Dienstag, 6. November 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 05.11.12

Am Montag, dem 05.11.12, gingen die Aktienkurse an den europäischen Börsen überwiegend zurück. Vor den Wahlen in den Vereinigten Staaten - Präsident, Senat und Repräsentantenhaus - fürchten die Anleger, dass es wie im Jahr 2000 zu einer Hängepartie bei der Stimmenauszählung kommen könnte, weil das Ergebnis der Präsidentschaftswahl äußerst knapp sei. Die Fortsetzung der unterschiedlichen Mehrheiten im Kongress mit einer demokratischen Mehrheit im Senat und einer republikanischen Mehrheit im Repräsentanhaus lässt komplizierte Haushaltsberarungen befürchten. Bis Januar 2013 müssen sich Präsident, Repräsentanenhaus und Senat auf einen Haushaltsplan verständigen, weil der amerikanischen Konjunktur bei einer feehlenden Einigung wegen auslaufender Steuererleichterungen bei zeitgleichen Ausgabenkürzungen ein Rückschlag droht. Die Geschäftsaktivitäten im amerikanischen Dienstleistungsgewerbe schrumpften im Oktober 2012 gegenüber dem Vormonat. Wegen der Sorgen um die Finanzlage in Griechenland verloren Bankaktien an Wert. Am Mittwoch, dem 07.11.12, soll das griechische Parlament über ein Reformpaket und den Haushalt 2013 abstimmen und damit den Weg für die Auszahlung weiterer Milliardenhilfen frei machen.
Der DAX in Frankfurt fiel 0, 5 Prozent auf 7326 Punkte. Deutsche Bank, Deutsche Post in Folge enttäuschender Zahlen von PostNL und einer Untersuchung des Bundeskartellamtes und Lufthansa sowie BASF und Siemens verloren, während Deutsche Börse zulegen konnte.
Der MDAX verminderte sich ebenfalls 0, 5 Prozent auf 11566 Punkte. Klöckner und Fuchs Petrolub stiegen, während Salzgitter, Gildemeister und GSW Immobilien nachgaben.
Der SMI in Zürich erhöhte sich 0, 04 Prozent auf 6704 Punkte.
Am Montag verloren die amerikanischen Börsen mit Ausnahme des Nasdaq Composite (Dow Jones - 0, 05 Prozent auf 13087, S & P - 500 - 0, 01 Prozent auf 1414 und Nasdaq - Composite + 0, 39 Prozent auf 2984 Punkte).
Der Nikkei 225 schloss bei 9007 Punkten.
Der Hang Seng verlor 0, 47 Prozent und endete bei 22006 Punkten.
 
Gewinner / Verlierer
 
  1. Nestlé + 0, 76 %
  2. Roche GS + 0, 28 %
  3. ThyssenKrupp - 0, 1 %
  4. LEONI NA - 0, 2 %
  5. Allianz SE - 0, 4 %
  6. Commerzbank - 0, 5 %
  7. SAP - 0, 6 %
  8. Adidas - 0, 8 %
  9. Deutsche Bank - 1, 4 %.
Am Montag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 2789 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 2777 Dollar
  3. 1 Euro = 102, 600 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2063 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 42 %
  2. Frankreich 2, 09 %
  3. Großbritannien 1, 81 %
  4. Italien 4, 94 %
  5. Japan 0, 77 %
  6. Österreich 2, 06 %
  7. Schweiz 0, 49 %
  8. USA 1, 68 %.
Der Bund Future stand bei 142, 16 Prozent.

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