Mit Ausnahme des Dow Jones , des S & P 500 beide New York und des Nikkei 225 in Tokio gaben am Donnerstag, dem 14.02.13, die Börsen nach. Ursächlich für den Kursrückgang waren unterschiedliche Konjunkturdaten. Insgesamt ging die Wirtschaftsleistung in der Eurozone 0, 6 % zurück. In den drei grossen Volkswirtschaften Deutschland, Frankreich und Italien schrumpfte die Wirtschaft im letzten Quartal 2012. In Deutschland ging sie 0, 6 % statt erwarteter 0, 5 % zurück. Die Rezession erfasste auch Frankreich, die Nirderlande und Österreich. Die griechische Wirtschaft brach weiter ein. In japan schrumpfte das BIP überraschend stark. In den Vereinigten Staaten fielen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche vom 04. - 08.02.13 deutlich. Dieser Lichtblick konnte allerdings die Börsen nicht beflügeln.
Der DAX in Frankfurt verminderte sich 1 % auf 7631 Punkte. Bankwerte wie Commerzbank und Deutsche Bank verbilligten sich. Bei einer Anhebung des Kurszieles mit einer gleichzeitigen Herabstufung von <Neutral< aud <Untergewichten< gab der Kurs von Infineon. Die schlechten Zahlen von Outokumpu, an der ThyssenKrupp mit 30 % beteilgt ist, rissen den Kurs des deutschen Stahlkonzerns in die Tiefe.
Der MDAX ging geringfügig um 0, 1 % auf 12943 Punkte zurück. Eine Kaufempfehlung der Deutschen Bank sorgte bei Dürr für ein Kursplus. Der Verkauf eines grossen Aktienpaketes durch KKR sorgte für einen Kurseückgang bei Pro7Sat1. Florierende Rüstungsgeschäfte glichen bei Rheinmetall das schwache Geschäft in der Automobilzulieferung aus und liessen den Kurs steigen. Ein Gewinnsprung beflügelte den Kurs von Gerresheimer. Auch Kuka zog an. Neben Pro7Sat1 ging Aurubis zurück.
Die übrigen europäischen Börsen fielen:
- SMI in Zürich - 0, 23 % auf 7465 Punkte - die Zahlen des vierten Quartals 2012 und die Dividendenerhöhung liessen den Kurs von ABB steigen. Die Jahreszahlen und die Dividendenerhöhung beflügelten den Kurs von Actelion. Pharmawerte tendierten uneinheitlich - Novartis + 0, 2 % und Roche - 0, 6 %. Nestlé litt unter Gewinnmitnahmen. Finanzwerte gaben überwiegend nach - Swiss Re + 0, 5 %, Credit Suisse - 0, 6 % und UBS - 0, 1 %. Adecco und Swatch legten zu.
- ATX in Wien - 0, 85 % auf 2419 Punkte
- CAC 40 in Paris - 0, 24 % auf 3690 Punkte
- FTSE 100 in London - 0, 31 % auf 6340 Punkte.
- Dow Jones in New York + 0, 02 % auf 13986 Punkte
- S & P 500 in New York + 0, 05 % auf 1521 Punkte
- Nasdaq Composite - 0, 04 % auf 3195 Punkte.
- Nikkei 225 in Tokio + 0, 5 % auf 11307 Punkte
- Hang Seng Schlussstand 23413 Punkte.
Gewinner / Verlierer
- Swatch + 0, 96 %
- Roche GS - 0, 05 %
- Adidas - 0, 3 %
- FMC - 0, 3 %
- DAP - 0, 3 %
- Allianz SE - 0, 8 %
- LEONI NA - 0, 9 %
- Deutsche Bank - 1, 2 %
- Commerzbank - 1, 5 %
- ThyssenKrupp - 1, 6 %
- Nestlé - 2, 56 %.
Am Donnerstag kostete ein Euro:
- 1 Euro = 1, 3323 Dollar
- Referenzkurs der ETB: 1 Euro = 1, 3327 Dollar
- 1 Euro = 124, 390 jap. Yen
- 1 Euro = 1, 2299 Franken.
Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen betrugen:
- Deutschland 1, 64 %
- Frankreich 2, 26 %
- Grossbritannien 2, 18 %
- Japan 0, 78 %
- Schweiz 0, 78 %
- USA 2, 04 %.
Der Bund Future stand bei 142, 49 Prozent.
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