegen legte der MDAX 0, 5 Prozent auf 10249 Punkte zu.

Gewinner / Verlierer

  1. LEONI AG + 2, 5 %
  2. SAP + 1, 0 %
  3. ThyssenKrupp + 0, 8 %
  4. Adidas + 0, 5 %
  5. Allianz SE - 0, 9 %
  6. Deutsche Bank - 0, 9 %
  7. Commerzbank - 2, 8 %.
Der Bund Future stand bei 144, 37 Prozent.


Sonntag, 27. Mai 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht ( 21. - 25.05.12) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Börsenwoche verlor der DAX 1, 5 Prozent. Allgemeine Nachrichten und Nachrichten aus börsennotierten Unternehmen wirkten sich auf den Index aus.
Zwei allgemeine Nachrichten spielten eine Rolle. Der IFO - Geschäftsklimaindex ging deutlich zurück, nachdem er sechsmal hintereinander gestiegen war. Die asiatischen Exporterfolge ließen den Geschäftsklimaindex nicht mehr steigen. Die Spannungen im Euroraum beeinflussen die Stimmung der deutschen Wirtschaft.
Griechische Umfrageergebnisse prognostizieren bei der Parlamentswahl am 17.06.12 einen Wahlsieg des Links - Bündnisses mit rund 30 Prozent. Sollte diese Prognose eintreten, dürfte Griechenland nicht mehr in der Eurozone zu halten sein. Es käme dann auch zu Spekulationen, welches andere Euroland das gleiche Schicksal erleiden könnte.
Nachrichten aus zwei Banken bestimmten die Börsenwoche. Auf der Hauptversammlung der Commerzbank griffen Aktionärsvertreter und normale Aktionäre den Vorstandsvorsitzenden Blessing an, weil die Vorstände der Bank wieder ihre normalen Gehälter trotz eines Wertverlustes von 70 Prozent 2011 und einer voraussichtlichen Dividendenzahlung 2013 erhalten.
Am Donnerstag, dem 31.05.12, findet die Hauptversammlung der Deutschen Bank statt. An diesem Tag endet die Vorstandstätigkeit von Josef Ackermenn. Aktionärsverteter wollen dem Aufsichtsrat die Entlastung verweigern, weil die Suche nach einem Nachfolger von Josef Ackermann ungeschickt verlaufen ist. Anshu Jain und Jürgen Fitschen können mit Kritik rechnen, weil es Gerüchte gibt, dass sie die DWS angewiesen hätten, große Teile des Wertpapierhandels über London abzuwickeln. Der deutsche Markt könnte für die Deutsche Bank weniger wichtig werden. Dafür spricht der Weggang von Thomas Mayer, dem Chefvolkswirt der Bank, weil sein Nachfolger ein enger Vertrauter von Jain ist, der ursprünglich in London tätig war.
Bei einem überverkauften Markt und einem Indexrückgang von fast 1000 Punkten in zwei Monaten dürfte eine Erholung des DAX wahrscheinlich sein. Sie dürfte zwischen 6550 und 6700 Punkten liegen. In dieser Zone entscheidet sich, ob der Index auf 5915 oder 5715 Punkte fällt oder weiter steigt bis 6875 Punkte.
In der oben genannten Börsenwoche sank der MDAX 1, 0 Prozent. Trotz robuster Konjunktur im ersten Quartal 2012 wird die Wirtschaft im zweiten Quartal langsamer wachsen. Im März 2012 und wahrschein auch in den folgenden Monaten April und Mai werden die Auftragseingänge im Maschinenbau zurückgehen (im März - 4 %). Das abflauende chinesische Wirtschaftswachstum lässt einen Rückgang der Pkw - Nachfrage mit negativen Folgen für die Autozulieferer befürchten. Für den MDAX ist das kein gutes Umfeld. Ließ die starke deutsche Wirtschaft den Index stärker als den DAX steigen, kann dieser Vorteil bei einer Konjunkturabkühlung schwinden. Bei einem Rückgang unter 10000 Punkte gäbe es ein mittelfristiges Verkaufssignal. Ein Rückgang auf zwischen 9700 und 9500 Punkten ist dann nicht ausgeschlossen.
Gegen den Trend gewann der SMI in Zürich in der Börsenwoche vom 21. - 25.05.12 1, 09 Prozent und setzte seine Verluste aus den vorausgegangenen Wochen nicht fort. Ein "Grexit", ein Ausscheiden von Griechenland aus dem Euroraum, wird wahrscheinlich. Bei der EU - Kommission in Brüssel, der Europäischen Zentralbank in Frankfurt und der Interimsregierung in Athen laufen hinter den Kulissen Vorbereitungen für den Ernstfall. Mitte der Woche äußerte sich der frühere Ministerpräsident Papademos zu den Austrittsvorbereitungen, schränkte seine Äußerungen später ein.
Bundeskanzlerin Merkel weigert sich nach wie vor, sich an Eurobonds zu beteiligen, weil Deutschland und einige wenige andere Länder bei einer Vertiefung der Schuldenkrise zahlen müssten.
In der vorgenannten Börsenwoche verlor der Euro im Verhältnis zum Dollar 0, 6 Prozent an Wert. Seit Anfang Mai 2012 ist der Wechselkurs deutlich gefallen, weil die Anleger ihr Geld aus dem Euroraum abziehen.
Die Renditen zehnjähriger Bundes- und US - amerikanischer Staatsanleihen fielen 0, 06 und 0, 03 Prozent.
Der Bund Future erreichte ein neues Hoch.

Gewinner / Verlierer

  1. LEONI AG + 4, 42 %
  2. Deutsche Bank + 3, 38 %
  3. Allianz SE + 1, 20 %
  4. Nestlè + 0, 46 %
  5. Roche GS + 0, 20 %
  6. Adidas - 0, 27 %
  7. Commerzbank - 0, 36 %
  8. SAP - 0, 80 %
  9. ThyssenKrupp - 5, 05 %

Samstag, 26. Mai 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 25.05.12

Belastet durch die sich zuspitzende europäische Staatsschuldenkrise, insbesondere durch Bericht aus Spanien über den Antrag Katalonines bei der Nationalregierung in Madrid auf Gewährung von Staatshilfe zur Refinanzierung seiner Schulden, fielen am Freitag, dem 25.05.12, überwiegend die Kurse an den europäischen Aktienmärkten.
Bis kurz vor Handelsschluss sackte der DAX in Frankfurt 0, 4 Prozent auf 6290 Punkte. Seit drei Jahren stand der Kurs von ThyssenKrupp unter 15 Euro.
Der MDAX sank 0, 8 Prozent auf 10145 Punkte.
Der SMI in Zürich stieg 0, 12 Prozent auf 5859Punkte.

Gewinner / Verlierer

  1. LEONI AG + 2, 9
  2. Deutsche Bank + 0, 6 %
  3. Roche GS + 0, 26 %
  4. Nestlè + 0, 18 %
  5. Adidas - 0, 1 %
  6. Allianz SE - 0, 3 %
  7. SAP - 1, 1 %
  8. Commerzbank - 1, 2 %
  9. ThyssenKrupp - 3, 4 %.
Am Freitag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2572 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2546 Dollar
  3. 1 Euro = 99, 800 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2017 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 41 %
  2. Frankreich 2, 41 %
  3. Großbritannien 1, 76 %
  4. Italien 5,61 %
  5. Japan 0, 90 %
  6. Österreich 2, 23 %
  7. Schweiz 0, 44 %
  8. Spanien 6, 4 %
  9. USA 1, 75 %.
Der Bund Future stand bei 144, 26 Prozent.

Freitag, 25. Mai 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 24.05.12

Nach anfänglichen Kursverlusten stiegen am Donnerstag, dem 24.05.12, überwiegend die Kurse an den europäischen Aktienmärkten.
Der DAX in Frankfurt legte 0, 4 Prozent auf 6310 Punkter zu.
Der MDAX sackte 0, 1 Prozent auf 10217 Punkte.
Der SMI in Zürich stieg 0, 73 Prozent auf 5861 Punkte.

Gewinner / Verlierer

  1. Deutsche Bank + 1, 0 %
  2. Roche GS + 0, 53 %
  3. Allianz SE + 0, 5 %
  4. Commerzbank + 0, 4 %
  5. Nestlè + 0, 27 %
  6. Adidas - 1, 0 %
  7. ThyssenKrupp - 1, 0 %
  8. LEONI AG - 1, 2 %
  9. SAP - 2, 3 %.
Am Donnerstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2576 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2557 Dollar
  3. 1 Euro = 99, 750 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2010 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 38 %
  2. Frankreich 2, 42 %
  3. Großbritannien 1, 77 %
  4. Italien 5, 55 %
  5. Japan 0, 87 %
  6. Österreich 2, 42 %
  7. Schweiz 0, 62 %
  8. USA 1, 76 %.
Der Bund Future stand bei 144, 01 Prozent.

Donnerstag, 24. Mai 2012

LEONI AG: Ein Kauf?

Die Analysten der DZ Bank empfehlen, die Akte der LEONI AG zu kaufen, weil der faire Wert bei 46 Euro (aktuell: 32 Euro) liege. Durch Einmaleffekte habe der Gewinn nach Ebit im ersten Quartal 2012 die Erwartungen enttäuscht. Hingegen seien die Umsatzziele für 2012 bestätigt worden. Der Automobilanteile bleibe stabil, während der Bereich "allgemeine Industrie" nicht so günstig dastehe. Die Aktie sei nach wie vor zu niedrig bewertet.

Deutsche Bank: Klage der FDIC

Während einer Investorenkonferenz der Deutschen Bank an der Wall Street unter Beteiligung von Anshu Jain wurde bekannt, dass die Einlagensicherung FDIC wegen falscher Darstellung von Risiken bei Wohnbaudarlehen in New York gegen die Deutsche Bank, Citigroup, Bank of America und JP Morgan eine Klage eingereicht hat. Die Klageforderung beläuft sich insgesamt auf 92 Mio. Dollar aus einem Verlust von zwei geschlossenen Banken wegen falscher Informationen über bestimmte Wohnbaudarlehen.
Die an für sich geringe Forderung schadet dennoch dem Ansehen der Bank, weil die Klagen im Zusammenhang mit der Finanzkrise nicht abreißen. Bei nüchterner Betrachtung ist die Deutsche Bank nicht die schlimmste, sondern die anderen deutschen Banken sind zu unbedeutend, um in eine vergleichbar riskante Position zu geraten.
Duch einen Vergleich über 202 Mio. Dollar mit der US - Regierung konnte der wichtigste Hypothekenstreit beigelegt werden. Im April 2012 verglich sich die Bank mit den "Loreley - Fonds" aus dem Einflussbereich der KfW. Daneben gab es eine Reihe Vergleiche mit Privatleuten.

Commerzbank: Hauptversammlung

Auf der Hauptversammlung der Commerzbank kam es zu einer Abrechnung mit dem Vorstandsvorsitzenden Blessing und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Müller. Grund ist, dass ab 2012 die Deckelung des Gehalts der Manager von 500000Euro nicht mehr gilt, weil die gesetzlichen Voraussetzungen entfallen sind. Während die Gehälter der Manager nicht mehr gekürzt werden, erhalten die Aktionäre keine Dividende. Der Vorstandsvorsitzende Blessing stellt für 2013 eine Dividende in Aussicht, aber mit vielen Fragezeichen versehen. Denn eine konkrete Gewinnprognose für 2012 stellte er nicht.

SAP: Hauptversammlung

Auf der am Mittwoch, dem 23.05.12, stattfindenden Hauptversammlung erklärten die beiden Vorstandsvorsitzenden von SAP, McDermott und Hageman Snabe, sie hätten für den Kauf des amerikanischen Cloud- und Netzwerkspezialisten Ariba 4, 3 Mrd. Dollar (3, 4 Mrd. Euro) geboten. Das Angebot liegt 20 Prozent über dem letzten an der Börse notierten Marktwert.
Die Akquisition ließe SAP zu einem der führenden Anbieter zentral verwalteter und angebotener IT - Dienstleistungen für Unternehmen und Geschäftsprozesse weltweit werden. Ariba bietet nämlich eine der größten elektronischen Plattformen für den internetbasierten Handel von Waren und Dienstleistungen zwischen Unternehmen an mit einem Umschlag von Leistungen im Wert von rund 320 Mrd. Dollar. Das Cloud - Geschäft ist eine Wachstumsbranche.
Nach Angaben des Analystenhauses Gartner kann der Umsatz mit Cloud - Geschäften 2015 rund 100 Mrd. Dollar ausmachen. Wegen des hohen Potenzials inteessieren sich alle großen Software- und IT - Anbieter für das Cloudcomputing. Der Branchenriese IBM verfolgt ein mittelfristiges Geschäftsziel von 7 Mrd. Dollar im Cloud - Geschäft. HP, Dell und Fujitsu stehen dem nicht nach. Für 2015 peilt SAP eine Umsatzmarke von mindestens 2 Mrd. Euro an. 2011 gab es einen Umsatz von 18 Mio. Euro, allerdings mit einem verlustreichen Abschluss.
Um schneller das mittelfristige Geschäftsziel für 2015 von 20 Mrd. Euro Konzernumsatz zu erreichen, hat SAP in den vergangenen Jahren für mehr als 15 Mrd. Euro Wettbewerber hinzugekauft - 2008 den Datenanalytiker Business Objects für 4, 8 Mrd. Euro, 2010 den Anbieter mobiler daten- und Kommunikationsplattformen Sybase für 4, 6 Mrd. Euro und 2012 Success Factors für 2, 5 Mrd. Euro.
Der geplante Kauf von Ariba ist wichtig für SAP; weil das Cloud - Geschäft überproportional wachsen soll. Wenn die Aktionäre von Ariba dem Angebot von SAP zustimmen und die Kartellbehörden das Geschäft genehmigen, soll die Akquisition nach Ansicht von SAP im Spätsommer abgeschlossen sein.
Ariba, Sybase und Success Factors haben ihre Geschäftssitze in Kalifornien. Das bisherige Management soll Ariba als eigenständige mit selbstständigem Geschäftsbereich weiterführen.

SAP: Halten?

Die Analysten der Essener National - Bank empfehlen, die Aktie von SAP mit einem Kursziel von 50 Euro (aktueller Kurs: 47 Euro) zu halten, weil der Konzern beabsichtige, für 4, 3 Mrd. Dollar den bedeutenden amerikanischen Cloud - Anbieter Ariba zu kaufen. Der hohe Kaufpreis sei finanzierbar. Mit dem Kauf verdeutliche das Unternehmen seine Strategie, dynamisch die Anwendungsmöglichkeiten von Cloud - Aktivitäten auszuweiten, um ein breites Angebot für seine Kunden bereitzuhalten, neue Kunden zu erwerben und die Kompetenzen zu erweitern.

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 23.05.12

Von der zunehmenden Furcht vor einem Austritt Griechenlands aus dem Euroraum und der Erwartung der Anleger vor ausbleibenden Ergebnissen beim Spitzentreffen der europäischen Politiker am Mittwoch, dem 23.05.12, belastet, sanken am Mittwoch die Kurse an den europäischen Aktienmärkten.
Bis kurz vor Handelsschluss sackte der DAX in Frankfurt 2, 5 Prozent auf 6280 Punkte, knapp über dem Tief von 6263 Punkten aus der Vorwoche. Die Aktie von SAP verlor nur halb so viel wie der DAX wegen seiner Pläne, für 4, 3 Mrd. Dollar den auf Cloud - Lösungen spezialisierten Informationsdienstleister Ariba zu übernehmen.
Der MDAX sank dagegen 1, 7 Prozent auf 10251 Punkte.
Der SMI in Zürich gab 1, 55 Prozent auf 5818 Punkte nach.

Gewinner / Verlierer

  1. ThyssenKrupp - 4, 7 %
  2. LEONI AG - 4, 1 %
  3. Adidas - 3, 4 %
  4. Deutsche Bank - 2, 8 %
  5. Allianz SE - 2, 7 %
  6. Commerzbank - 2, 6 %
  7. Roche GS - 2, 13 %
  8. SAP - 0, 6 %
  9. Nestlè - 0, 45 %.
Am Mittwoch kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2659 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2659 Dollar
  3. 1 Euro = 100, 590 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2011 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 41 %
  2. Frankreich 2, 65 %
  3. Großbritannien 1, 79 %
  4. Italien 5, 62 %
  5. Japan 0, 87 %
  6. Österreich 2, 47 %
  7. Schweiz 0, 67 %
  8. USA 1, 73 %.
Der Bund Future stand bei 144, 17 Prozent.

Mittwoch, 23. Mai 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 22.05.12

Beflügelt von der Hoffnung der Anleger auf neue Maßnahmen zur Eindämmung der europäischen Schuldenkrise auf dem Treffen der Staats- und Regierungschefs in dieser und den kommenden Wochen, stiegen am Dienstag, dem 22.05.12, die Kurse an den europäischen Aktienmärkten den zweiten Tag hintereinander und glichen den hohen Verlust aus der Vorwoche zur Hälfte aus.
Der  DAX in Frankfurt legte 1, 5 Prozent auf 6425 Punkte zu.
Der MDAX gewann sogar 2, 3 Prozent und endete bei 10403 Punkten.
Der SMI in Zürich stieg ähnlich wie der DAX 1, 52 Prozent 5903 Punkte.

Gewinner / Verlierer

  1. LEONI AG + 4, 6 %
  2. Deutsche Bank + 2, 0 %
  3. Allianz SE + 1, 9 %
  4. SAP + 1, 9 %
  5. Roche GS + 1, 31 %
  6. Nestlè + 1, 01 %
  7. Commerzbank + 0, 7 %
  8. Adidas + 0, 5 %
  9. ThyssenKrupp + 0, 3 %.
Am Dienstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2754 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2768 Dollar
  3. 1 Euro = 101, 990 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2011 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 48 %
  2. Frankreich 2, 69 %
  3. Großbritannien 1, 86 %
  4. Italien 5, 61 %
  5. Japan 0, 86 %
  6. Österreich 2, 51 %
  7. Schweiz 0, 65 %
  8. USA 1, 80 %.
Der Bund Future stand bei 143, 14 Prozent.

Dienstag, 22. Mai 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 21.05.12

Nach dem größten Wochenverlust des Jahres in der Börsenwoche vom 14. - 18.05.12 stiegen am Montag, dem 21.05.12, nach schwankendem Verlauf die Kurse an den europäischen Aktienmärkten. Der freundliche Handelsstart an der Wall Street prägte letztendlich das Kursgeschehen.
Der DAX in Frankfurt legte 1, 3 Prozent auf 6350 Punkte zu.
Der MDAX gewann 1, 4 Prozent und endete bei 10182 Punkten.
Der SMI in Zürich stieg 0, 51 Prozent 5827 Punkte.

Gewinner / Verlierer

  1. Commerzbank + 3, 4 %
  2. ThyssenKrupp + 3,1 %
  3. LEONI AG + 2, 9 %
  4. Adidas + 2, 5 %
  5. Deutsche Bank + 1, 9 %
  6. SAP + 1, 4 %
  7. Allianz SE + 1, 0 %
  8. Roche GS + 0, 66 %
  9. Nestlè - 0, 09 %.
Am Montag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2768 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2750 Dollar
  3. 1 Euro = 101, 060 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2011 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 44 %
  2. Frankreich 2, 78 %
  3. Großbritannien 1, 82 %
  4. Italien 5, 77 %
  5. Japan 0, 86 %
  6. Österreich 3, 00 %
  7. Schweiz 0, 62 %
  8. USA 1, 73 %.
Der Bund Future stand bei 143, 66 Prozent.

Sonntag, 20. Mai 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (14. - 18.05.12) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Börsenwoche sank der DAX 1, 4 Prozent. Dabei standen einzelne Aktien im Blickpunkt. Nach einem starken ersten Quartal 2012 nimmt Adidas, beflügelt vom Umsatz im Fußballgeschäft und lebhäften Verkäufen in Asien, einen Rekordumsatz von 15 Mrd. Euro ins Visier. Bei stabilen Margen ist ein Nettogewinn 2012 von mehr als 750 Mio. Euro möglich, allerdings nur, wenn die chinesischen Löhne nicht deutlich steigen. Trotz eines Umsatzes von mehr als 10 Mrd. Euro im ersten Quartal 2012 haben Anleger kein Vertrauen in eine rentable Zukunft von ThyssenKrupp. Die Quartalszahlen enttäuschten wegen der Belastungen durch die Stahlwerke in den Vereinigten Staaten und Brasilien, obwohl geplant ist, diese zu verkaufen. Seit Anfang des Jahres hat die Aktie 15 Prozent an Wert eingebüßt. Der Index bewegt sich in einer Unterstützungszone zwischen 6200 und 6430 / 6470 Punkten. Bei 6350 Punkten befindet sich eine Stabilisierungsschwelle.  Unterschreitet der DAX 6200 Punkte, ist ein Rückgang bis 4965 Punkten möglich.
Auch der MDAX verlor in der oben genannten Börsenwoche 1,1 Prozent an Wert. Er konnte den Bereich von 10570 / 10600 Punkten nicht zurückgewinnen. Fällt der Index unter 10323 Punkte, ist ein Rückgang bis auf 10000 oder 700 / 9470 Punkte nicht ausgeschlossen.
In der vorgenannten Börsenwoche sank der SMI 2, 47 Prozent. In der vierten Handelswoche verlor der Index an Boden. Die gescheiterte Regierungsbildung in Griechenland mit einem wahrscheinlichen Austritt aus der Eurozone und die negativen Meldungen aus der spanischen Bankenwelt beeinflussen das Kursgeschehen. Moody's stufte die Bonität von 16 spanischen Banken herab. Nach einer Meldung der spanischen Zentralbank sind im März 2012 8, 37 Prozent der Kredite notleidend.
Der Wechselkurs des Euro im Verhältnis zum Dollar verlor in der Börsenwoche vom 14. - 18.05.12 1, 6 Prozent. Ein Rückgang bis 1, 279 Dollar ist nicht unwahrscheinlich.
In der vorbezeichneten Börsenwoche entwickelten sich die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen unterschiedlich. Während die deutsche Staatsanleihe 0, 01 Prozent verlor, blieb die Rendite der US amerikanischen Staatsanleihe unverändert.
Der Bund Future lässt in der oben genannten Börsenwoche die 143 Prozent Marke hinter sich und nähert sich 143, 70 Prozent.

Gewinner / Verlierer

  1. DAP - 0, 4 %
  2. Adidas - 0, 7 %
  3. Nestlè - 1, 09 %
  4. Roche GS - 3, 25 %
  5. Deutsche Bank - 4, 5 %
  6. ThyssenKrupp - 4, 9 %
  7. LEONI AG - 5, 92 %
  8. Commerzbank - 8, 3 %
  9. Allianz SE - 8, 8 %

Samstag, 19. Mai 2012

DAX,MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 18.05.12

Am Freitag, dem 18.05.12, dem Tag zwischen Christi Himmelfahrt und dem Wochenende, fielen bei geringen Umsätzen die Kurse an den europäischen Aktienbörsen.
Der DAX in Frankfurt gab bei schwankendem Verlauf bis kurz vor Handelsschluss 0, 2 Prozent auf 6294 Punkte nach.
Stärker als der DAS verlor der MDAX 1, 2 Prozent und endete bei10079 Punkten.
Der SMI in Zürich schloss bei 5808 Punkten.

Gewinner / Verlierer

  1. Allianz SE + 1, 3 %
  2. ThyssenKrupp + 0, 8 %
  3. LEONI AG + 0, 8 %
  4. Commerzbank + 0, 6 %
  5. Deutsche Bank + 0, 4 %
  6. Nestlè + 0, 09 %
  7. SAP - 1, 1 %
  8. Roche GS - 1, 62 %
  9. Adidas - 2, 1 %.
Am Freitag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2689 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2721 Dollar
  3. 1 Euro = 100, 950 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2012 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 43 %
  2. Frankreich 2, 73 %
  3. Großbritannien 1, 83 %
  4. Italien 5, 70 %
  5. Japan 0, 84 %
  6. Österreich 2, 86 %
  7. Schweiz 0, 56 %
  8. USA 1, 73 %.
Der Bund Future stand bei 143, 76 Prozent.

