Freitag, 21. September 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 20.09.12

Am Donnerstag, dem 20.09.12, gingen die Aktienkurse an den europäischen Börsen zurück. Schwächere Konjunkturdaten aus China und Europa gaben der Sorge einer Verlangsamung der Wirtschaftsaktivität auf der Welt Nahrung. Die Geschäftsentwicklung in China schrumpfte im September 2012 den elften Monat in Folge. Der europäische Einkaufsmanagerindex sank überraschend auf den tiefsten Stand seit Juni 2009. Lediglich der deutsche Einkaufsmanagerindex stieg seit Januar 2012 zum ersten Mal.
Der DAX in Frankfurt schwächte sich 0, 5 Prozent auf 7352 Punkte ab. Automobilwerte gaben nach. Nach der Ankündigung eines Gewinnrückgangs für das zweite Halbjahr 2012 sank der Kurs von Daimler rund 3, 5 Prozent. Trotz der Bestätigung seiner Gewinnprognose fiel der Kurs von BMW als Reaktion auf die Mitteilung von Daimler. Auch die Vorzüge von Volkswagen gingen 0, 4 Prozent zurück. Da unklar ist, ob Spanien unter den europäischen Rettungsschirm gehe, verloren Finanzwerte wie Commerzbank und Deutsche Bank an Wert. Auch ThyssenKrupp schwächte sich ab, weil die EU - Kommission die Prüffrist für den Verkauf der Thyssen - Tochter Inoxum verlängert hat. Im Gegensatz zu den vorgenannten Werten konnte Lufthansa 1, 8 Prozent zulegen. Die Gesellschaft will mit einem neuen Billiganbieter in Europa wieder Gewinne machen.
Der MDAX verlor 0, 3 Prozent und fiel auf 11090 Punkte. Nachdem die Analysten von Barclays die Aktie von Sky Deutschland mit einem Kursziel von vier Euro auf "Übergewichten" eingestuft hatte, gewann der Kurs 1, 1 Prozent.
Der SMI in Zürich gab 0, 22 Prozent auf 6556 Punkte nach.
Nicht nur schwache Konjunkturdaten aus China und Europa, sondern auch enttäuschende Zahlen vom Arbeitsmerkt der Vereinigten Staaten sorgten für Kursrückgänge im frühen Handel an den New Yorker Börsen.
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. Nestlé + - 0 %
  2. Adidas - 0, 1 %
  3. SAP - 0, 2 %
  4. Roche GS - 0, 22 %
  5. Allianz SE - 1, 4 %
  6. LEONI NA - 1, 7 %
  7. ThyssenKrupp - 2, 2 %
  8. Deutsche Bank - 2, 4 %
  9. Commerzbank - 4, 9 %
Am Donnerstag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2951 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2954 Dollar
  3. 1 Euro = 101, 210 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2088 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 59 %
  2. Frankreich 2, 25 %
  3. Großbritannien 1, 66  %
  4. Italien 4, 96 %
  5. Japan 0, 81 %
  6. Österreich 2, 23 %
  7. Schweiz 0, 62 %
  8. USA 1, 74 %.
Der Bund Future stand bei 140, 18 Prozent.


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