Donnerstag, 31. Januar 2013

DAX, MDAX, SMI, Devisen- und Rentenmarkt vom 30.01.13

Am Mittwoch, dem 30.01.13, gaben bis auf wenige Ausnahmen die Aktienkurse nach. Das überraschende Schrumpfen der Wirtschaft in den Vereinigten Staaten im vierten Quartal 2012 trübte die Stimmung an den Aktienbörsen. Die Schrumpfung betrug zwar nur 0, 1 Prozent, aber Fachleute hatten einen Anstieg von 1, 1 Prozent erwartet. Der Euro stieg weiter und erreichte zeitweise einen Wechselkurs von 1, 3563 Dollar, den höchsten Stand seit November 2011. Nach Handelsende fällt die Zinsentscheidung in den Vereinigten Staaten. Fachleute gehen davon aus, dass die Fed ihr Anleihenkaufprogramm demnächst einschränken wird. Die bevorstehende Zinsentscheidung dämpfte die Stimmung ebenfalls. Die Statistik zur Stimmung der Unternehmen und Verbraucher der Eurozone verbesserte sich im Januar 2013 zum dritten Mal in Folge und sorgte für einen Hoffnungsschimmer. Die vom privaten Arbeitsmarkt - Dienstleister ADP gemeldeten Beschäftigungszahlen in den Vereinigten Staaten wirkten sich auf die Stimmung an den Börsen nicht aus. Im Monatsvergleich stieg die Zahl der Beschäftigten um 192.000, der stärkste Zuwachs seit Februar 2012. Spanische Kreditinstitute konnten an die EZB 44 Mrd. Euro zurückzahlen. Diese Zahlung konnte die Stimmung an den Börsen nicht nachhaltig ändern.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich um 0, 8 Prozent auf 7785 Punkte. Deutsche Bank, Heidelberg Cement und ThyssenKrupp verteuerten sich. Bayer, Deutsche Börse, E.ON und Lanxess verbilligten sich.
Der MDAX sank 0, 6 Prozent auf 12619 Punkte. Sky Deutschland und Südzucker legten zu. EADS und Wacker Chemie gaben nach.
Die übrigen europäischen Börsen verminderten sich:
  1. SMI in Zürich - 0, 97 % auf 7386 Punkte - Verkäufe von Roche und UBS sorgten für den Kursrückgang. ABB, Adecco, Geberit, Holcim und SGS gewannen an Wert. Credit Suisse, Julius Bär, Nestlé, Novartis, Richemont, Roche, Swatch und UBS gaben nach.
  2. ATX in Wien - 0, 5 % auf 2448 Punkte
  3. CAC 40 in Paris - 0, 4 % auf 3771 Punkte
  4. FTSE 100 in London - 0, 22 % auf 6325 Punkte.
Die Börsen in den Vereinigten Staaten fielen:
  1. Dow Jones in New York - 0, 12 % auf 13938 Punkte
  2. S & P 500 in New York - 0, 19 % auf 1505 Punkte
  3. Nasdaq Composite - 0, 1 % auf 3150 Punkte.
Gegen den Trend legten die Börsen in Asien zu:
  1. Nikkei 225 in Tokio + 2, 28 % auf 11114 Punkte
  2. Hang Seng in Hongkong + 0, 71 % auf 23822 Punkte.
Gewinner / Verlierer
  1. Deutsche Bank + 0, 6 %
  2. FMC + 0, 6 %
  3. ThyssenKrupp + 0, 6 %
  4. SAP + - 0 %
  5. Allianz SE - 0, 4 %
  6. Nestlé - 0, 78 %
  7. Adidas - 1, 1 %
  8. LEONI NA - 1, 5 %
  9. Commerzbank - 1, 7 %
  10. Roche GS - 1, 79 %
  11. Swatch - 1, 80 %.
Am Mittwoch kostete ein Euro:
  1. 1 Euro = 1, 3544 Dollar
  2. Referenzkurs der EZB: 1 Euro = 1, 3541 Dollar
  3. 1 Euro = 123, 550 jap. Yen
  4. 1 Euro = 1, 2392 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
  1. Deutschland 1, 72 %
  2. Frankreich 2, 30 %
  3. Grossbritannien 2, 12 %
  4. Japan 0, 79 %
  5. Schweiz 0, 75 %
  6. USA 2, 03 %.
Der Bund Future stand bei 141, 48 Prozent.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen