Montag, 1. Oktober 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt - Wochenbericht (24. - 28.09.12) Schlussbetrachtung

In der vorbezeichneten Börsenwoche verminderten sich alle Indizes. Der DAX sank 3, 16 Prozent. Ein hoher Börsenwert und rege gehandelte Aktien sind erforderlich, um in den DAX aufgenommen zu werden. Continental und Lanxess stiegen in den Index auf, während MAN und Metro in den MDAX abstiegen. Mit einem Wochenminus von zeitweise 10 Prozent beendete Continental seine monatelange Aufwärtsbewegung. Lanxess hingegen hielt sich im Markttrend. Auch Infineon gehörte zu den Verlierern der Woche. Die Deutsche Bank senkte ihre Gewinnschätzung für das am 01.10.12 beginnende und am 30.09.13 endende Geschäftsjahr. Die schwächere Verfassung der Autoindustrie führte zu dem Rückgang der Schätzung. Folglich gehörten die Autowerte zu den Kursverlierern. Der DAX vollzieht eine langsame Korrektur. Bei 6850 / 6900 Punkten liegt ein Widerstand. Kann der Index diesen Widerstand überwinden, ist langfristig ein Anstieg auf 7600 Punkte möglich, wo sich ein erneuter Widerstand befindet.
In der oben genannten Börsenwoche verlor der MDAX 2, 1 Prozent. MAN und Metro verloren weiter an Wert. Die Grenze bei 11273 Punkten hat weiterhin Bestand. Durchbricht der Index 11100 Punkte nach unten, verläuft im Bereich zwischen 10800 und 10970 Punkten ein Unterstützungslinie.
In der vorgenannten Börsenwoche sank der SMI 1, 25 Prozent. Die Rallye legt eine Verschnaufpause ein, nachdem die Euphorie über die geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen der Notenbanken verflogen ist. Am Dienstagabend, dem 25.09.12, erreichte der SMI mit 6620 Punkten den höchsten Stand seit März 2011. Syngenta legte 2, 8 Prozent zu, während Finanzwerte wie Credit Suisse und UBS, Zykliker wie Adecco und Holcim und Luxusgüter - Hersteller wie Swatch und Richemont nachgaben.
In den vergangenen drei Monaten erhöhte sich der spanische Ibex 35 um mehr als 20 Prozent. Auslöser des Kursanstiegs war die Ankündigung der EZB, weitere Staatsanleihen von Italien und Spanien zu kaufen. Außerdem gibt es erste positive Signale aus der spanischen Wirtschaft. Nach Erhebungen des IWF ist das spanische Handelsbilanzdefizit von 2008 bis 2011 um mehr als die Hälfte gesunken. Spanische Aktien sind hochspekulativ; eine ausgeprägte Unterbewertung von Qualitätstiteln ist nicht feststellbar.
Auf Wochensicht verlor der Dow Jones 142, 34 Zähler. Obwohl die Vereinigten Staaten Schutzzölle gegen chinesische Solarunternehmen planen, konnte der Dow Jones davon nicht profitieren, weil in ihm keine Solarwerte enthalten sind. Auch Schwergewichte wie Google, Apple und Berkshire Hathaway verloren an Wert.
Auch andere amerikanische Indizes gaben auf Wochensicht nach (A & P - 500 - 19, 48 und Nasdaq - Composite - 63, 73 Zähler.
In der Börsenwoche vom 24. - 28.09.12 veränderte sich der Wechselkurs des Euro:
  1. zum Dollar - 0, 0058
  2. zum jap. Yen - 1, 2100
  3. zum Franken - 0, 0011.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen fielen in der vorgenannten Börsenwoche:
  1. Bundesanleihen - 0, 18 % und
  2. US amerikanische Anleihen - 0, 14 %.
Der Bund Future lag in der vorbezeichneten Börsenwoche um 141 Prozent. Bei 141, 40 Prozent verläuft ein massiver Widerstand.
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. Nestlé + 0, 17 %
  2. Roche GS - 1, 56 %
  3. Adidas - 2, 01 %
  4. Allianz SE - 2, 09 %
  5. DAP - 2, 20 %
  6. ThyssenKrupp - 3, 31 %
  7. Deutsche Bank - 6, 54 %
  8. LEONI NA - 8, 89 %
Commerzbank - 11, 50 %.

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