Freitag, 18. Mai 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 16. und 17.05.12

Am Mittwoch, dem 16.05.12, und am Donnerstag, dem 17.05.12, fielen die Kurse an den europäischen Aktienmärkten, sofern sie an Christi Himmelfahrt geöffnet hatten, besonders hervorgerufen durch Nervosität an Christi Himmelfahrt wegen Berichten über Mittelabzüge von Kunden griechischer und spanischer Banken und der Ankündigung der Europäischen Zentralbank, vier griechische Banken nicht mehr mit Kapital zu versorgen.
Am Mittwoch sank der DAX in Frankfurt 0, 3 Prozent auf 6384 Punkte und am Donnerstag 1, 2 Prozent auf 6309 Punkte.
Am Mittwoch schloss der MDAX bei 10331 Punkten und sackte am Donnerstag 1, 2 Prozent auf 10206 Punkte.
Der SMI in Zürich endete am Mittwoch bei 5873 Punkten. Am Donnerstag an Christi Himmelfahrt war die Börse Zürich geschlossen.

Gewinner / Verlierer

  1. Roche GS - 0, 19 %
  2. Nestlè - 0, 64 %
  3. DAP - 0, 7 %
  4. Adidas - 1, 1 %
  5. Commerzbank - 1, 6 %
  6. Allianz SE - 1, 9 %
  7. Deutsche Bank - 2, 0 %
  8. ThyssenKrupp - 4, 8 %
  9. LEONI AG - 6, 7 %.
Am Donnerstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2693 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2706 Dollar
  3. 1 Euro = 101, 770 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2011 Franken.
Am Mittwoch betrugen die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen:
  1. Deutschland 1, 47 %
  2. Frankreich 2, 77 %
  3. Großbritannien 1, 87 %
  4. Italien 5, 80 %
  5. Japan 0, 82 %
  6. Österreich 2, 75 %
  7. Schweiz 0, 61 %
  8. USA 1, 76 %.
Am Donnerstag:
  1. Deutschland 1, 44 %
  2. Frankreich 2, 76 %
  3. Großbritannien 1, 84 %
  4. Italien 5, 81 %
  5. Japan 0, 85 %
  6. Österreich 2, 87 %
  7. Schweiz - %
  8. USA 1, 75 %.
Der Bund Future stand am Mittwoch bei 143, 18 und am Donnerstag bei 143, 65 Prozent.

Mittwoch, 16. Mai 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 15.05.12

Kurzfristig belastet von dem endgültigen Scheitern einer Regierungsbildung in Griechenland mit anschließender Neuwahl, fielen am Dienstag, dem 15.05.12, die Kurse an den europäischen Aktienbörsen leicht.
Angetrieben von einem überraschend hohen Wirtschaftswachstum stieg der DAX in Frankfurt zunächst bis zum Mittag, um dann am Nachmittag kurzfristig 1, 5 Prozent zu sinken und bei einem Rückgang von 0, 8 Prozent bei 6400 Punkten zu schließen. Nachdem die Aktie von ThyssenKrupp zunächst etwa 6 Prozent an Wert eingebüßt hatte, drehte der Kurs binnen weniger Minuten am Nachmittag ins Plus nach der Mitteilung, den Verkauf der Werke in Amerika und Brasilien anzustreben.
Der MDAX sank 0, 2 Prozent auf 10342 Punkte.
Der SMI in Zürich sackte 0, 10 Prozent auf 5870 Punkte.

Gewinner / Verlierer

  1. ThyssenKrupp + 2, 6 %
  2. Adidas + 1, 7 %
  3. Nestlè + 0, 46 %
  4. Allianz SE + 0, 3 %
  5. Roche GS + - 0 %
  6. Deutsche Bank - 1, 2 %
  7. SAP - 1, 2 %
  8. Commerzbank - 4, 4 %
  9. LEONI AG - 6, 4 %.
Am Dienstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2851 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2793 Dollar
  3. 1 Euro = 102, 650 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2010 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 46 %
  2. Frankreich 2, 76 %
  3. Großbritannien 1, 88 %
  4. Italien 5, 71 %
  5. Japan 0, 86 %
  6. Österreich 2, 79 %
  7. Schweiz 0, 59 %
  8. USA 1, 78 %.
Der Bund Future stand bei 143, 31 Prozent.

Dienstag, 15. Mai 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 14.05.12

Neben dem politischen Chaos in Griechenland und dem schlechten Zustand der spanischen Banken ließ die Furcht vor einer weiteren Zuspitzung der europäischen Schuldenkrise am Montag, dem 14.05.12, die Kurse an den europäischen Aktienmärkten deutlich fallen, weil sich die Anleger von riskanten Geldanlagen trennten.
Der DAX in Frankfurt sank um 2 Prozent auf 6435 Punkte.
Der MDAX sackte 2, 3 Prozent auf 10315 Punkte.
Der SMI in Zürich fiel 1, 41 Prozent auf 5871 Punkte.

