Donnerstag, 22. November 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 21.11.12

Am Mittwoch, dem 21.11.12, stiegen die Aktienkurse weltweit bis auf wenige Ausnahmen. Obwohl die Verhandlungen der EU - Finanzminister Dienstagnach ergebnislos endeten, stiegen die Kurse leicht. Niemand rechnet damit, dass Griechenland fallengelassen wird. Die spanische Zentralbank befürchtet eine Verfehlung des Defizitzieles 2012. Diese Nachricht trübte die Stimmung nicht ein. Positiv wirkte, dass die konjunkturellen Frühindikatoren Chinas im Oktober 2012 1, 5 Prozent stiegen und in den Vereinigten Staaten die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche fielen.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 0, 2 Prozent auf 7185 Punkte. Charttechnische Gründen liessen Infineon und SAP steigen. Weiter aufwärts ging es mit Bayer, Daimler nach Erhalt eines Auftrages zur Lieferung von Bussen nach Warschau und Volkswagen. Im Minus endeten BASF leicht und deutlich K + S.
Der MDAX legte 0, 3 Prozent auf 11274 Punkte zu. Eine Steuergutschrift und Übernahmephantasien trieben Sky Deutschland ins Plus. Außerdem konnte Rheinmetall gewinnen. Hingegen gab Südzucker nach. Auch Gagfah verloren.
Mit Ausnahme des ATX stiegen die übrigen europäischen Börsen:
  1. SMI in Zürich + 0, 26 Prozent auf 6636 Punkte
  2. ATX in Wien - 0, 35 Prozent auf 2193 Punkte
  3. CAC 40 in Paris + 0, 41 Prozent auf 3476 Punkte
  4. FTSE 100 in London + 0, 13 Prozent auf 5756 Punkte.
Mit Ausnahme des Dow Jones gingen die Börsen in den Vereinigten Staaten zurück:
  1. Dow Jones + 0, 16 Prozent auf 12809 Punkte
  2. S & P 500 - 0, 04 Prozent auf 1387 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 0, 1 Prozent auf 2914 Punkte.
Die Börsen in Asien legten zu:
  1. Nikkei 225 in Tokio + 0, 87 Prozent auf 9223 Punkte
  2. Hang Seng in Honglong + 1, 39 Prozent auf 21524 Punkte.
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. SAP + 2, 0 %
  2. ThyssenKrupp + 1, 0 %
  3. LEONI NA + 1, 0 %
  4. Allianz SE + 0, 4 %
  5. Commerzbank + 0, 2 %
  6. Roche GS + 0, 06 %
  7. Nestlé - 0, 08 %
  8. Adidas - 0, 6 %
  9. Deutsche Bank - 1, 1 %.
Am Mittwoch kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2807 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2805 Dollar
  3. 1 Euro = 105, 490 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2041 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 44 %
  2. Frankreich 2, 06 %
  3. Grossbritannien 1, 85 %
  4. Italien 4, 79 %
  5. Japan 0, 74 %
  6. Österreich 1, 78 %
  7. Schweiz 0, 55 %
  8. USA 1, 68 %.
Der Bund Future stand bei 142, 25 Prozent.

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