Sonntag, 22. Juli 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (16. - 20.07.12) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Börsenwoche gewann der DAX rund 2 Prozent. Seit Juni 2012 hat er 11 Prozent zugelegt. Die Kurssteigerung hat verschiedene Ursachen:
  1. die gute Entwicklung der Unternehmensgewinne in Deutschland,
  2. die anlaufende Berichtssaison der Quartalszahlen - am Dienstag, dem 24.07.12, SAP und am 31.07.12 die Deutsche Bank und
  3. eine Liquiditätshausse.
Zu den beginnenden Quartalsberichten ist allerdings anzumerken, dass nicht auszuschließen ist, dass einzelne Unternehmensgewinne stagnieren können. Unternehmen, deren Umsatz und Gewinn nicht allein von Kerneuropa abhängig ist, wie Adidas, kommen als Kauf in Betracht. Konjunkturelle Risiken und auch die europäische Schuldenkrise können die derzeit positive Stimmung an der Börse wieder beeinträchtigen. Nach unten liegt für den DAX ein Widerstand im Bereich zwischen 6250 bis 6400 Punkten. Bei 7400 Punkten befindet sich oben ein Widerstand.
In der oben genannten Börsenwoche stieg der MDAX 4, 9 Prozent. Er konnte sein bisheriges Julihoch von 10735 Punkten leicht überwinden. Erst bei 11000 Punkten befindet sich ein starker Widerstand.
In der Börsenwoche vom 16. - 20.07.12 legte der SMI 1, 55 Prozent zu. Auch an der Züricher Börse rücken wieder die Unternehmenszahlen stärker als bisher in den Blickpunkt, nachdem die Unternehmen ihre Quartalszahlen bekanntgeben. Demgegenüber triit die sich beruhigende europäische Schuldenkrise in den Hintergrund. Neben den Unterhmenszahlen spielen auch wieder die Konjunkturdaten eine Rolle, nachdem der Internationale Währungsfonds die Prognose für das globale Wirtschaftswachstum gesenkt hat.
In der vorbezeichneten Börsenwoche gewann der Wechselkurs des Euro im Verhältnis zum Dollar 0, 9 Prozent. Nach unten verläuft bei 1, 20 Dollar und nach oben bei 1, 24 Dollar eine Widerstandszone.
In der oben genannten Börsenwoche entwickelten sich die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen unterschiedlich. Deutsche Staatsanleihen fielen 0, 02 Prozent, während US amerikanische Staatsanleihen 0, 03 Prozent an Wert gewannen.
In der vorgenannten Börsenwoche näherte sich der Bund Future seinem Rekordhoch von 145, 52 Prozent vom 01.06.12. Nach unten ist er bei 142 Prozent gut abgesichert.

Gewinner / Verlierer

  1. Adidas + 3, 30 %
  2. SAP + 2, 47 %
  3. Roche GS + 2, 03 %
  4. Allianz SE + 1, 09 %
  5. ThyssenKrupp + 0, 89 %
  6. Nestlè - 0, 17 %
  7. LEONI AG - 0, 73 %
  8. Commerzbank - 2, 42 %
  9. Deutsche Bank - 3, 72 %.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen