Samstag, 22. Dezember 2012

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 21.12.12

Am Freitag, dem 21.12.12, gaben die Aktienkurse nach. Folgende Ereignisse beeinflussten das Marktgeschehen:
  1. Der Widerstand republikanischer Kongress - Abgeordneter gegen das Kompromissangebot ihres Verhandlungsführers Boehner belastete die Marktstimmung. Die Hoffnung auf eine baldige Einigung im Haushaltsstreit der Vereinigten Staaten schwindet. Dies wirkte sich negativ auf Bankaktien aus.
  2. Der Verfall der Dezember - Optionen und Futures an den Terminbörsen konnte den Markt nicht beleben.
  3. Die europäische Schuldenkrise rückte wieder ins Blickfeld, nachdem Standard & Poor's ein weiteres Mal die Kreditwürdigkeit Zyperns zurückstufte.
  4. Der Gesellschaft für Konsumforschung zufolge trübte sich in Deutschland die Stimmung der Verbraucher ein.
Fazit dieser Ereignisse war ein Kursrückgang. Die Jahresend - Rallye ist weiterhin unterbrochen.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 0, 7 Prozent auf 7620 Punkte. Nach einem Quartalsgewinn von Nike legte Adidas zu. Bayer gewann ebenfalls. Nach einem positiven Kommentar stieg der Kurs von Infineon vorübergehend. Die Aktie von Deutsche Telekom verteuerte sich. Auch Continental konnte zulegen. Nach der Äusserung von Bankchef Blessing, weiterhin auf Staatshilfe angewiesen zu sein, fiel der Kurs von Commerzbank. Infolge der ausstehenden Einigung im Haushaltsstreit in den Vereinigten Staaten sank der Kurs von Deutsche Bank. RWE verbilligte sich trotz der Trennung von Koblenzer Elektrizitätswerke und Verkehrs - Aktiengesellschaft. ThyssenKrupp verlor weiter an Wert.
Der MDAX verlor 0, 8 Prozent und schloss bei 11976 Punkten. Wincor Nixdorf gab nach.
Die übrigen europäischen Börsen schlossen im Minus:
  1. SMI in Zürich - 0, 41 % auf 6885 Punkte
  2. ATX in Wien - 0, 31 % auf 2404 Punkte
  3. CAC 40 in Paris - 0, 36 % auf 3653 Punkte
  4. FTSE 100 in London - 0, 37 % auf 5936 Punkte - Eine Parlamentskommission sprach sich eine strengere Regulierung des Finanzsektors aus.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten gaben nach:
  1. Dow Jones in New York - 0, 58 % auf 13181 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 0, 99 % auf 1429 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 1, 11 % auf 3016 Punkte.
Die Börsen in Asien fielen:
  1. Nikkei 225 in Tokio - 0, 99 % auf 9940 Punkte
  2. Hang Seng in Hongkong - 0, 74 % auf 22492 Punkte.
Gewinner / Verlierer
  1. Roche GS + 0, 49 %
  2. Adidas + 0, 2 %
  3. Nestlé + 0, 17 %
  4. Allianz SE - 0, 7 %
  5. SAP - 0, 9 %
  6. LEONI NA - 0, 9 %
  7. ThyssenKrupp - 1, 1 %
  8. Deutsche Bank - 2, 5 %
  9. Commerzbank - 3, 9 %.
Am Freitag kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3291 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3299 Dollar
  3. 1 Euro = 110, 390 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2077 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 4 %
  2. Frankreich 1, 87 %
  3. Grossbritannien 1, 92 %
  4. Italien 4, 41 %
  5. Japan 0, 77 %
  6. Österreich 1, 67 %
  7. Schweiz 0, 55 %
  8. USA 1, 74 %.
Der Bund Future stand bei 144, 69 Prozent.

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