Dienstag, 25. September 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rectenmarkt - Wochenbericht (17. - 21.09.12) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Börsenwoche erhöhte sich der DAX 0, 53 Prozent. Die Optimisten am Aktienmarkt sind beruhigt, nachdem EZB, Bundesregierung und Bundesverfassungsgericht in Europa die Weichen für neue gemeinschaftliche Käufe von Anleihen maroder, zumindest auf dem Papier reformwilliger Euroländer gestellt hatten, so dass einige den Tiefpunkt der Krise überwunden sehen. Hingegen halten die Pessimisten es für ein untaugliches Mittel, dass die drei großen Zentralbanken die Überschuldung der Welt mit immer mehr Papiergeld bekämpfen. Das Heer der Anleger ist gespalten. Neben dem deutschen boomt auch der amerikanische Aktienmarkt. Die Konjunktur lässt allerdings nach, so dass es zweifelhaft ist, ob deutsche Unternehmen im Frühjahr 2013 die höchsten Dividenden aller Zeiten ausschütten werden. Der DAX vollzieht nach seinem Anstieg auf ein neues Jahreshoch eine Korrektur. Mittelfristig ist allerdings ein Anstieg bis an die Widerstandszone von 7400 bis 7600 Punkte wahrscheinlich. Danach kann ein Anstieg bis auf 8150 Punkte langfristig nicht ausgeschlossen werden.
Im Gegensatz zum DAX fiel der MDAX in der oben genannten Börsenwoche 0, 21 Prozent. Der Index kann sein im August 2012 erreichtes Zwischenhoch bei 11273 Punkten nach vier Versuchen nicht überwinden. Bei 11050 Punkten verläuft eine Unterstützungslinie.
Der SMI gewann in der vorgenannten Börsenwoche 0, 63 Prozent. Die Aktie von Transocean legte nach den Verlusten in der Vorwoche zu. Die Titel von Novartis, Roche und Nestlé erhöhten sich. Verluste erlitten Richemont, Swatch, UBS und Swiss Re.
In der Börsenwoche vom 17. - 21.09.12 verlor der Wechselkurs des Euro im Verhältnis zum Dollar 0, 0107, im Verhältnis zum japanischen Yen 0, 6600 und zum Schweizer Franken 0, 0052.
In der oben genannten Börsenwoche sanken die Renditen zehnjähriger Bundes- und US amerikanischer Staatsanleihen 0, 11 und 0, 07 Prozent.
Der Bund Future sackte 1 Prozentpunkt.
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. SAP + 2, 76 %
  2. Adidas + 1, 84 %
  3. Nestlé + 1, 63 %
  4. Roche GS + 1, 59  %
  5. Commerzbank - 0, 44 %
  6. Allianz SE - 1, 15 %
  7. Deutsche Bank - 1, 86 %
  8. LEONI NA - 4, 20 %
  9. ThyssenKrupp - 6, 96 %.

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