Sonntag, 15. Juli 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (09. - 13.07.12) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Börsenwoche stieg der DAX 2, 2 Prozent. Der Index konnte den Widerstand bei 6450 Punkten überwinden. Kann er 6750 oder sogar 6850 Punkte überschreiten, ist ein Anstieg auf 7400 oder 7600 Punkte möglich.
Der MDAX verlor in der oben genannten Börsenwoche 2, 1 Prozent. Bei 10735 Punkten verläuft ein Widerstand. Kann der Index diesen Widerstand nachhaltig überwinden, ist ein Anstieg bis auf 11000 Punkte möglich.
In der Börsenwoche vom 09. - 13.07.12 verlor der SMI 0, 03 Prozent. Für Enttäuschung sorgte das Sitzungsprotokoll des Offenmarktausschusses der Federal Reserve Bank, weil es keine klaren Hinweise auf eine dritte Runde grosskalibriger geldpolitischer Lockerungsmaßnahmen enthielt. Die Ergebnisse eines Treffens der Finanzminister der Euro Zone hellten am Wochenanfang die Stimmung auf, weil sie Spanien mehr Zeit zum Erreichen der Defizitziele einräumten. Vor dem Treffen hatte der spanische Ministerpräsident Rajoy weitere Sparmaßnahmen, darunter eine Erhöhung der Mehrwertsteuer, bekanntgegeben. Auch Konjunkturdaten hellten die Stimmung auf. Die Konjunkturzahlen für Großbritannien und Italien fielen besser als erwartet aus. Im Mai 2012 erhöhte sich die Industrieproduktion im Euroraum überraschend um 0, 6 Prozent.
In der vorbezeichneten Börsenwoche sank der Wechselkurs des Euro im Verhältnis zum Dollar um 2, 0 Prozent. Für den Kursrückgang sorgte die Zinssenkung der EZB vom 05.07.12. Nach unten liegt ein Widerstand bei 1, 2140 / 1, 2150 Dollar.
In der oben genannten Börsenwoche sackten die Renditen zehnjähriger Bundes- und US amerikanischer Staatsanleihen 0, 15 und 0, 10 Prozent.
Seit dem 29.06.12 erhöht sich der Bund Future. Zwischen 145 und 145, 50 Prozent verläuft ein Widerstand.

Gewinner / Verlierer

  1. ThyssenKrupp + 10, 41 %
  2. SAP + 7, 18 %
  3. Nestlè + 0, 94 %
  4. Allianz + 0, 87 %
  5. Roche GS + 0, 48 %
  6. Adidas + 0, 07 %
  7. Commerzbank - 1, 99 %
  8. LEONI AG - 2, 53 %
  9. Deutsche Bank - 6, 12 %.

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