Am Donnerstag, dem 06.12.12, stiegen die Aktienkurse weltweit. Die Bestellungen aus dem Euroraum stiegen 3, 5 Prozent. In Deutschland erhöhte sich der Auftragseingang in der Industrie im Oktober 2012 3, 9 Prozent und nicht um ein Prozent, wie die Experten erwartet hatten. Die EZB liess den Zins unverändert, gab aber einen trüben Ausblick für die Konjunktur. Die trübe Aussicht wirkte sich auf die Stimmung nicht negativ aus. Beruhigende Aussagen von Politikern aus den Vereinigten Staaten über eine mögliche zeitnahe Lösung des Haushaltsstreites stimulierten die Stimmung. Die Herabstufung der Kreditwürdigkeit Griechenlands durch Standard & Poor's trübte die Stimmung nicht ein.
Der DAX in Frankfurt erhöhte sich 1, 1 Prozent auf 7535 Punkte und überschritt seit Mai 2011 7500 Punkte. Bayer erreichte mit einem Kurs von 73, 05 Euro eine Bestmarke. Beiersdorf erhöhte seine Umsatzprognose 2012 und legte zu. Daimler konnte seinen EADS - Anteil für fast 1, 7 Mrd. Euro verkaufen. Als Folge davon stieg der Kurs. Die angekündigten Sparmassnahmen in der Laborsparte zogen den Kurs von Merck nach oben. Mit der Entlassung des halben Vorstands zog ThyssenKrupp Konsequenzen aus Missmanagement und Unregelmässigkeiten im Konzern, so dass der Aktienkurs zulegte. Trotz des Dementis über das Verschweigen eines milliardenschweren Buchverlusts gab der Kurs der Deutschen Bank nach. Der Kurssturz von GdF Suez liess den Aktienkurs von Eon und RWE sinken.
Der MDAX stieg 1, 8 Prozent auf 11887 Punkte. Als Folge der Einigung auf eine neue Aktionärsstruktur erhöhte sich der Kurs von EADS. Auch Dürr, Klöckner und KUKA legten zu. Axel Springer und Rheinmetall gaben nach.
Die übrigen europäischen Aktienbörsen stiegen:
- SMI in Zürich + 0, 78 % auf 6905 Punkte
- ATX in Wien + 1, 14 % auf 2345 Punkte
- CAC 40 in Paris + 0, 52 % auf 3605 Punkte
- FTSE 100 in London + 0, 34 % auf 5912 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten erhöhten sich:
- Dow Jones + 0, 15 % auf 13053 Punkte
- S & P 500 + 0, 21 % auf 1412 Punkte
- Nasdaq Composite + 0, 54 % auf 2990 Punkte.
In Asien erhöhte sich der Nikkei 225, während sich der Hang Seng abschwächte:
- Nikkei 225 in Rokio + 0, 81 % auf 9545 Punkte
- Hang Seng in Hongkong - 0, 09 % auf 22250 Punkte.
Gewinner / Verlierer
- ThyssenKrupp + 2, 3 %
- Allianz SE + 1, 6 %
- LEONI NA + 1, 4 %
- Adidas + 0, 7 %
- SAP + 0, 7 %
- Roche GS + 0, 66 %
- Nestlé + 0, 41 %
- Commerzbank + 0, 4 %
- Deutsche Bank - 0, 1 %.
Am Donnerstag kostete ein Euro:
- 1 Euro = 1, 3064 Dollar
- Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3072 Dollar
- 1 Euro = 107, 660 jap. Yen
- 1 Euro = 1, 2114 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
- Deutschland 1, 32 %
- Frankreich 1, 88 %
- Grossbritannien 1, 76 %
- Italien 4, 49 %
- Japan 0, 7 %
- Österreich 1, 74 %
- Schweiz 0, 4 %
- USA 1, 57 %.
Der Bund Future stand bei 145, 63 Prozent.
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