Paul Achleitner pflegt einen anderen, leisen Führungsstil im Gegensatz zu seinem Vorgänger Josef Ackermann. Seine Hauptziele bestehen darin, Skandale abzuarbeiten, Streit innerhalb der Bank beizulegen und eine Strategie festzulegen.
Bei den KLagen und Enthüllungen seit der Finanzkrise geht es darum, die Vorgänge aufzuklären.
Die Suche nach einem Nachfolger für Josef Ackermann hat die Bank gespalten. Außerdem verläuft zwischen den Investm,entbankern und den Privatkundenbetreuern eine tiefe Kluft. Paul Achleitners Ziel besteht darin, die Bank zu einen und den Teamgeist zu fördern.
Schärfere Regeln und die Marktlage zwingen die Bank, ihre Geschäfte den nveränderten Bedingungen anzupassen und zu sparen. Paul Achleitner muss die jetzt amtierende Doppelspitze Anshu Jain und Jürgen Fitschen auf diesem Weg mit Rat und Tat begleiten.
Paul Achleitner ist in der Deutschen Bank nicht vernetzt. Dieses scheinbare Manko kann aber ein großes Plus sein, weil er die Abläufe in der Bank mit kritischer Distanz betrachten kann. Es ist noch zu früh, ein abschließendes Urteil zu fällen. Paul Achleitner hat eine faire Chance verdient.
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