Heute liegt das Schiff im Hafen von Muara / Brunei. Im Hafeninfo heisst es:
Auf den ersten Blick
Das Sultanat Brunei ist einer von drei Staaten, die sich die legendäre Insel Borneo im südchinesischen Meer teilen. Während zwei Drittel der mit einer Fläche von 752.000 Quadratkilometer drittgrössten Insel der Welt zu Indonesien gehören, entfällt fast der gesamte Rest auf Malaysisch - Borneo. Das kleine Brunei im Norden besteht lediglich aus zwei schmalen landstreifen von gerade einmal 5.770 Quadratkilometern, die umschlossen und zudem geteilt sind von der malaysischen Provinz Sarawak. In Muara leben rund 12.000 Menschen. Die Stadt besitzt den einzigen Tiefseehafen des Landes und ist somit Bruneis Tor zur Welt. Gleichzeitig aber ist sie wegen der Nähe zur 58.000 Einwohner zählenden Hauptstadt Bandar Segi Begawan auch die Pforte zum Miniaturparadies Brunei, einem der kleinsten, aber wegen seiner Erdöl- und Erdgasvorkommen auch reichsten Länder der Erde.
Sehenswürdigkeiten in Bandar Seri Begawan
Goldene Kuppeln und Fassaden aus Marmor
Obwohl Brunei - Darussalam, wie es offiziell heisst, das asiatische Land ist, in dem der Islam am strengsten ausgelegt wird, machen Land und Leute einen offenen und freundlichen Eindruck. Für Fundamentalisten ist in dem wohlhabenden Sultanat kein Platz. Statt dessen werden der Komfort und die Annehmlichkeiten der Moderne durchaus geschätzt. Die Hauptstadt Bandar Seri Begawan ist allerdings keine protzige Weltmetropole, sondern eine behutsam bebaute Stadt, in der die mit sehr viel Gold geschmückten Moscheen mit ihren schlanken Minaretten die Blicke auf sich ziehen. Das gilt insbesondere für die strahlend goldene Kuppel der Omar - Ali - Saiffudin - Moschee, die den Namen des 28. Sultans von Brunei trägt. Das Gebäude aus weissem Marmor wurde 1958 für fünf Millionen US - Dollar gebaut und steht nahe des Sengai Brunei, einem von zwei Flüssen, die in der Landeshauptstadt zusammenfliessen. Das höchste Gebäude der Stadt (das Minarett liegt auf 54 Metern Höhe) ist wunderschön in eine künstliche Lagune gebaut, aauf der eine Nachbildung der königlichen Barke zu sehen ist.
Der grösste Palast der Welt
Weil die oben genannte Prachtmoschee aber von seinem Vater gebaut worden ist, hat der jetzige Herrscher Hassan al - Bolkiah nordwestlich des Stadtzentrums mit der Jame' Asr - Hassan - al - Bolkiah - Moschee ein nicht minder beeindruckendes Gotteshaus errichten lassen, das natürlich noch reichhaltiger verziert ist als das des Herrn Papa. Nur der Sultan darf hier eine Rolltreppe benutzen, um in den grossen Gebetsraum zu gelangen. Seine Untertanen müssen exakt 29 Stufen hinaufsteigen, schliesslich ist der Herrscher der 29. Regent seiner seit vielen Jahrhunderten regierenden Familie. Das häusliche Anwesen des Sultans, Istana Nurul Iman, steht etwas oberhalb der Stadt auf einer kleinen Anhöhe. Angeblich ist es der grösste Palast der Welt. Das betont man jedenfalls in Brunei immer wieder gern. Insgesamt soll der Herrscher in 1.788 Räumen residieren. Und vielleicht sind es ja deshalb so viele, weil das gewaltige Eigenheim gleichzeitig als Regierungssitz dient. Das allerdings ist in dieser absoluten moslemischen Monarchie wenig überraschend, denn der Sultan ist nicht nur geistliches Oberhaupt, sondern zugleich auch Premier-, Verteidigungs- und Finanzminister seines Landes.
Interessante Museen und Dörfer im Wasser
Die Insignien der Macht sind im Royal Regalia Museum zu sehen. Wie in allen anderen Museen der Stadt ist der Zutritt frei. Nachgestellt ist hier die Parade des Krönungstages am 01.08.1968 mitsamt des goldenen Wagens, mit dem der Sultan durch die Stadt gefahren wurde - eine Art "Sultanomobil" also. Und wer schon immer mal wissen wollte, was Seiner Hoheit zu solch einem besonderen Anlass alles überreicht wird, ist hier richtig: Denn die Präsente, die der Sultan zu seiner Inthronisierung erhalten hat, werden in diesem Museum nicht ohne Stolz präsentiert. Im wunderschönen Lapau werden sämtliche königlichen Zeremonien abgehalten. Auch der jetzige Sultan erhielt an diesem Ort seine Krone.
Zu den herausragenden Museen zählt das Brunei - Museum, das allerdings sechs Kilometer ausserhalb der Hauptstadt liegt. Neben einigen wunderschön verzierten Koran - Kopien und einer Keramiksammlung aus chinesischer Zeit gibt es eine interessante Dauerausstellung zur Erdöl- und Erdgasförderung. Das Malaysische Technologie - Museum ist eher kulturgeschichtlich orientiert. Sehenswert sind vor allem die in Originalgrösse nachgebauten Pfahlbauten, die in Kampong Ayer allerdings im Original noch viel erstaunlicher wirken. Etwa 32.000 Menschen leben in rund 30 Wasserdörfern, in denen es eng und hektisch, aber auch weiterhin ganz traditionell zugeht. Um Kampong Ayer zu erkundigen, ist eine Fahrt mit den flotten Wassertaxis die beste Alternative.
Ein Relikt aus der Zeit, als die Briten noch in Brunei regierten, ist das Haus der Zwölf Dichter. Es ist ein überzeugendes Beispiel für die hohe Zeit der britischen Architektur in Asien. Einst Wohnsitz eines wohlhabenden Engländers, dient es heute gleichermassen als Museum und Versammlungsstätte. Das Grabmal des 5. Sultans Bolkiah ist eine nationale Gedenkstätte und erinnert an das vielfältige kulturelle Erbe, das dieser hochgeschätzte Herrscher hinterlassen hat. Seine Regentschaft von 1485 bis 1524 gilt als erste goldene Epoche in der Geschichte des Landes. Ein turbulentes und buntes Vergnügen ist ein Besuch auf dem Tamu - Markt am Ufer des Klanggeh - Flusses.
Zu den herausragenden Museen zählt das Brunei - Museum, das allerdings sechs Kilometer ausserhalb der Hauptstadt liegt. Neben einigen wunderschön verzierten Koran - Kopien und einer Keramiksammlung aus chinesischer Zeit gibt es eine interessante Dauerausstellung zur Erdöl- und Erdgasförderung. Das Malaysische Technologie - Museum ist eher kulturgeschichtlich orientiert. Sehenswert sind vor allem die in Originalgrösse nachgebauten Pfahlbauten, die in Kampong Ayer allerdings im Original noch viel erstaunlicher wirken. Etwa 32.000 Menschen leben in rund 30 Wasserdörfern, in denen es eng und hektisch, aber auch weiterhin ganz traditionell zugeht. Um Kampong Ayer zu erkundigen, ist eine Fahrt mit den flotten Wassertaxis die beste Alternative.
Ein Relikt aus der Zeit, als die Briten noch in Brunei regierten, ist das Haus der Zwölf Dichter. Es ist ein überzeugendes Beispiel für die hohe Zeit der britischen Architektur in Asien. Einst Wohnsitz eines wohlhabenden Engländers, dient es heute gleichermassen als Museum und Versammlungsstätte. Das Grabmal des 5. Sultans Bolkiah ist eine nationale Gedenkstätte und erinnert an das vielfältige kulturelle Erbe, das dieser hochgeschätzte Herrscher hinterlassen hat. Seine Regentschaft von 1485 bis 1524 gilt als erste goldene Epoche in der Geschichte des Landes. Ein turbulentes und buntes Vergnügen ist ein Besuch auf dem Tamu - Markt am Ufer des Klanggeh - Flusses.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen