Im Gegensatz zu den vorangegangenen Wochen verminderte sich der DAX um 0, 99 Prozent. Seit Anfang Juni 2012 gewannen die Aktienkurse 15 Prozent. Der DAX hielt sich bis Freitag, den 24.08.12, über 7000 Punkte, konnte die Höhe aber nicht halten. Wenn der Index wieder steigen soll, müssen sich die Wachtstumsperspektiven deutlich aufhellen. Neben Konjunktursorgen wirkt sich Griechenland und seine Schulden auf das Kursgeschehen aus. Die Debatte um Griechenland und den Zusammenhalt des Euroraums bringt die Finanzwerte unter Druck. Der weitere Verlauf der europäischen Schuldenkrise lässt sich schwer einschätzen, weil die Unsicherheiten zu groß sind und weiter bestehen bleiben. Die Börse bleibt volatil; starke Zugewinne sind nicht zu erwarten. Die Aussicht auf geldpolitische Lockerungen durch die amerikanische Notenbank stützt die Aktienmärkte in der Regel. Ende August 2012 auf dem Treffen der Notenbank wird sich entscheiden, ob und wann geldpolitische Lockerungen erfolgen werden. Mittelfristig kann der DAX nach einiger Verzögerung zwischen 7400 und 7600 Punkten enden.
In der vorbezeichneten Börsenwoche senkte sich der MDAX 1, 91 Prozent. Sollte der Index 11493 Punkte in der nächsten Zeit überwinden, ist ein Anstieg auf 11500 bis 12000 Punkte nicht ausgeschlossen.
Der SMI konnte sich in der oben genannten Börsenwoche dem Negativtrend nicht enziehen und sank 0, 95 Prozent. Analysten erwarten einen "heissen Herbst". Die Vereinigten Staaten könnten in eine "signifikante Rezession" abrutschen, wenn die für Januar 2013 geplanten Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen wirklich umgesetzt werden, wie es in einem Bericht des Budgetausschusses des amerikanischen Kongresses heißt. Am 03.09.12 suchen der Ecofin - Rat und 06.09.12 das EZB - Meeting Lösungen für die Finanzierungskrise der südlichen EU - Länder. Am 12.09.12 entscheidet das Bundesverfassungsgericht über den Rettungsschirm ESM. Es sind insgesamt wenig erbauliche Aussichten.
In der Börsenwoche vom 20. - 24.08.12 stieg der Wechselkurs des Euro gegenüber dem Dollar 2, 2 Prozent. Der Wechselkurs kann 1, 2750 Dollar erreichen.
In der vorgenannten Börsenwoche sanken die Renditen zehnjähriger Bundes- und US - amerikanischer Staatsanleihen 0, 15 und 0, 13 Prozent.
Der Bund Future signalisiert noch niedrige Zinsen. Barrieren liegen zwischen 142, 20 und 145 Prozent.
Gewinner / Verlierer
- Deutsche Bank + 2, 68 %
- Commerzbank + 1, 28 %
- Nestlé + 0, 08 %
- Allianz SE + 0, 06 %
- Roche GS - 0, 45 %
- SAP - 0, 51 %
- Adidas - 0, 83 %
- ThyssenKrupp - 1, 36 %
- LEONI NA - 4, 26 %.
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