Gewinner / Verlierer

  1. Nestlè - 0, 91 %
  2. SAP - 1, 1 %
  3. Roche GS - 1, 40 %
  4. Adidas - 2, 2 %
  5. LEONI AG - 2, 4 %
  6. Commerzbank - 3, 6 %
  7. ThyssenKrupp - 4, 4 %
  8. Allianz SE - 4, 6 %
  9. Deutsche Bank - 4, 6 %.
Am Montag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2869 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2833 Dollar
  3. 1 Euro = 102, 640 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2010 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 44 %
  2. Frankreich 2, 73 %
  3. Großbritannien 1, 87 %
  4. Italien 5, 72 %
  5. Japan 0, 86 %
  6. Österreich 2, 88 %
  7. Schweiz 0, 64 %
  8. USA 1, 78 %.
Der Bund Future stand bei 143, 43 Prozent.

Sonntag, 13. Mai 2012

SAP: vernichtendes Urteil

Lars Dalgaard, Gründer von SuccessFactors und deren Verkäufer an SAP, seit zwei Wochen im Vorstand von SAP, kritisiert intern die Cloud Strategie des Konzerns. Nach seiner Ansicht gibt es zu wenig Kunden; die Strategie erzielt zu wenig Umsatz. Dalgaard will sich auf vier Bereiche konzentrieren:
  1. Personalmanagement - Software,
  2. Software für Finanzen,
  3. Kundenmanagement und
  4. Beschaffung.

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (07. - 11.05.12) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Börsenwoche verlor der DAX 2, 6 Prozent. Nach einer gelassenen Reaktion auf die Wahl des sozialistischen Kandidaten Hollande zum neuen französischen Präsidenten waren die Anleger über den unklaren Ausgang der griechischen Parlamentswahl beunruhigt. Der Index kämpft mit der am Donnerstag, dem 10.05.12, unterschrittenen Marke von 6500 Punkten. Die starke Hausse seit Anfang 2012 mit einem Anstieg von rund 6000 Punkten auf mehr als 7000 Punkten scheint abgebrochen zu sein. Der Bereich zwischen 6200 und 6470 / 6430 Punkten unterzieht sich jetzt einem Härtetest. Steigt der DAX wieder auf 6875 Punkte kann man von einem Boden ausgehen mit einem weiteren Anstieg auf knapp unter 7200 Punkten oder bis an den nächsten Widerstand bei 7400 / 7600 Punkten.
Auch der MDAX sank in der oben genannten Börsenwoche 3, 3 Prozent. Nach einem Anstieg 10977 Punkte setzte eine Korrektur ein. Hält die Linie bei 10330 Punkten, kann ein neuer Anstieg bis auf 11000 Punkte beginnen. Unterschreitet der Index allerdings das April Tief von 10220 Punkten, verläuft bei 9750 / 9550 Punkten eine Unterstützungslinie.
In der Börsenwoche vom 07. - 11.05.12 ging der SMI 2, 09 Prozent zurück. Neben der unüberschaubaren politischen Lage in Griechenland belastete die schwierige Situation des spanischen Bankensektors. An allen fünf Handelstagen verharrte der Index im Minus. Nach einem Umfrageergebnis von Bloomberg gehen 57 % von 1200 Befragten davon aus, dass bis Ende 2012 ein Land die Eurozone verlassen werde. Im Januar 2012 waren es noch 11%. 94 % der Befragten halten einen Zahlungsausfall Griechenlands für wahrscheinlich. Außerdem drückten schlechter als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus China am Freitag, dem 11.05.12, auf die Stimmung. Wegen der Einstellung des Cholesterin - Medikaments Dalcetrapib verloren die Genussscheine von Roche an Wert.
Der Wechselkurs des Euro im Verhältnis zum Dollar gab in der vorbezeichneten Börsenwoche 1, 2 Prozent nach. Fällt der Euro unter 1, 296 Dollar ist ein Rückgang bis 1, 277 Dollar möglich. Bei einer Erholung stößt der Wechselkurs zwischen 1, 31 und 1, 33 Dollar auf starken Widerstand.
In der oben genannten Börsenwoche gaben die Renditen deutscher und US amerikanischer zehnjähriger Staatsanleihen 0, 06 und 0, 02 Prozent nach.
Der Bund Future steigt weiter. Ein Anstieg ist bis 143 Prozent möglich. Diese Marke hat er am Freitag, dem 11.05.12, erreicht. Bei 141, 70 Prozent verläuft ein Aufwärtstrend. Erst wenn der Bund Future diese Marke durchbricht, ist der Beginn einer Konsolidierung anzunehmen.

Gewinner / Verlierer

  1. Commerzbank + 1, 90 %
  2. SAP + 1, 70 %
  3. Nestlè - 0, 54 %
  4. Deutsche Bank - 0, 61 %
  5. Adidas - 1, 37 %
  6. LEONI AG - 2, 20 %
  7. ThyssenKrupp - 2, 79 %
  8. Allianz SE - 4, 99 %
  9. Roche GS - 5, 45 %.

Samstag, 12. Mai 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 11.05.12

Hervorgerufen durch Sorgen über eine Ausweitung der Haushaltsdefizite in Spanien und Frankreich durch das mögliche Nichteinhalten der Maastrichter Defizitmarke von 3 Prozent der Wirtschaftleistung nach Einschätzung der EU - Kommission, sanken am Freitag, dem 11.05.12, überwiegend die Kurse an den europäischen Aktienmärkten.
Bis zum Nachmittag sackte der DAX in Frankfurt 0, 8 Prozent auf 6469 Punkte. Die Aktie der Deutschen Bank verlor deutlich an Wert, nachdem der Verkauf weiter Teile ihrer Vermögensverwaltung gescheitert ist. Mit dem Interessenten Guggenheim Partners verhandelt die Bank nur noch über den Verkauf der Immobiliensparte Reef.
Der MDAX gab 0, 1 Prozent auf 10474 Punkte nach.
Gegen den Trend stieg der SMI in Zürich 0, 06 Prozent auf 5930 Punkte.

Gewinner / Verlierer

  1. LEONI AG + 0, 6 %
  2. Nestlè + 0, 46 %
  3. SAP + 0, 2 %
  4. Roche GS - 0, 13 %
  5. Allianz SE - 1, 3 %
  6. Adidas - 1, 5 %
  7. ThyssenKrupp - 1, 6 %
  8. Commerzbank - 1, 8 %
  9. Deutsche Bank - 2, 4 %.
Am Freitag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2932 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2944 Dollar
  3. 1 Euro = 103, 480 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2012 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 50 %
  2. Frankreich 2, 72 %
  3. Großbritannien 1, 93 %
  4. Italien 5, 48 %
  5. Japan 0, 86 %
  6. Österreich 2, 57 %
  7. Schweiz 0, 64 %
  8. USA 1, 85 %.
Der Bund Future stand bei 143, 04 Prozent.

Freitag, 11. Mai 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 10.05.12

Geprägt von der europäischen Schuldenkrise mit der Verstaatlichung der zweitgrößten spanischen Sparkasse Bankia und der unklaren politischen Situation in Griechenland, stiegen am Donnerstag, dem 10.05.12, überwiegend die Kurse an den europäischen Aktienmärkten.
Der DAX in Frankfurt legte bis zum späten Nachmittag rund 1 Prozent auf 6537 Punkte zu.
Der MDAX stieg 0, 4 Prozent auf 10485 Punkte.
Der SMI in Zürich fiel 0, 14 Prozent auf 5928 Punkte.

Gewinner / Verlierer

  1. Deutsche Bank + 2, 4 %
  2. ThyssenKrupp + 1, 4 %
  3. Commerzbank + 0, 1 %
  4. Nestlè - 0, 18 %
  5. DAP - 0, 4 %
  6. Adidas - 0, 5 %
  7. Roche GS - 0, 57 %
  8. LEONI AG - 0, 6 %
  9. Allianz SE - 4, 4 %.
Am Donnerstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2940 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2961 Dollar
  3. 1 Euro = 103, 310 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2013 Franken
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 55 %
  2. Frankreich 2, 75 %
  3. Großbritannien 2, 00 %
  4. Italien 5, 53 %
  5. Japan 0, 87 %
  6. Österreich 2, 50 %
  7. Schweiz 0, 63 %
  8. Spanien 6, 031 %
  9. USA 1, 91 %.
Der Bund Future stand bei 142, 52 Prozent.

Donnerstag, 10. Mai 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 09.05.12

Hervorgerufen durch die Furcht der Anleger vor einer abermaligen Verschärfung der europäischen Schuldenkrise, fielen am Mittwoch, dem 09.05.12, die Kurse an den europäischen Aktienmärkten.
Der DAX in Frankfurt sackte 0, 9 Prozent auf 6385 Punkte.
Der MDAX verlor 0, 9 Prozent und endete bei 10327 Punkten.
Der SMI in Zürich sank 1, 24 Prozent auf 5904 Punkte.

Gewinner / Verlierer

  1. Adidas + 0, 8 %
  2. SAP + 0, 4 %
  3. Commerzbank - 0, 1 %
  4. Roche GS - 0, 32 %
  5. Nestlè - 0, 73 %
  6. Allianz SE - 2, 1 %
  7. LEONI AG - 2, 2 %
  8. ThyssenKrupp - 2, 6 %
  9. Deutsche Bank - 3, 0 %.
Am Mittwoch kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2975 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2950 Dollar
  3. 1 Euro = 102, 990 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2010 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 50 %
  2. Frankreich 2, 76 %
  3. Großbritannien 1, 89 %
  4. Italien 5, 60 %
  5. Japan 0, 86 %
  6. Österreich 2, 49 %
  7. Schweiz 0, 65 %
  8. USA 1, 82 %.
Der Bund Future stand bei 142, 81 Prozent.